Übersicht

Der UGREEN NASync DXP2800 positioniert sich als kompaktes 2-Bay-NAS im mittleren Preissegment – gedacht für Heimanwender und kleine Büros, die ihren Datenspeicher lieber selbst in der Hand behalten als monatliche Cloud-Abos zu zahlen. Was dieses NAS von vielen günstigen Konkurrenten unterscheidet, ist der Intel N100 Quad-Core der zwölften Generation – ein x86-Prozessor, der ARM-basierten Systemen in puncto Softwarekompatibilität und Rechenleistung klar überlegen ist. Das Gerät wird diskless geliefert: Festplatten müssen separat gekauft werden, was flexibel ist, aber beim Gesamtbudget einkalkuliert werden muss. Das eigene Betriebssystem UGOS Pro ist funktional, aber deutlich jünger als Synology DSM.

Funktionen & Vorteile

Der N100-Prozessor erlaubt Hardware-Transkodierung von 4K-Material, unterstützt Docker-Container und kann sogar leichte virtuelle Maschinen ausführen – für ein Heimnetz-NAS eine beachtliche Bandbreite. Die 8 GB DDR5-RAM lassen sich auf 16 GB erweitern, was sich spürbar auswirkt, sobald mehrere Nutzer gleichzeitig auf das System zugreifen. Über 2,5-GbE-LAN sind theoretisch bis zu 280 MB/s möglich, praktisch limitiert aber die Festplattengeschwindigkeit den Durchsatz. Die zwei M.2-NVMe-Steckplätze können als schneller Cache oder eigenständiger Speicher genutzt werden. Besonders praktisch: Ein HDMI-4K-Ausgang macht das Gerät zum direkten Mediacenter, ganz ohne zusätzlichen Streaming-Player.

Ideal für

Der NASync DXP2800 trifft den Nerv all jener, die von Google Photos oder iCloud-Abos auf lokalen Heimspeicher umsteigen wollen – etwa Familien mit wachsenden Foto- und Videobibliotheken oder Fotografen, die Raw-Dateien sicher ablegen möchten. Auch Selbstständige, die ein zentrales Backup-System für Bürodokumente suchen, werden hier fündig. Technisch versierte Nutzer schätzen die Docker-Unterstützung für Heimserver-Dienste wie Nextcloud oder Home Assistant. Wer allerdings ein ausgereiftes App-Ökosystem mit Hunderten von Drittanbieter-Paketen erwartet, wie es Synology seit Jahren bietet, wird bei UGOS Pro aktuell noch Abstriche machen müssen.

Nutzer-Feedback

Mit einer Gesamtbewertung von 4,6 von 5 Sternen schneidet das UGREEN-NAS stark ab. Käufer loben besonders die unkomplizierte Einrichtung und die spürbar flottere Performance gegenüber ARM-basierten Systemen der gleichen Preisklasse. Kritischer sehen viele den Reifegrad von UGOS Pro: Einige Apps aus dem App-Marktplatz laufen noch nicht stabil, und Update-Intervalle sind unregelmäßiger als bei der etablierten Konkurrenz. Vereinzelt berichten Nutzer von moderater Lautstärke im Dauerbetrieb, die Wärmeentwicklung gilt hingegen als unproblematisch. Wer kompatible Festplatten sucht, greift am besten zu NAS-optimierten Modellen wie der WD Red Plus oder Seagate IronWolf.

Vorteile

  • Intel N100 Quad-Core ermöglicht flüssige 4K-Transkodierung und Docker-Betrieb ohne Ruckler.
  • 2,5-GbE-LAN liefert im Heimnetz deutlich höhere Transferraten als klassische 1-GbE-Systeme.
  • Zwei M.2-NVMe-Slots bieten flexible Cache- oder Speichererweiterung ohne zusätzliches Gehäuse.
  • 8 GB DDR5-RAM sind erweiterbar auf 16 GB – ideal für Multitasking mit mehreren gleichzeitigen Nutzern.
  • HDMI-4K-Ausgang macht das NAS zum direkten Mediacenter ohne zusätzlichen Streaming-Player.
  • Lokale KI-Fotoverwaltung schützt private Bilder – ganz ohne Cloud-Upload oder Datenweitergabe.
  • Solides Metallgehäuse wirkt hochwertig und hält auch im Dauerbetrieb stabil.
  • Einrichtung gelingt auch NAS-Einsteigern in kurzer Zeit dank geführter App-Installation.
  • x86-Architektur gewährleistet breite Softwarekompatibilität, die ARM-Geräten oft fehlt.

Nachteile

  • UGOS Pro ist noch unreif: App-Auswahl und Update-Zuverlässigkeit bleiben hinter Synology DSM zurück.
  • Festplatten sind nicht enthalten – Gesamtkosten steigen mit NAS-optimierten Laufwerken erheblich.
  • Offizielle Kompatibilitätsliste für M.2-NVMe-SSDs fehlt, was die Auswahl unnötig erschwert.
  • Lautstärke unter Last kann im Wohnbereich störend wirken – Aufstellung im Schrank empfehlenswert.
  • Langzeit-Softwareunterstützung ist nicht kommuniziert – kein garantiertes Update-Fenster bekannt.
  • Mediacenter-Nutzung via HDMI ist durch begrenzte TV-App-Unterstützung in der Praxis eingeschränkt.
  • Fortgeschrittene Konfigurationen wie VPN oder RAID-Modi sind in der deutschen Dokumentation kaum erklärt.
  • PCIe-Erweiterung und Thunderbolt 4 fehlen – keine Möglichkeit zur späteren Netzwerk-Aufrüstung.

Bewertungen

Der UGREEN NASync DXP2800 wurde auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus internationalen Märkten durch eine KI-gestützte Analyse bewertet – Spam-Rezensionen und incentiviertes Feedback wurden dabei konsequent herausgefiltert. Die Scores spiegeln sowohl die echten Stärken als auch die klaren Schwachstellen wider, die reale Nutzer im Alltag erlebt haben. Wer dieses 2-Bay-NAS kaufen möchte, bekommt hier eine ehrliche Einschätzung ohne Marketingfilter.

Prozessorleistung
91%
Der Intel N100 ist in dieser Geräteklasse ein echter Vorteil: Nutzer berichten, dass 4K-Transkodierung flüssig läuft, mehrere Docker-Container gleichzeitig aktiv sein können und das System dabei kaum ins Schwitzen gerät. Verglichen mit ARM-basierten Alternativen fühlt sich das System spürbar reaktionsschneller an.
Für sehr anspruchsvolle Workloads wie mehrere gleichzeitig laufende virtuelle Maschinen stößt der N100 an seine Grenzen. Wer das NAS als vollwertigen Homelab-Server betreiben möchte, sollte die RAM-Erweiterung auf 16 GB von Anfang an einplanen.
Software & Betriebssystem (UGOS Pro)
67%
33%
UGOS Pro ist intuitiver aufgebaut als manch älteres NAS-System und lässt sich auch ohne tiefes Fachwissen einrichten. Die Oberfläche wirkt modern, und grundlegende Funktionen wie Dateifreigabe, automatische Backups und das KI-Fotoalbum funktionieren im Alltag zuverlässig.
Im Vergleich zu Synology DSM fehlt UGOS Pro schlicht die jahrelange Reife: Der App-Marktplatz ist überschaubar, einige Drittanbieter-Pakete laufen instabil, und Update-Intervalle sind unregelmäßig. Wer auf ein breites Ökosystem angewiesen ist, wird hier aktuell enttäuscht.
Einrichtung & Benutzerfreundlichkeit
88%
Viele Käufer, die zum ersten Mal ein NAS einrichten, berichten von einer überraschend reibungslosen Erstinstallation. Die Begleit-App führt Schritt für Schritt durch den Prozess, und innerhalb von 20 bis 30 Minuten ist das System in der Regel betriebsbereit.
Sobald es über die Grundkonfiguration hinausgeht – etwa beim Einrichten von VPNs, RAID-Modi oder externem Zugriff – fehlt es an verständlicher Dokumentation auf Deutsch. Fortgeschrittene Nutzer müssen sich durch englischsprachige Foren arbeiten.
Übertragungsgeschwindigkeit & Netzwerk
79%
21%
Der 2,5-GbE-Anschluss ermöglicht im Heimnetz mit passenden Switches deutlich höhere Durchsatzraten als ein klassischer 1-GbE-Port. Nutzer mit NVMe-SSDs in den M.2-Slots berichten von sehr flotten Lese- und Schreibraten, die sich im Alltag klar bemerkbar machen.
Wer normale NAS-Festplatten einsetzt, wird schnell merken, dass die HDDs den Flaschenhals bilden – nicht das Netzwerk. Der Vorteil des 2,5-GbE-Anschlusses kommt nur dann voll zur Geltung, wenn auch der Router oder Switch diesen Standard unterstützt.
Preis-Leistungs-Verhältnis
83%
Für ein diskless 2-Bay-NAS mit x86-Prozessor, DDR5-RAM und 2,5-GbE ist der Preis im Marktvergleich fair. Wer die Festplatten ohnehin selbst wählen möchte, schätzt die Flexibilität, da kein Aufpreis für vorinstallierte, möglicherweise unerwünschte Laufwerke anfällt.
Das Gesamtpaket aus NAS-Gehäuse plus zwei geeigneten NAS-Festplatten landet schnell im oberen Mittelklassesegment. Wer günstige Desktop-Festplatten einsetzt, riskiert Kompatibilitätsprobleme und erhöhten Verschleiß – die Investition in NAS-optimierte Laufwerke ist faktisch Pflicht.
Verarbeitungsqualität & Gehäuse
85%
Das Metallgehäuse fühlt sich solide und wertig an – kein Vergleich zu billigen Plastikgehäusen der unteren Preisklasse. Mehrere Nutzer heben hervor, dass das Gerät trotz kompakter Abmessungen stabil und ohne Klappergeräusche im Dauerbetrieb läuft.
Das Design ist funktional, aber nüchtern. Wer das NAS offen im Wohnzimmer aufstellen möchte, wird feststellen, dass es eher nach Bürogerät als nach Consumer-Elektronik aussieht. Kleinere Kritikpunkte betreffen die Laufwerksschächte, die beim Ein- und Ausbauen etwas Fingerspitzengefühl erfordern.
Geräuschentwicklung im Betrieb
72%
28%
Im Leerlauf und bei geringer Last ist das UGREEN-NAS angenehm leise – für einen Einsatz im Heimbereich gut geeignet. Der Lüfter regelt sich bei niedrigen Temperaturen merklich herunter, was im Schreibtischbetrieb kaum auffällt.
Unter Last oder bei intensivem Festplattenzugriff wird das Gerät hörbar lauter. Wer das NAS im Schlaf- oder Wohnzimmer betreiben möchte, sollte es in einem Schrank oder einem separaten Raum aufstellen, da das Laufwerksgeräusch in ruhiger Umgebung störend wirken kann.
Wärmemanagement
81%
19%
Die Wärmeentwicklung gilt laut Nutzerstimmen als unproblematisch. Auch nach stundenlangem Dauerbetrieb mit zwei aktiven Festplatten bleibt die Gehäusetemperatur in einem unkritischen Bereich, und die Laufwerke werden nicht übermäßig heiß.
Bei sehr warmen Umgebungstemperaturen oder wenn beide M.2-Slots mit aktiven NVMe-SSDs belegt sind, steigt die Innentemperatur spürbar an. Eine gute Belüftung des Aufstellungsorts ist in solchen Szenarien keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
KI-Fotoverwaltung
76%
24%
Das automatische Erkennen von Gesichtern, Szenen und Orten funktioniert für ein lokales System erstaunlich gut. Nutzer, die von Google Photos auf lokalen Speicher umgestiegen sind, berichten, dass die KI-Sortierung den Übergang deutlich erleichtert und die Familienfotos strukturiert abrufbar macht.
Die Erkennungsgenauigkeit ist noch nicht auf dem Niveau etablierter Cloud-Dienste. Bei älteren oder schlechter belichteten Fotos treten Fehlzuordnungen auf, und die Duplikaterkennung übersieht vereinzelt sehr ähnliche, aber nicht identische Aufnahmen.
M.2-NVMe-Integration
78%
22%
Die zwei M.2-Slots bieten echten Mehrwert: Entweder als schneller SSD-Cache, der die Reaktionszeit bei häufig genutzten Dateien deutlich verbessert, oder als eigenständiger Hochgeschwindigkeitsspeicher für Betriebssystem-Snapshots und VMs.
Die Konfiguration der M.2-Slots erfordert technisches Verständnis und ist in der Dokumentation nicht ausreichend erklärt. Welche NVMe-Modelle vollständig kompatibel sind, lässt sich nur über externe Kompatibilitätslisten herausfinden – eine offizielle, gepflegte Liste fehlt bislang.
HDMI-Mediacenter-Funktion
69%
31%
Der 4K-HDMI-Ausgang ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal in dieser Kategorie. Wer das NAS direkt per HDMI an den Fernseher anschließt, kann lokale Videoinhalte ohne zusätzliches Streaming-Gerät wiedergeben – das spart Platz und Kosten.
In der Praxis ist die Mediacenter-Erfahrung unter UGOS Pro noch ausbaufähig. Codec-Unterstützung und App-Auswahl für den TV-Betrieb sind begrenzt, und die Steuerung ohne Maus und Tastatur ist umständlich. Kodi oder Plex laufen zwar via Docker, erfordern aber Einrichtungsaufwand.
Docker & Heimserver-Funktionen
84%
Docker läuft auf dem x86-System stabil und unterstützt eine breite Palette populärer Container wie Nextcloud, Home Assistant oder Pi-hole. Für technisch versierte Nutzer ist das eine erhebliche Aufwertung gegenüber NAS-Geräten, die Docker nur eingeschränkt oder gar nicht unterstützen.
Die Docker-Integration über die UGOS-Oberfläche ist noch nicht so ausgereift wie etwa Portainer oder die Container Manager-App auf Synology. Wer komplexe Stacks mit mehreren abhängigen Containern betreiben möchte, greift am besten direkt auf die Kommandozeile zurück.
Langzeitzuverlässigkeit & Software-Updates
63%
37%
UGREEN hat in den ersten Monaten nach Markteinführung aktiv Updates geliefert und erkannte Fehler zeitnah behoben. Einige Nutzer loben, dass gemeldete Bugs tatsächlich in Folge-Updates adressiert wurden – ein gutes Zeichen für die Bereitschaft des Herstellers.
UGOS Pro ist ein junges System, und die Langzeiterfahrungen fehlen schlicht noch. Update-Abstände sind unregelmäßig, und es gibt keine kommunizierte Support-Laufzeit. Wer ein NAS für fünf oder mehr Jahre plant, trägt hier ein kalkulierbares, aber reales Risiko.

Geeignet für:

Der UGREEN NASync DXP2800 ist eine solide Wahl für alle, die endlich die Kontrolle über ihre eigenen Daten zurückgewinnen möchten – ohne monatliche Gebühren an Cloud-Anbieter zu zahlen. Besonders Familien, die ihre Fotosammlung sicher und privat verwalten wollen, profitieren vom integrierten KI-Fotoalbum, das die Organisation deutlich erleichtert. Fotografen und Videografen mit großen Raw- oder 4K-Bibliotheken schätzen die Kombination aus schnellem x86-Prozessor und 2,5-GbE-Netzwerkanschluss, der zügige Übertragungen ins Heimnetz ermöglicht. Technisch versierte Nutzer, die Docker-Container für Dienste wie Nextcloud oder Home Assistant betreiben möchten, finden hier eine leistungsfähige Basis, die ARM-basierten Konkurrenten klar überlegen ist. Auch Selbstständige oder kleine Teams, die ein zentrales Backup- und Dateifreigabe-System suchen, sind mit diesem 2-Bay-NAS gut bedient.

Nicht geeignet für:

Wer ein vollständig ausgereiftes NAS-Ökosystem mit Hunderten stabiler Drittanbieter-Apps erwartet, sollte den UGREEN NASync DXP2800 zunächst kritisch prüfen: UGOS Pro ist ein junges Betriebssystem, das an die Tiefe von Synology DSM noch nicht heranreicht. Nutzer, die NAS-Erfahrung ausschließlich über ein breites App-Angebot definieren – etwa mit spezifischen Überwachungs-, Buchhaltungs- oder Kollaborations-Paketen – werden hier Lücken finden. Wer keine eigenen Festplatten einbauen möchte oder sich mit der Auswahl kompatibler NAS-Laufwerke nicht auseinandersetzen will, ist mit einem Komplettsystem besser beraten. Auch Nutzer, die ihr NAS als vollwertigen Mediacenter direkt am Fernseher nutzen wollen, sollten realistische Erwartungen mitbringen, da die TV-App-Unterstützung unter UGOS Pro noch eingeschränkt ist. Für rein passive Anwender ohne jegliche technische Neugier kann die Einrichtung fortgeschrittener Funktionen schnell frustrierend werden.

Spezifikationen

  • Prozessor: Intel N100 Quad-Core (12. Gen, x86), 4 Kerne, 4 Threads, bis zu 3,4 GHz Taktfrequenz.
  • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR5-RAM, werksseitig verbaut und auf bis zu 16 GB erweiterbar.
  • Laufwerksschächte: 2 Schächte für 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-SATA-Festplatten und -SSDs (Laufwerke nicht im Lieferumfang).
  • M.2-Steckplätze: 2 interne M.2-Steckplätze (PCIe NVMe) für SSD-Cache oder eigenständigen Schnellspeicher.
  • Max. Kapazität: Bei Bestückung mit zwei geeigneten SATA-Laufwerken sind bis zu 76 TB Brutto-Speicherkapazität erreichbar.
  • Netzwerk: 1 × 2,5-GbE-LAN-Anschluss (RJ45) für Übertragungsraten von bis zu 2,5 Gbit/s im lokalen Netzwerk.
  • Videoausgang: 1 × HDMI-Ausgang mit 4K-Auflösung bei 60 Hz für den direkten Anschluss an Monitor oder Fernseher.
  • Betriebssystem: UGOS Pro (proprietäres Linux-basiertes NAS-Betriebssystem von UGREEN) mit Web-Oberfläche und App-Marktplatz.
  • Docker: Docker-Unterstützung ist nativ in UGOS Pro integriert und ermöglicht den Betrieb von Container-Anwendungen.
  • Virtuelle Maschinen: Der x86-Prozessor erlaubt den Betrieb leichter virtueller Maschinen direkt über UGOS Pro.
  • USB-Anschlüsse: Mehrere USB-A-Ports (USB 3.2) für externe Festplatten, USB-Sticks oder Peripheriegeräte vorhanden.
  • Abmessungen: Das Gehäuse misst 10,9 cm (T) × 23,1 cm (B) × 17,7 cm (H) und ist damit kompakt für den Schreibtisch- oder Regalbetrieb.
  • Gewicht: Das Leergehäuse (ohne Laufwerke) wiegt 4,35 kg.
  • Gehäusematerial: Das Außengehäuse besteht aus Metall und verleiht dem Gerät eine solide, langlebige Bauweise.
  • Thunderbolt 4: Thunderbolt 4 ist nicht verbaut; eine Hochgeschwindigkeits-Direktverbindung zu Notebooks über diesen Standard ist nicht möglich.
  • SD-Kartenslot: Ein SD-Kartenslot ist nicht vorhanden; Speicherkarten können nur über einen externen USB-Adapter angeschlossen werden.
  • PCIe-Erweiterung: Eine PCIe-Erweiterungsschnittstelle ist nicht verfügbar; nachträgliche Netzwerk- oder Hardware-Aufrüstungen sind nicht möglich.
  • Stromversorgung: Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil; eine eingebettete USV-Funktion ist nicht integriert.
  • CMOS-Batterie: Eine CR2032-Knopfzelle für die BIOS-Echtzeituhr liegt im Lieferumfang bei.
  • Herkunftsland: Das Gerät wird von Ugreen Group Limited hergestellt und stammt aus China.

FAQ

Am besten greifst du zu NAS-zertifizierten Laufwerken wie der WD Red Plus oder der Seagate IronWolf. Diese sind für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt und vertragen die Vibration, die durch zwei nebeneinander laufende Festplatten entsteht. Günstige Desktop-Festplatten können zwar kurzfristig funktionieren, haben aber eine deutlich höhere Ausfallwahrscheinlichkeit im Dauerbetrieb.

UGOS Pro ist kostenlos im Gerät vorinstalliert und muss nicht separat erworben werden. Du schließt das NAS an, richtest es über die Begleit-App oder den Browser ein, und das war es. Zusätzliche Lizenzkosten wie bei manchen Enterprise-NAS-Systemen fallen nicht an.

Ja, UGOS Pro bietet einen Fernzugriff über die UGREEN-App sowie über einen eigenen Cloud-Relay-Dienst. Du kannst Dateien also auch unterwegs vom Smartphone oder Laptop abrufen. Wer mehr Kontrolle möchte, kann alternativ einen VPN-Tunnel einrichten, was jedoch etwas technisches Grundwissen voraussetzt.

Im Leerlauf ist der NASync DXP2800 angenehm leise, der Lüfter dreht kaum auf. Wenn jedoch Festplatten aktiv lesen oder schreiben – etwa beim Backup oder beim Streamen großer Videodateien – wird das Laufwerksgeräusch hörbar. Im Schlafzimmer oder in einem ruhigen Wohnbereich kann das auf Dauer stören; ein Schrank oder ein separater Raum ist dann die bessere Wahl.

Ja, und das ist einer der größten Vorteile gegenüber ARM-basierten NAS-Systemen. Dank des Intel N100 laufen Docker-Container flüssig und stabil. Nextcloud, Home Assistant, Pi-hole oder Plex sind populäre Beispiele, die gut funktionieren. Für komplexere Stacks mit mehreren abhängigen Containern empfiehlt sich der direkte Zugriff über die Kommandozeile statt über die UGOS-Oberfläche.

UGOS Pro ist intuitiv und für Einsteiger durchaus tauglich, aber im App-Ökosystem und in der Gesamtreife noch nicht auf dem Niveau von Synology DSM. Wer bisher kein NAS hatte und neu einsteigt, wird UGOS Pro als ausreichend empfinden. Wer hingegen von Synology umsteigt und auf spezifische Pakete oder ein breites Drittanbieter-Ökosystem angewiesen ist, sollte die App-Verfügbarkeit vorab konkret prüfen.

Die M.2-Steckplätze unterstützen NVMe-SSDs im PCIe-Format und können auf zwei Arten genutzt werden: als schneller SSD-Cache, der den Zugriff auf häufig genutzte Dateien spürbar beschleunigt, oder als eigenständiger Hochgeschwindigkeitsspeicher für Betriebssystem-Snapshots oder virtuelle Maschinen. Leider fehlt eine offizielle Kompatibilitätsliste von UGREEN – die Community-Foren sind hier die verlässlichste Quelle für getestete Modelle.

Theoretisch ja – der HDMI-Ausgang mit 4K bei 60 Hz ist dafür gedacht. In der Praxis ist die TV-App-Unterstützung unter UGOS Pro jedoch noch begrenzt. Plex oder Kodi lassen sich via Docker installieren und funktionieren, erfordern aber etwas Einrichtungsaufwand. Wer ein sofort fertiges Mediacenter-Erlebnis ohne Konfiguration erwartet, sollte die Erwartungen etwas dämpfen.

Ja, der Arbeitsspeicher lässt sich auf 16 GB DDR5 erweitern. Der Einbau erfordert das Öffnen des Gehäuses und das Tauschen des RAM-Riegels – technisch vergleichbar mit einem Laptop-Upgrade. Wer schon einmal einen Laptop aufgeschraubt hat, wird damit klarkommen. Für alle anderen gibt es online Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus der Community.

Das UGREEN-NAS speichert alle Daten lokal bei dir zuhause, was gegenüber kommerziellen Cloud-Diensten einen grundsätzlichen Datenschutzvorteil bietet. UGOS Pro unterstützt verschlüsselte Ordner und HTTPS-Verbindungen für den Fernzugriff. Für maximale Sicherheit empfiehlt sich zusätzlich eine regelmäßige Backup-Strategie nach der 3-2-1-Regel, da RAID kein Backup ersetzt.