Übersicht

Der UGREEN NASync DXP4800 Plus tritt seit April 2024 in einem hart umkämpften Markt an – und hat sich auf Amazon DE bereits an die Spitze der NAS-Kategorie geschoben. Was steckt dahinter? Im Kern arbeitet ein Intel Pentium Gold 8505 mit fünf Kernen aus der 12. Generation, der für ein Desktop-NAS dieser Preisklasse ungewöhnlich viel Rechenleistung mitbringt. Dazu kommen 8 GB DDR5-RAM und eine vorinstallierte 128-GB-SSD. Wichtig zu wissen: Das Gerät wird ohne Festplatten geliefert. Wer das einkalkuliert, bekommt eine flexible Basis – wer es übersieht, erlebt eine unliebsame Überraschung beim Auspacken.

Funktionen & Vorteile

Was dieses 4-Bay-NAS technisch von vielen Mitbewerbern abhebt, ist die duale Netzwerkanbindung: Ein 10-GbE-Port liefert bis zu 1.250 MB/s Durchsatz, während der 2,5-GbE-Anschluss als zusätzliche Option bereitsteht. Die vier SATA-Schächte fassen jeweils bis zu 30 TB, ergänzt durch zwei M.2-NVMe-Slots für SSD-Caching oder schnellen Zusatzspeicher – in der Summe sind bis zu 136 TB Rohkapazität möglich. Ein 4K-HDMI-Ausgang erlaubt den Direktbetrieb als Medienserver, und wer Docker-Container oder virtuelle Maschinen lokal hosten möchte, findet dafür ebenfalls die nötige Hardware-Grundlage.

Ideal für

Der DXP4800 Plus richtet sich an Nutzer, die mehr wollen als einfaches Dateiablegen. Fotografen und Videoschneider mit wachsenden Archiven profitieren besonders vom 10-GbE-Anschluss, der lokale Übertragungen spürbar beschleunigt. Selbstständige und kleine Teams, die eine strukturierte Datensicherung mit RAID suchen, finden hier eine ernsthafte Option. Auch technikaffine Anwender, die Docker oder VMs ausprobieren möchten, ohne in Server-Hardware zu investieren, sind gut bedient. Wer hingegen von Synology oder QNAP wechselt und eine offene Hardware-Plattform sucht, sollte sich die UGREEN-Software vorab genau ansehen – dazu gleich mehr.

Nutzer-Feedback

Auf Amazon DE liegt das UGREEN-NAS bei 4,6 von 5 Sternen, und die Käufer loben vor allem die unkomplizierte Einrichtung, die solide Metallverarbeitung und die gut strukturierte App. Kritischer wird es beim Blick auf die Software: UGOS ist funktional, aber noch nicht auf dem Reifegrad von Synologys DSM – wer komplexe Workflows plant, sollte realistische Erwartungen mitbringen. Vereinzelt bemängeln Nutzer den Geräuschpegel unter Last. Hinzu kommt ein grundsätzliches Fragezeichen: Laut Amazon-Listing ist der Zeitraum für garantierte Software-Updates als unbekannt angegeben. Für ein Gerät, das jahrelang laufen soll, ist das ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.

Vorteile

  • 10-GbE-Netzwerkanschluss liefert in der Praxis Übertragungsraten nah an der theoretischen Grenze.
  • Intel-Prozessor mit 5 Kernen bewältigt Multitasking, Docker und parallele Zugriffe ohne spürbare Einbrüche.
  • Solides Metallgehäuse hinterlässt einen robusten, langlebigen Eindruck.
  • Einrichtung gelingt laut vielen Käufern auch ohne NAS-Vorkenntnisse in unter 30 Minuten.
  • Bis zu 136 TB Rohkapazität durch Kombination aus SATA-Bays und M.2-Slots.
  • 4K-HDMI-Ausgang ermöglicht direkten Einsatz als Medienserver ohne zusätzliche Hardware.
  • Breite Festplatten-Kompatibilität mit Western Digital, Seagate und Toshiba gut dokumentiert.
  • UGREEN-App funktioniert plattformübergreifend auf Android, iOS, Windows, macOS und im Browser.

Nachteile

  • Garantierter Software-Update-Zeitraum ist offiziell als 'unbekannt' ausgewiesen – ein Langzeitrisiko.
  • UGOS-Software ist funktional, aber im Funktionsumfang noch deutlich hinter Synology DSM.
  • Lieferumfang enthält keine Festplatten – der tatsächliche Gesamtpreis ist erheblich höher als der Gerätepreis.
  • Unter Last werden Lüfter und Festplattengeräusche in ruhigen Räumen deutlich wahrnehmbar.
  • Auswahl an Drittanbieter-Apps und Community-Paketen deutlich kleiner als bei etablierten Plattformen.
  • 10-GbE-Vorteil setzt passendes Netzwerk-Equipment voraus, das viele Heimanwender erst nachrüsten müssen.
  • Offizielle Kompatibilitätsliste deckt neuere oder weniger verbreitete Festplattenmodelle nicht vollständig ab.
  • Mit 6,38 kg und entsprechenden Abmessungen ist das Gerät für beengte Aufstellorte wenig geeignet.

Bewertungen

Der UGREEN NASync DXP4800 Plus gehört zu den meistdiskutierten NAS-Geräten des Jahres 2024 im deutschsprachigen Raum – und das spiegelt sich in einer breiten Datenbasis wider. Die folgenden Scores wurden von unserer KI auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen weltweit ermittelt, wobei Spam, Dubletten und incentiviertes Feedback konsequent herausgefiltert wurden. Stärken wie die Hardware-Ausstattung und die Netzwerkperformance werden ebenso bewertet wie kritische Punkte rund um Software-Reife und Langzeitpflege.

Netzwerkperformance
93%
Der 10-GbE-Port ist für viele Käufer der eigentliche Kaufgrund – und er hält, was er verspricht. Nutzer berichten von stabilen Übertragungsraten nah an der theoretischen Grenze, besonders beim Schreiben großer Videodateien ins NAS.
Wer kein 10-GbE-fähiges Netzwerk hat, kann den Port nicht ausnutzen und ist auf 2,5 GbE angewiesen. Der Aufbau der passenden Netzwerkinfrastruktur ist für viele Heimanwender ein zusätzlicher Kostenfaktor.
Verarbeitungsqualität
88%
Das Metallgehäuse macht einen robusten, hochwertigen Eindruck – deutlich stabiler als viele Kunststoffgehäuse in dieser Klasse. Käufer heben hervor, dass Laufwerksschächte sauber verarbeitet sind und Festplatten sicher einrasten.
Einige Nutzer bemängeln, dass die Lüftungsabdeckungen leicht wackeln und das Gesamtgewicht von 6,38 kg die Aufstellung auf bestimmten Schreibtischen unpraktisch macht. Für ein Desktop-Gerät ist das Platzangebot nicht zu unterschätzen.
Einrichtung & Erstbetrieb
84%
Viele Rezensenten betonen, wie unkompliziert die initiale Einrichtung über die UGREEN-App verläuft. Selbst Nutzer ohne NAS-Erfahrung berichten, dass das System innerhalb von 30 Minuten einsatzbereit war.
Wer fortgeschrittenere Konfigurationen vornehmen möchte – etwa RAID-Modi oder Netzwerkfreigaben feinjustieren – muss tiefer in die Dokumentation einsteigen, die stellenweise noch lückenhaft ist.
Software & App-Erfahrung (UGOS)
71%
29%
Die UGOS-Plattform ist übersichtlich gestaltet und für Einsteiger gut verständlich. Die App funktioniert auf Android, iOS und im Browser zuverlässig; der Zugriff auf Dateien von unterwegs klappt ohne größere Hürden.
Im direkten Vergleich zu Synologys DSM fehlen noch viele ausgereifte Funktionen und Community-Pakete. Fortgeschrittene Nutzer stoßen schnell an Grenzen, und der als 'unbekannt' ausgewiesene Zeitraum für Software-Updates ist ein reales Langzeitrisiko.
Prozessor- & RAM-Leistung
86%
Der Intel Pentium Gold 8505 mit fünf Kernen bewältigt parallele Zugriffe mehrerer Nutzer, Transkodierungsaufgaben und Docker-Container ohne spürbare Einbrüche. Für ein Heimnetz oder ein kleines Büro ist diese Rechenleistung komfortabel überdimensioniert.
Für sehr rechenintensive Aufgaben wie gleichzeitiges 4K-Transkodieren mehrerer Streams stößt der Prozessor an seine Grenzen. Wer ambitionierte Virtualisierungsszenarien plant, sollte die tatsächliche Auslastung im Auge behalten.
Speicherkapazität & Erweiterbarkeit
91%
Vier SATA-Bays mit je bis zu 30 TB plus zwei M.2-Slots ergeben theoretisch 136 TB Rohkapazität – das ist für ein Desktop-Gerät außergewöhnlich viel Spielraum. Nutzer schätzen die Flexibilität, das System schrittweise aufzurüsten.
Die maximale Kapazität setzt voraus, dass man in teure High-Capacity-Festplatten investiert. Wer nur zwei oder drei Laufwerke betreibt, zahlt für Bay-Kapazität, die er möglicherweise nie ausschöpft.
Docker & Virtualisierung
78%
22%
Die Unterstützung für Docker-Container funktioniert grundsätzlich stabil und eröffnet technikaffinen Nutzern viele Möglichkeiten, etwa für selbst gehostete Dienste wie Passwortmanager oder Medienserver-Software.
Das Docker-Ökosystem unter UGOS ist noch nicht so ausgereift wie unter etablierten NAS-Systemen. Die Auswahl an vorgefertigten Paketen und Community-Images ist deutlich kleiner, was Eigeninitiative erfordert.
Medienserver-Funktion (4K HDMI)
76%
24%
Der 4K-HDMI-Ausgang ermöglicht es, das Gerät direkt an einen Fernseher anzuschließen und als lokale Medienstation zu nutzen – ohne separate Streaming-Box. Für Nutzer mit großen Filmarchiven ist das ein praktischer Bonus.
Die Software-seitige Unterstützung für den HDMI-Betrieb ist noch ausbaufähig. Einige Nutzer berichten, dass die Medienverwaltungs-App nicht denselben Komfort bietet wie dedizierte Lösungen wie Plex auf ausgereifte Plattformen.
Geräuschpegel
67%
33%
Im Leerlauf und bei geringer Last arbeitet das Gerät für ein 4-Bay-NAS dieser Leistungsklasse akzeptabel leise. Wer es in einem separaten Raum oder Netzwerkschrank betreibt, wird kaum gestört.
Unter Last, etwa bei intensiven Dateitransfers oder RAID-Rebuilds, werden Lüfter und Festplattengeräusche deutlich wahrnehmbar. Für einen dauerhaften Einsatz im Wohn- oder Schlafzimmer ist das Gerät weniger geeignet.
Festplatten-Kompatibilität
83%
Die Kompatibilität mit Laufwerken von Western Digital, Seagate und Toshiba ist gut dokumentiert. Käufer berichten, dass gängige NAS-optimierte Festplatten problemlos erkannt und eingebunden werden.
Die offizielle Kompatibilitätsliste ist nicht vollständig und deckt neuere oder weniger verbreitete Laufwerke nicht immer ab. Vor dem Kauf weniger gängiger Festplattenmodelle lohnt sich eine Vorabrecherche.
Preis-Leistungs-Verhältnis
79%
21%
Gemessen an der Hardware – insbesondere dem 5-Kern-Prozessor, DDR5-RAM und dem 10-GbE-Anschluss – bietet dieses 4-Bay-NAS eine Ausstattung, für die man bei etablierten Marken deutlich mehr zahlen würde.
Das Gerät wird ohne Festplatten geliefert, was den effektiven Gesamtpreis erheblich erhöht. Wer vier passende NAS-Laufwerke dazukauft, landet schnell bei einem Investment, das eine sorgfältige Budgetplanung erfordert.
Langzeit-Software-Support
52%
48%
UGREEN hat seit dem Launch mehrere Updates veröffentlicht und zeigt grundsätzlich Engagement für die Plattform. Die Entwicklungsgeschwindigkeit macht Hoffnung, dass bekannte Lücken mittelfristig geschlossen werden.
Der garantierte Software-Update-Zeitraum ist laut Amazon-Listing offiziell als 'unbekannt' ausgewiesen. Für ein Gerät, das jahrelang laufen soll und sensible Daten verwaltet, ist diese Unklarheit ein ernstzunehmender Kritikpunkt.
App-Ökosystem & Drittanbieter-Integration
63%
37%
Die eigene UGREEN-App deckt die wichtigsten Grundfunktionen ab: Dateizugriff, Backup und grundlegende Freigaben funktionieren plattformübergreifend auf den meisten Endgeräten zuverlässig.
Verglichen mit dem reifen Paket-Ökosystem von Synology oder QNAP ist die Auswahl an Drittanbieter-Apps noch überschaubar. Nutzer, die auf bestimmte spezialisierte Anwendungen angewiesen sind, sollten die Verfügbarkeit vorab prüfen.

Geeignet für:

Der UGREEN NASync DXP4800 Plus ist die richtige Wahl für alle, die ernsthaft in eine zentrale Heimspeicherlösung investieren möchten und dabei nicht an Hardware-Grenzen stoßen wollen. Fotografen und Videoschneider, die täglich mit großen Rohdateien arbeiten, profitieren besonders vom 10-GbE-Anschluss – vorausgesetzt, das Heimnetzwerk ist entsprechend ausgerüstet. Selbstständige und kleine Teams, die ihre Daten strukturiert sichern und per RAID absichern möchten, finden hier eine solide, skalierbare Basis. Auch technikaffine Anwender, die lokal Docker-Container betreiben oder mit virtuellen Maschinen experimentieren wollen, ohne in dedizierte Serverinfrastruktur zu investieren, sind gut aufgehoben. Wer von Synology oder QNAP wechseln möchte und eine offenere Hardware-Plattform mit zeitgemäßem Prozessor sucht, sollte dieses Gerät ernsthaft in Betracht ziehen.

Nicht geeignet für:

Der UGREEN NASync DXP4800 Plus ist nicht die richtige Wahl für Nutzer, die ein ausgereiftes, jahrelang bewährtes Software-Ökosystem erwarten – wer auf den Funktionsumfang von Synologys DSM angewiesen ist, wird mit UGOS auf absehbare Zeit Kompromisse eingehen müssen. Einsteiger ohne jegliche NAS-Erfahrung, die sich eine vollständig vorkonfigurierte Lösung vorstellen, sollten bedenken, dass Festplatten separat erworben werden müssen und der effektive Einstiegspreis dadurch erheblich steigt. Wer das Gerät im Wohn- oder Schlafzimmer betreiben möchte, könnte vom Geräuschpegel unter Last unangenehm überrascht werden. Nutzer, die auf langfristige Herstellergarantien für Software-Sicherheitsupdates angewiesen sind, sollten den als 'unbekannt' ausgewiesenen Update-Zeitraum als echtes Ausschlusskriterium werten. Und wer bereits in ein gut funktionierendes Synology- oder QNAP-System investiert hat, findet kaum einen zwingenden Grund für einen Wechsel.

Spezifikationen

  • Prozessor: Intel Pentium Gold 8505 mit 5 Kernen (12. Generation), ausgelegt für parallele Workloads und leichte Virtualisierungsaufgaben.
  • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR5-RAM sind ab Werk verbaut und bieten eine solide Basis für Multitasking und gleichzeitige Nutzerzugriffe.
  • Interner Speicher: Eine vorinstallierte 128-GB-SSD dient als Systemlaufwerk und Cache-Speicher.
  • Laufwerksschächte: Vier SATA-Schächte nehmen jeweils Festplatten oder SSDs mit bis zu 30 TB Kapazität auf.
  • M.2-Slots: Zwei M.2-NVMe-Steckplätze ermöglichen die Installation von SSDs mit je bis zu 8 TB für Caching oder zusätzlichen Schnellspeicher.
  • Max. Rohkapazität: Bei vollständiger Bestückung aller SATA-Bays und M.2-Slots ergibt sich eine maximale Rohkapazität von 136 TB.
  • Netzwerk: Ein 10-GbE-Port und ein 2,5-GbE-Port ermöglichen flexible Netzwerkanbindung mit Durchsatzraten von bis zu 1.250 MB/s.
  • Videoausgang: Ein HDMI-Ausgang unterstützt 4K-Auflösung und erlaubt den Direktbetrieb als Medienserver an einem Bildschirm oder Fernseher.
  • Betriebssystem: Das Gerät läuft unter UGOS, der eigenen Software-Plattform von UGREEN, mit App-Unterstützung für Android, iOS, Windows, macOS und Webbrowser.
  • Gehäusematerial: Das Gehäuse besteht aus Metall und vermittelt eine robuste, langlebige Verarbeitungsqualität.
  • Formfaktor: Das Gerät ist als Desktop-NAS im ATX-Formfaktor konzipiert und für den stationären Betrieb auf einer Arbeitsfläche ausgelegt.
  • Gewicht: Das Gerät wiegt 6,38 kg und sollte auf einem stabilen, tragfähigen Untergrund aufgestellt werden.
  • Abmessungen: Die Verpackungsmaße betragen 37,7 x 29,4 x 26,1 cm; das Gerät selbst ist kompakter, sollte aber mit ausreichend Belüftungsabstand aufgestellt werden.
  • Lieferumfang: Das Gerät wird ohne Festplatten geliefert (Diskless); Laufwerke müssen separat erworben und eingebaut werden.
  • HDD-Kompatibilität: Offiziell kompatibel mit NAS-optimierten Festplatten von Western Digital, Seagate und Toshiba sowie weiteren Drittanbietern gemäß Kompatibilitätsliste.
  • Virtualisierung: Docker-Container und virtuelle Maschinen werden unterstützt, sofern ausreichend Arbeitsspeicher und Rechenkapazität vorhanden sind.
  • Software-Updates: Der garantierte Zeitraum für Software-Updates ist laut Hersteller-Listing offiziell als unbekannt ausgewiesen.
  • Stromversorgung: Das Gerät wird kabelgebunden betrieben; eine CR2032-Knopfzelle für die Echtzeituhr ist im Lieferumfang enthalten.

FAQ

Nein, der UGREEN NASync DXP4800 Plus wird ohne Festplatten geliefert. Du musst geeignete SATA-Laufwerke separat kaufen und selbst einbauen. Das klingt nach Mehraufwand, hat aber den Vorteil, dass du genau die Festplattenmarke und -kapazität wählen kannst, die zu deinem Budget und Nutzungsszenario passt.

Offiziell empfohlen werden NAS-optimierte Festplatten von Western Digital (z.B. WD Red-Serie), Seagate (z.B. IronWolf) und Toshiba. Für den Dauerbetrieb im NAS solltest du auf Laufwerke setzen, die explizit für diesen Einsatz ausgelegt sind – normale Desktop-Festplatten sind deutlich weniger belastbar. Die vollständige Kompatibilitätsliste findest du auf der UGREEN-Website.

Nein. Das Gerät hat zusätzlich einen 2,5-GbE-Port, der in normalen Heimnetzwerken vollkommen ausreicht. Den 10-GbE-Port auszureizen lohnt sich vor allem dann, wenn du regelmäßig sehr große Dateien überträgst und bereits einen passenden Switch oder eine Netzwerkkarte im PC hast. Für einfache Backups und Medienzugriff ist 2,5 GbE mehr als ausreichend.

Im Leerlauf arbeitet das UGREEN-NAS für seine Klasse akzeptabel leise. Sobald aber größere Dateitransfers laufen oder ein RAID-Rebuild stattfindet, werden Lüfter und Festplattengeräusche deutlich wahrnehmbar. Für den Einsatz im Wohnzimmer oder Schlafzimmer ist das Gerät eher ungeeignet – ein separater Raum, Hauswirtschaftsraum oder ein kleines Serverschrank-Setup wäre die bessere Wahl.

Grundsätzlich ja. Der Intel Pentium Gold 8505 bringt genug Rechenleistung mit, um Plex oder ähnliche Medienserver-Software über Docker zu betreiben. Für einfaches Streaming ohne Transkodierung reicht die Hardware problemlos. Wenn du aber viele gleichzeitige Streams in hoher Auflösung mit Echtzeit-Transkodierung planst, solltest du realistisch kalkulieren – die Kapazität ist nicht unbegrenzt.

Die App ist übersichtlich und für Einsteiger gut nutzbar – Fernzugriff, Dateiverwaltung und grundlegende Backup-Funktionen funktionieren zuverlässig. Wer aber den vollen Funktionsumfang von Synologys DSM gewohnt ist, wird feststellen, dass UGOS noch nicht denselben Reifegrad erreicht hat. Das App-Ökosystem wächst, ist aber aktuell noch kleiner als bei den etablierten Anbietern.

Das ist leider ein offener Punkt: Der garantierte Zeitraum für Software-Updates ist laut Amazon-Listing offiziell als 'unbekannt' angegeben. UGREEN hat seit dem Launch regelmäßig Updates geliefert, eine verbindliche Zusage für eine Mindestlaufzeit gibt es aber nicht. Wer auf langfristige Sicherheits-Patches angewiesen ist, sollte diesen Punkt im Hinterkopf behalten.

Das Gerät kommt mit 8 GB DDR5 ab Werk. Ob und wie einfach ein Selbst-Upgrade möglich ist, solltest du vorab in aktuellen Erfahrungsberichten oder im UGREEN-Support prüfen, da sich technische Details nach dem Launch ändern können. Für die meisten Heimanwender sind 8 GB DDR5 aber für längere Zeit ausreichend.

Dieses 4-Bay-NAS unterstützt die gängigen RAID-Konfigurationen wie RAID 0, RAID 1, RAID 5 und RAID 6 sowie JBOD. Für Heimanwender mit vier Laufwerken ist RAID 5 oder RAID 6 empfehlenswert, da so ein Laufwerksausfall überbrückt werden kann, ohne dass Daten verloren gehen. Die genauen Konfigurationsoptionen lassen sich über die UGOS-Oberfläche einrichten.

Ja, der Fernzugriff über das Internet ist über die UGREEN-App möglich. Die Einrichtung ist in der App geführt und für die meisten Nutzer ohne tiefe Netzwerkkenntnisse machbar. Wer Wert auf maximale Kontrolle und Datenschutz legt, kann alternativ auch VPN-Zugänge konfigurieren, was aber etwas mehr technisches Know-how voraussetzt.