Übersicht

Der Vexilar Cleanova W9 ist seit Dezember 2025 auf dem Markt und positioniert sich als Mittelklasse-Saugroboter, der LiDAR-Navigation zu einem vergleichsweise zugänglichen Preis bietet. Das Gerät kombiniert Staubkessel und Wassertank in einem kompakten Gehäuse – 300 ml für den Staub, 200 ml für Wasser. Mit einer Bauhöhe von 9,8 cm schafft es auch den Weg unter niedrige Sofas und Betten. Ein kleiner Wermutstropfen gleich vorweg: Der Produkttitel wirbt mit 180 Minuten Laufzeit, während Beschreibung und technische Daten einheitlich 150 Minuten nennen. Welcher Wert zutrifft, sollte man vor dem Kauf im Hinterkopf behalten.

Funktionen & Vorteile

Das Herzstück des Vexilar Wischroboters ist die LDS-LiDAR-Navigation mit SLAM-Algorithmus, die eine präzise Raumkarte erstellt und bis zu fünf davon speichern kann. Über die App lassen sich 15 virtuelle Sperrzonen einrichten – praktisch, wenn Haustiere bestimmte Bereiche meiden sollen. Der bürstenlose Motor leistet bis zu 8000 Pa Saugkraft in drei Stufen; im Leisemodus bleiben die Geräuschpegel bei rund 50 dB. Teppiche erkennt das Cleanova W9 automatisch und erhöht dort die Saugkraft. Bei unter 15 % Akku fährt es selbstständig zur Station, lädt auf und setzt die Reinigung punktgenau fort. Wichtig: Die App benötigt ein 2,4-GHz-WLAN-Netzwerk – kein 5-GHz.

Ideal für

Dieser Saugroboter macht besonders in Wohnungen mit gemischten Bodenbelägen eine gute Figur – also dort, wo Hartboden und Teppich abwechseln und eine Fläche von bis zu 200 m² abgedeckt werden soll. Haustierbesitzer schätzen den leisen Betrieb und die effektive Haarentfernung. Wer erstmals mit LiDAR-Navigation experimentieren möchte, findet hier einen soliden Einstieg. Weniger empfehlenswert ist das Gerät für Haushalte mit vielen Hindernissen über 8 cm Höhe oder sehr dicken Teppichfloren. Auch als täglicher Wischroboter stößt es schnell an Grenzen: Der 200-ml-Wassertank reicht für eine gründliche Feuchtreinigung größerer Flächen schlicht nicht aus.

Nutzer-Feedback

Da das Cleanova W9 erst seit wenigen Monaten erhältlich ist, fehlen belastbare Langzeiterfahrungen – das sollte man realistisch einkalkulieren. Frühe Käufer loben die unkomplizierte Kartierung und die ruhige Arbeitsweise, berichten aber gelegentlich von App-Verbindungsproblemen und einer mageren Wischtuch-Qualität. Im Vergleich mit etablierten Marken wie Roborock oder Eufy im selben Preissegment hat der Vexilar Wischroboter aufzuholen – vor allem bei der Software-Reife und dem Kundensupport. Wer auf ein bekanntes Ökosystem und jahrelange Firmware-Updates setzt, wird eher zu den etablierten Namen greifen. Wer hingegen bereit ist, ein neues Label auszuprobieren, bekommt solide Hardware zu fairen Konditionen.

Vorteile

  • LiDAR-Navigation sorgt für geordnete Reinigungsbahnen statt chaotischer Zufallsfahrten.
  • Bis zu 5 Karten speicherbar – praktisch für Wohnungen über mehrere Etagen.
  • Leiser Betrieb ab 50 dB ermöglicht Reinigung auch während Ruhephasen oder Homeoffice.
  • Automatische Teppicherkennung mit Boost-Modus entfernt eingetretenen Schmutz gründlicher.
  • Bürstenloser Motor reduziert Haar-Verwicklungen und senkt den Wartungsaufwand spürbar.
  • 15 virtuelle Sperrzonen per App bieten flexible Kontrolle über Reinigungsbereiche.
  • Intelligentes Nachladen mit punktgenauer Fortsetzung verhindert, dass Flächen ausgelassen werden.
  • Steuerung wahlweise per App, Fernbedienung, Alexa oder Google Assistant möglich.
  • Flaches 9,8-cm-Gehäuse erreicht Bereiche unter Sofas und Betten, die manuell schwer zugänglich sind.

Nachteile

  • Herstellerangaben zur Laufzeit widersprüchlich: Titel nennt 180 Min., Datenblatt nur 150 Min.
  • 200-ml-Wassertank reicht bei Wohnflächen über 100 m² kaum für eine vollständige Feuchtreinigung.
  • App funktioniert ausschließlich mit 2,4-GHz-WLAN – modere Router erfordern manuelle Netzkonfiguration.
  • Ersatzteile und Zubehör sind für diese wenig verbreitete Marke schwer zu beschaffen.
  • App-Stabilität wird von frühen Käufern als verbesserungswürdig eingestuft.
  • Langzeiterfahrungen fehlen weitgehend – Ausfallraten und Haltbarkeit sind noch nicht belegbar.
  • Hindernisse über 8 cm Höhe wie Kabel oder Socken bleiben ein erkennbares Problemfeld.
  • Kein Apple-HomeKit-Support schließt einen Teil der Smarthome-Nutzer von der vollständigen Integration aus.
  • Wischpad-Qualität wird von mehreren Nutzern als dünn und wenig saugfähig kritisiert.

Bewertungen

Die folgenden Scores für den Vexilar Cleanova W9 wurden von unserer KI auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus verschiedenen Märkten errechnet – Spam-Einträge und incentiviertes Feedback wurden dabei konsequent herausgefiltert. Das Ergebnis ist ein ausgewogenes Bild, das sowohl die echten Stärken als auch die messbaren Schwächen dieses Saugroboters transparent macht. Da das Gerät erst seit Dezember 2025 erhältlich ist, fließen frühe Adopter-Erfahrungen stärker in die Bewertung ein als bei etablierteren Modellen.

Navigationspräzision
83%
Die LiDAR-Navigation mit SLAM-Algorithmus wird von frühen Käufern als klare Stärke genannt. Das Gerät kartiert neue Wohnungen zügig und fährt geordnete Bahnen statt chaotischer Zufallsmuster – ein spürbarer Unterschied zu günstigeren Geräten ohne Lasernavigation.
In Wohnungen mit vielen Glasflächen oder stark reflektierenden Böden berichten einzelne Nutzer von Kartierungsfehlern. Auch die initiale Einrichtung der virtuellen Sperrzonen ist für weniger technikaffine Käufer laut Feedback etwas fummelig.
Saugleistung
78%
22%
Im Turbo-Modus hinterlässt dieser Saugroboter auf Hartböden und kurzflorigen Teppichen saubere Ergebnisse. Tierhaare werden nach Käuferberichten zuverlässig erfasst, was für Haustierbesitzer ein häufig genanntes Kaufargument ist.
Bei Hochflor-Teppichen oder groben Verschmutzungen zeigt das Gerät Grenzen. Der angegebene Wert von 8000 Pa klingt eindrucksvoll, liegt aber im Mittelfeld der aktuellen Konkurrenz – und ob er unter Alltagsbedingungen dauerhaft erreicht wird, lässt sich nach wenigen Monaten noch nicht abschließend beurteilen.
Wischfunktion
54%
46%
Für eine leichte Feuchtreinigung auf versiegelten Hartböden ist die Wischfunktion durchaus brauchbar. Die drei einstellbaren Wassermengen per App werden positiv erwähnt, da sie eine gewisse Kontrolle über den Feuchtigkeitsauftrag ermöglichen.
Der 200-ml-Wassertank ist für großzügige Wohnflächen schlicht zu klein – bei 150 m² kann ein Nachfüllen nötig werden. Die Wischpad-Qualität wird von mehreren frühen Käufern als dünn und wenig saugfähig kritisiert, was das Ergebnis auf stark verschmutzten Böden spürbar einschränkt.
Akkulaufzeit
66%
34%
Für eine Wohnung bis etwa 120–150 m² reicht eine Ladung nach Nutzerberichten in der Regel aus. Das automatische Rückkehren zur Ladestation und die punktgenaue Fortsetzung der Reinigung funktionieren nach frühen Erfahrungen zuverlässig.
Die beworbenen 180 Minuten im Produkttitel stimmen nicht mit der Beschreibung und den technischen Daten überein, die einheitlich 150 Minuten nennen. Im Turbo-Modus oder beim kombinierten Saug- und Wischbetrieb sinkt die Laufzeit nach Angaben von Käufern deutlich unter diesen Wert.
App-Bedienung
61%
39%
Die App ermöglicht Zeitplanung, Zonenauswahl und Wassermengeneinstellung – ein funktionaler Umfang, der für diese Preisklasse solide ist. Wer sich kurz einarbeitet, findet die grundlegenden Funktionen gut zugänglich.
Verbindungsabbrüche und eine gelegentlich träge Reaktion der App werden in frühen Bewertungen mehrfach angesprochen. Zudem ist ausschließlich 2,4-GHz-WLAN kompatibel – wer einen modernen Router mit reiner 5-GHz-Band-Konfiguration nutzt, muss nachkonfigurieren.
Geräuschpegel
81%
19%
Im Leisemodus bei rund 50 dB arbeitet der Vexilar Wischroboter angenehm ruhig. Haustierbesitzer und Eltern kleiner Kinder schätzen, dass das Gerät auch während der Mittagsruhe oder beim Schlafen laufen kann, ohne zu stören.
Im Turbo-Modus steigt die Lautstärke merklich an. Die in den technischen Daten angegebenen 55 dB widersprechen zudem den im Titel beworbenen 50 dB – ein weiterer Hinweis auf inkonsistente Herstellerangaben, den Käufer kennen sollten.
Hinderniserkennung
69%
31%
Tischbeine, Stuhlbeine und flaches Spielzeug umfährt das Cleanova W9 nach Käuferberichten meist ohne Probleme. Die Kantensensoren arbeiten zuverlässig – Stürze von Treppenstufen wurden in keiner frühen Bewertung gemeldet.
Hindernisse über 8 cm Höhe – etwa lose Kabel, Haustierspielzeug oder Socken – bereiten dem Gerät Schwierigkeiten. In unaufgeräumten Haushalten mit vielen Kleinteilen auf dem Boden steigt die Wahrscheinlichkeit von Hängenbleiben oder Umherfahren deutlich.
Verarbeitungsqualität
67%
33%
Die Kombination aus Metall- und Silikonkomponenten wirkt für das Preissegment angemessen solide. Das flache Gehäuse macht optisch einen ordentlichen Eindruck, und der bürstenlose Motor ist langfristig wartungsärmer als bürstenbasierte Alternativen.
Da das Gerät erst wenige Monate erhältlich ist, fehlen belastbare Daten zur Langlebigkeit. Die Kunststoffteile der Staubbehälter-Abdeckung werden vereinzelt als weniger hochwertig beschrieben – wie sich das nach einem Jahr täglicher Nutzung hält, bleibt abzuwarten.
Einrichtung & Erstbetrieb
74%
26%
Die meisten frühen Käufer berichten, dass das Gerät innerhalb von 15 bis 20 Minuten einsatzbereit war. Der erste Kartierungsvorgang läuft weitgehend automatisch ab und erfordert kein tiefes technisches Vorwissen.
Die Verbindung mit der App und das Einrichten der virtuellen Sperrzonen sorgen bei einem Teil der Nutzer für Verwirrung, besonders wenn kein reines 2,4-GHz-Netzwerk vorhanden ist. Eine mehrsprachige Schnellstartanleitung wird als verbesserungswürdig eingestuft.
Preis-Leistungs-Verhältnis
72%
28%
LiDAR-Navigation, automatische Teppicherkennung und Multi-Karten-Speicherung in dieser Preisklasse zu kombinieren ist keine Selbstverständlichkeit. Käufer, die von einfachen Bump-and-Go-Robotern wechseln, berichten von einem deutlich wahrnehmbaren Qualitätssprung.
Wer Roborock oder Eufy-Modelle im gleichen Preisbereich kennt, wird bei Software-Reife, Kundensupport und verfügbaren Ersatzteilen Abstriche machen müssen. Für einen unbekannten Markenneuling ist das Risiko bei Defekten oder fehlenden Updates höher als bei etablierten Herstellern.
Sprachsteuerung & Smarthome-Integration
70%
30%
Die Kompatibilität mit Alexa und Google Assistant funktioniert nach frühen Berichten grundsätzlich stabil für einfache Befehle wie Starten und Stoppen. Wer bereits ein Smarthome-Ökosystem betreibt, kann den Roboter ohne großen Aufwand einbinden.
Komplexere Sprachbefehle wie das Ansteuern einzelner Reinigungszonen per Stimme werden nicht zuverlässig ausgeführt. Apple HomeKit wird nicht unterstützt – für iPhone-Nutzer mit bestehendem HomeKit-Setup ein relevantes Ausschlusskriterium.
Wartung & Reinigung des Geräts
73%
27%
Der Staubkessel lässt sich nach Nutzerberichten unkompliziert entnehmen und leeren. Der bürstenlose Motor reduziert den typischen Haar-Wickel-Effekt an der Hauptbürste, was den Reinigungsaufwand im Alltag spürbar senkt.
Der Wassertank und das Wischpad erfordern nach jeder Feuchtreinigung Pflege, was manche Käufer als umständlich empfinden. Ersatzpads und Filterzubehör sind für diese wenig verbreitete Marke noch schwieriger zu beschaffen als bei Markführern.

Geeignet für:

Der Vexilar Cleanova W9 ist eine solide Wahl für alle, die erstmals in die Welt der LiDAR-navigierten Saugroboter einsteigen möchten, ohne ein Vermögen auszugeben. Besonders gut aufgehoben sind Nutzer in Wohnungen zwischen 60 und 150 m² mit gemischten Bodenbelägen – also dort, wo Hartboden und kurzflorige Teppiche abwechseln. Haustierbesitzer profitieren konkret vom leisen Betrieb und der effektiven Haarentfernung; der Roboter stört weder schlafende Kleinkinder noch scheue Tiere nennenswert. Wer gelegentlich auch wischen möchte, um den Boden nach dem Saugen leicht aufzufrischen, findet in diesem Gerät einen brauchbaren Alltagsbegleiter. Auch technisch weniger versierte Käufer kommen mit der Grundeinrichtung gut zurecht, solange ein 2,4-GHz-WLAN vorhanden ist.

Nicht geeignet für:

Wer Langzeitzuverlässigkeit und einen eingespielten Kundendienst erwartet, sollte sich bewusst sein, dass der Vexilar Cleanova W9 eine sehr junge Marke mit begrenzter Erfolgsbilanz ist – Ersatzteilverfügbarkeit und Firmware-Pflege über mehrere Jahre sind ungewiss. Für intensive tägliche Feuchtreinigung großer Flächen ist der 200-ml-Wassertank objektiv zu klein; wer hauptsächlich wischen möchte, ist mit einem dedizierten Wischroboter besser beraten. Haushalte mit vielen Hindernissen auf dem Boden – Kabel, dicke Teppichkanten, hohes Spielzeug – werden häufigere manuelle Eingriffe erleben als bei Spitzenmodellen mit ausgefeilterer Objekterkennung. Käufer, die Apple HomeKit nutzen oder ausschließlich ein 5-GHz-WLAN betreiben, stoßen auf technische Grenzen, die sich nicht ohne weiteres umgehen lassen. Wer bereits mit Roborock oder Eufy vertraut ist und auf ausgereifte App-Ökosysteme und jahrelange Update-Garantien setzt, wird mit diesem Gerät einen Rückschritt erleben.

Spezifikationen

  • Modellnummer: Das Gerät trägt die Modellbezeichnung W9 und wird unter dem Markennamen Vexilar, Produktlinie Cleanova, vertrieben.
  • Saugkraft: Die maximale Saugkraft beträgt 8000 Pa, abrufbar in drei Stufen: Leise, Standard und Turbo.
  • Motortyp: Verbaut ist ein bürstenloser Motor, der im Vergleich zu bürstenbasierten Antrieben wartungsärmer und langlebiger ausgelegt ist.
  • Akkulaufzeit: Der Hersteller gibt eine Laufzeit von 150 Minuten an; im Produkttitel wird abweichend von 180 Minuten gesprochen.
  • Reinigungsfläche: Pro Akkuladung soll das Gerät Flächen von bis zu 200 m² abdecken können.
  • Navigation: Die Navigation erfolgt über LDS-LiDAR in Kombination mit einem SLAM-Algorithmus für präzise Raumkartierung und Routenplanung.
  • Gespeicherte Karten: Bis zu fünf Grundrisskarten können in der App gespeichert und verwaltet werden.
  • Sperrzonen: Über die App lassen sich bis zu 15 virtuelle Sperrzonen definieren, um bestimmte Bereiche von der Reinigung auszuschließen.
  • Staubkessel: Das Fassungsvermögen des Staubkessels beträgt 300 ml.
  • Wassertank: Der integrierte Wassertank für die Wischfunktion fasst 200 ml und bietet drei einstellbare Wassermengen-Stufen.
  • Lautstärke: Im Leisemodus gibt der Hersteller einen Schallpegel von 50 dB an; die technischen Daten nennen 55 dB als allgemeinen Betriebswert.
  • Abmessungen: Das Gerät misst 30,6 cm im Durchmesser und ist 9,8 cm hoch, was das Unterfahren von Möbeln mit niedrigem Abstand ermöglicht.
  • Gewicht: Das Gesamtgewicht des Roboters beträgt 3 kg.
  • Material: Das Gehäuse besteht aus einer Kombination aus Metall und Silikon.
  • Hinderniserkennung: Der Roboter erkennt und umfährt Hindernisse bis zu einer Höhe von 8 cm; Bodenschwellen bis 1,5 cm werden zuverlässig überwunden.
  • Konnektivität: Die App-Verbindung erfordert ein 2,4-GHz-WLAN-Netzwerk; 5-GHz-Bänder werden nicht unterstützt.
  • Sprachsteuerung: Kompatibel mit Amazon Alexa und Google Assistant; Apple HomeKit wird nicht unterstützt.
  • Steueroptionen: Das Gerät kann per Smartphone-App, Sprachbefehl oder der beiliegenden Fernbedienung gesteuert werden.
  • Teppich-Boost: Der Roboter erkennt Teppiche automatisch und erhöht in diesem Bereich selbstständig die Saugkraft.
  • Markteinführung: Das Gerät ist seit Dezember 2025 auf dem deutschen Markt erhältlich.

FAQ

Leider nein. Der Vexilar Cleanova W9 unterstützt ausschließlich 2,4-GHz-Netzwerke. Wer einen modernen Dual-Band-Router hat, muss entweder das 2,4-GHz-Band separat aktivieren oder ein eigenes Netzwerk dafür einrichten. Das ist bei den meisten Routern in wenigen Minuten erledigt, aber es ist ein Schritt, den man einplanen sollte.

Das ist ein echter Widerspruch in den Herstellerangaben, der leider bis heute nicht offiziell geklärt wurde. Produktbeschreibung und technische Daten nennen einheitlich 150 Minuten, was der realistischere Wert sein dürfte. Im Turbo-Modus oder beim kombinierten Saug- und Wischbetrieb kann die Laufzeit noch darunter liegen. Plane also lieber mit 150 Minuten als Richtwert.

Ja, beide Funktionen laufen parallel. Der kombinierte Behälter trennt Staubkessel (300 ml) und Wassertank (200 ml) intern voneinander. Allerdings sollte man beachten, dass der Wassertank für größere Flächen über 100 m² möglicherweise nicht ausreicht und zwischendurch nachgefüllt werden muss.

Für kurz- bis mittellanges Tierhaar auf Hartboden und kurzflorigen Teppichen arbeitet dieser Saugroboter überzeugend. Der bürstenlose Motor verringert zudem das typische Verwickeln von Haaren in der Hauptbürste erheblich, was den Reinigungsaufwand am Gerät selbst reduziert. Bei sehr feinem Katzen- oder Hundehaar auf Hochflorteppichen sind die Ergebnisse gemischter.

Die initiale Kartierung einer normalen Wohnung dauert in der Regel einen vollständigen Reinigungsdurchlauf, also je nach Grundriss zwischen 30 und 60 Minuten. Die LiDAR-basierte Karte ist für dieses Preissegment präzise; bei Wohnungen mit vielen Glasflächen oder stark reflektierenden Böden berichten einzelne Nutzer von kleineren Ungenauigkeiten, die sich aber nach wenigen Durchläufen meist korrigieren.

Ja, das sollte problemlos funktionieren. Das Gerät ist 9,8 cm hoch, benötigt also etwas unter 10 cm Freiraum. Allerdings sollte man einen kleinen Spielraum einrechnen, da die Ladestation etwas höher ist und der Roboter diese anfahren muss – dort reicht die Deckenhöhe von 10 cm knapp.

Ja, über die App lassen sich bis zu 15 virtuelle Sperrzonen einrichten. Das ist besonders nützlich, wenn man Tierfutternäpfe, Kinderspielzeugbereiche oder empfindliche Teppiche dauerhaft aussparen möchte. Die Einrichtung der Zonen auf der gespeicherten Karte funktioniert intuitiv, auch wenn erste Nutzer eine kleine Eingewöhnungsphase berichten.

Im Leisemodus bei rund 50 dB ist der Roboter tatsächlich angenehm leise – vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch in einem anderen Zimmer. Für die meisten Haushalte ist nächtlicher Betrieb im Leisemodus kein Problem. Den Turbo-Modus würde man nachts aber besser nicht einsetzen, da er deutlich lauter ist.

Der bürstenlose Motor reduziert den Wartungsaufwand spürbar. Regelmäßig geleert und gereinigt werden sollten Staubkessel, Filter und Wischpad nach jedem Einsatz. Das Wischpad selbst wird von einigen Käufern als dünn bewertet, weshalb ein Vorrat an Ersatzpads sinnvoll ist. Da Vexilar eine wenig verbreitete Marke ist, empfiehlt es sich, Verbrauchsmaterial direkt beim Kauf gleich mitzubestellen.

Das hängt stark davon ab, was einem wichtig ist. Bei der Navigationstechnologie ist das Cleanova W9 gut aufgestellt für den Preis. Wer jedoch auf ausgereifte App-Software, jahrelange Firmware-Updates, einfache Ersatzteilbeschaffung und einen zuverlässigen Kundendienst setzt, ist bei etablierten Herstellern wie Roborock oder Eufy auf der sichereren Seite. Als Erstgerät für LiDAR-Navigation zu einem fairen Preis macht dieser Saugroboter eine gute Figur – als Langzeitinvestment ist das Risiko bei einem unbekannten Markenneuling realistisch höher.