Übersicht

Das UGREEN NASync DH2300 ist ein kompaktes Heim-NAS, das sich klar an Einsteiger richtet, die ihre Familiendaten lieber lokal als in der Cloud speichern möchten. Unter der Haube arbeitet ein ARM-basierter Octa-Core-Prozessor mit 4 GB LPDDR4X RAM – für den Heimgebrauch eine solide Basis. Die zwei Laufwerksschächte erlauben theoretisch bis zu 60 TB Kapazität, Festplatten müssen allerdings separat erworben werden. Das weiße Kunststoffgehäuse ist leicht und unauffällig genug, um problemlos im Wohnzimmer oder Homeoffice zu stehen. Im Preisvergleich siedelt sich dieses Heim-NAS im unteren Mittelfeld an – ein vernünftiger Einstiegspunkt für alle, die Cloud-Abos hinter sich lassen wollen.

Funktionen & Vorteile

Was dieses Heim-NAS von einfachen USB-Festplatten abhebt, ist die durchdachte Kombination aus praktischen Alltagsfunktionen. Die NFC-Tap-Verbindung klingt zunächst wie ein Marketinggimmick, erweist sich aber als echter Komfortgewinn: Smartphone ans Gerät halten, fertig. Das KI-Fotoalbum sortiert Bilder automatisch nach Gesichtern, Orten und Szenen – wer Tausende unsortierte Fotos kennt, wird das zu schätzen wissen. Per HDMI lässt sich der DH2300 direkt mit dem Fernseher verbinden und liefert 4K-Material flüssig ab. Für Sicherheit sorgen AES-Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wer hingegen Docker-Container oder virtuelle Maschinen betreiben möchte, stößt hier an klare Grenzen – das ist keine Schwäche, sondern eine bewusste Ausrichtung auf den Heimbereich.

Ideal für

Der DH2300 trifft am besten den Nerv von Familien, die ihre Fotosammlungen und Videoarchive nicht länger einem Cloud-Anbieter anvertrauen möchten. Auch Einsteiger, die noch nie ein NAS eingerichtet haben, kommen hier gut zurecht – die App ist intuitiv, die Einrichtung überschaubar. Wer seine Filme in 4K direkt am Fernseher genießen will, ohne einen separaten Streaming-Dienst, findet in diesem Heim-NAS eine praktische Lösung. Für datenschutzbewusste Nutzer spricht die vollständige lokale Kontrolle über alle gespeicherten Dateien. Fortgeschrittene Anwender, die tiefer in Server-Infrastruktur einsteigen wollen – etwa mit Docker oder M.2-Cache – sollten lieber zu einem leistungsfähigeren Modell greifen.

Nutzer-Feedback

Mit einer Durchschnittsbewertung von 4,5 von 5 Sternen hinterlässt das UGREEN-NAS insgesamt einen überzeugenden Eindruck. Käufer heben vor allem die unkomplizierte Einrichtung hervor – wer befürchtet hatte, stundenlang Anleitungen wälzen zu müssen, wird positiv überrascht. Auf der anderen Seite vermissen technisch versiertere Nutzer den fehlenden M.2-Steckplatz und beklagen das auf 1GbE begrenzte Netzwerkinterface, das bei großen Dateiübertragungen zum Flaschenhals werden kann. Fragen zur Festplattenkompatibilität tauchen in Rezensionen regelmäßig auf – ein Blick in die offizielle Kompatibilitätsliste lohnt sich vor dem Kauf. Die Langzeitstabilität bewerten die meisten Käufer positiv, wenngleich der Langzeittest bei einem noch recht neuen Gerät naturgemäß begrenzt bleibt.

Vorteile

  • Einrichtung in wenigen Minuten dank NFC-Verbindung und geführter App – auch ohne NAS-Erfahrung.
  • KI-Fotoalbum sortiert tausende Bilder automatisch nach Gesichtern, Orten und Szenen.
  • 4K-HDMI-Ausgang ermöglicht direkte TV-Verbindung ohne zusätzliche Hardware.
  • Lokale Datenspeicherung mit AES-Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung für echten Datenschutz.
  • Kompatibel mit Windows, macOS, Android, iOS, Smart-TV und Webbrowsern – geräteübergreifend nutzbar.
  • Automatische Duplikat-Bereinigung spart Speicherplatz ohne manuellen Aufwand.
  • Zwei Laufwerksschächte ermöglichen bis zu 60 TB Kapazität für langfristigen Speicherbedarf.
  • Leiser Betrieb macht den DH2300 auch im Wohnzimmer oder Schlafzimmer alltagstauglich.
  • Keine monatlichen Folgekosten nach dem einmaligen Gerätekauf.

Nachteile

  • Nur 1GbE-Netzwerkschnittstelle – bei großen Dateimengen ein spürbarer Durchsatzengpass.
  • Kein M.2-Steckplatz für SSD-Cache verfügbar, was die Gesamtperformance limitiert.
  • Garantierte Dauer von Software-Updates offiziell unbekannt – ein Risiko für dauerhaft vernetzte Geräte.
  • Kunststoffgehäuse wirkt im Vergleich zu Konkurrenzmodellen weniger robust und langlebig.
  • Bei anspruchsvollen Videocodecs kann die ARM-CPU beim Transcoding sichtbar an Grenzen stoßen.
  • Festplattenkompatibilität sollte vor dem Kauf geprüft werden – nicht alle Modelle werden zuverlässig erkannt.
  • Kein SD-Kartenslot für direkten Kamera-Import vorhanden.
  • App-Updates haben in der Vergangenheit gelegentlich vorübergehende Verbindungsprobleme verursacht.

Bewertungen

Der UGREEN NASync DH2300 wurde auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus mehreren Märkten analysiert – Spam-Einträge und incentiviertes Feedback wurden dabei systematisch herausgefiltert. Die nachfolgenden Scores spiegeln ein ausgewogenes Bild wider: Stärken werden genauso berücksichtigt wie echte Schwachstellen, die Kaufentscheidungen beeinflussen können. Dieses Heim-NAS punktet in vielen Alltagsbereichen, hat aber auch klar definierte Grenzen, die für bestimmte Nutzergruppen ausschlaggebend sein können.

Einrichtung & Benutzerfreundlichkeit
91%
Für viele Käufer war die Ersteinrichtung eine positive Überraschung: Innerhalb weniger Minuten war der DH2300 im Heimnetzwerk sichtbar und die App funktionierte ohne Umwege. Die NFC-Verbindung wird besonders von Nutzern geschätzt, die technische Konfiguration bisher gescheut haben.
Wer tiefer in die Netzwerkeinstellungen einsteigen möchte, etwa für manuelle Port-Freigaben oder erweiterte Zugriffsrechte, merkt, dass die Oberfläche an Übersichtlichkeit verliert. Für absolute Technik-Einsteiger kann auch die Auswahl kompatibler Festplatten zunächst verwirrend sein.
KI-Fotoorganisation
84%
Die automatische Sortierung nach Gesichtern, Orten und Szenen funktioniert im Alltag überraschend zuverlässig. Familien mit tausenden unsortierten Fotos berichten, dass die KI innerhalb weniger Stunden eine brauchbare Struktur angelegt hat – inklusive Duplikat-Bereinigung.
Bei älteren oder qualitativ schwächeren Fotos arbeitet die Gesichtserkennung ungenauer und produziert gelegentlich Fehlzuordnungen. Wer sehr feine manuelle Kontrolle über Alben und Tags erwartet, wird feststellen, dass die KI-Automatisierung nicht jede Nuance trifft.
Medienwiedergabe & 4K-Ausgabe
78%
22%
Der HDMI-Ausgang mit 4K bei 60 Hz funktioniert für gängige Filmformate ohne spürbare Ruckler. Nutzer schätzen die Möglichkeit, das UGREEN-NAS direkt per HDMI oder DLNA mit dem Fernseher zu verbinden, ohne zusätzliche Hardware.
Bei sehr großen MKV-Dateien oder weniger verbreiteten Codecs kann die Wiedergabe stocken, da die ARM-CPU bei aufwändigem Transcoding an ihre Grenzen stößt. Wer eine breite Codec-Unterstützung für anspruchsvolle Heimkino-Setups benötigt, sollte die Kompatibilitätsliste vorab prüfen.
Netzwerkgeschwindigkeit & Durchsatz
61%
39%
Für das tägliche Streamen von Fotos und Videos im Heimnetzwerk reicht 1GbE in den meisten Haushalten völlig aus. Wer zwei oder drei Geräte gleichzeitig nutzt, bemerkt in der Regel keine störenden Verzögerungen.
Das einzelne 1GbE-Interface ist für Nutzer mit großen Dateimengen oder häufigen Backups ein spürbarer Flaschenhals. Wer regelmäßig hunderte Gigabyte zwischen NAS und PC verschiebt, wird die fehlende 2,5GbE- oder Bonding-Option vermissen.
Datenschutz & Sicherheit
88%
Lokale Datenspeicherung mit AES-Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung gibt datenschutzbewussten Nutzern ein gutes Grundgefühl. Mehrere Käufer haben explizit hervorgehoben, dass sie nach dem Wechsel von Cloud-Diensten deutlich ruhiger schlafen.
Die Sicherheit hängt letztlich stark von der eigenen Netzwerkkonfiguration ab – wer den Fernzugriff sorglos einrichtet, kann Schwachstellen öffnen. Für unerfahrene Nutzer fehlt an einigen Stellen eine deutlichere Anleitung zu sicheren Fernzugriffseinstellungen.
Verarbeitungsqualität & Haptik
67%
33%
Das Gehäuse ist kompakt und fügt sich unauffällig in Wohnräume ein. Die Laufruhe wird von vielen Käufern positiv erwähnt, insbesondere im Vergleich zu älteren NAS-Modellen mit lauteren Lüftern.
Das Kunststoffgehäuse fühlt sich im direkten Vergleich mit Metallgehäusen der Konkurrenz weniger wertig an. Wer das Gerät anfasst, merkt sofort, dass hier am Material gespart wurde – bei einem Gerät, das dauerhaft läuft, ist das ein Punkt, der manchen Käufern unangenehm auffällt.
Prozessor- & Systemleistung
73%
27%
Für typische Heimaufgaben wie Dateiablage, Foto-Streaming und einfache Backups reicht der Octa-Core-ARM-Prozessor solide aus. Beim gleichzeitigen Zugriff mehrerer Nutzer bleibt das System in normalen Szenarien reaktionsschnell.
Rechenintensive Aufgaben wie paralleles Transcoding mehrerer 4K-Streams überfordern den Prozessor merklich. Wer plant, das UGREEN-NAS intensiv als Medienserver für mehrere gleichzeitige Nutzer zu betreiben, sollte realistische Erwartungen mitbringen.
App-Erlebnis & Fernzugriff
79%
21%
Die mobile App wird von den meisten Käufern als intuitiv und zuverlässig beschrieben. Der Fernzugriff auf Dateien funktioniert nach korrekter Einrichtung stabil und ohne häufige Verbindungsabbrüche.
Gelegentliche App-Updates haben laut einigen Nutzern vorübergehend Verbindungsprobleme verursacht. Auf älteren Android-Geräten zeigt die App zudem kleinere Darstellungsfehler, die den Bedienkomfort etwas trüben.
Festplattenkompatibilität
74%
26%
Gängige Festplattenmodelle von Seagate und Western Digital funktionieren laut Nutzererfahrungen problemlos und werden gut erkannt. Die offizielle Kompatibilitätsliste deckt die meisten handelsüblichen NAS-Festplatten ab.
Weniger bekannte Festplattenmarken oder ältere Modelle führen gelegentlich zu Erkennungsproblemen beim ersten Start. Einige Käufer berichten, dass sie nach einem Festplattenwechsel den Support kontaktieren mussten, bevor das System stabil lief.
Preis-Leistungs-Verhältnis
83%
Im Vergleich zu etablierten NAS-Marken bietet der DH2300 für Heimanwender einen guten Funktionsumfang zu einem fairen Einstiegspreis. Wer primär Fotos und Videos speichern will, bekommt hier mehr als das Nötigste.
Wer auch nur einen Blick über den Heimgebrauch hinaus wirft, merkt schnell, dass die fehlenden Erweiterungsoptionen den Langzeitwert des Geräts begrenzen. Für Nutzer, deren Anforderungen wachsen, kann der DH2300 schon nach ein bis zwei Jahren zu eng werden.
Erweiterbarkeit & Zukunftssicherheit
48%
52%
Zwei Laufwerksschächte bieten zumindest den Spielraum, die Kapazität durch größere Festplatten zu erhöhen, ohne das Gerät zu ersetzen. Für Nutzer mit stabilen, überschaubaren Speicherbedürfnissen reicht das auf Jahre.
Kein M.2-Steckplatz, kein Docker, keine virtuellen Maschinen – wer auch nur mittelfristig mehr Flexibilität erwartet, wird mit dem DH2300 schnell an harte Grenzen stoßen. Diese Einschränkungen sind kein Versehen, sondern eine Designentscheidung, die das Gerät klar auf eine enge Zielgruppe festlegt.
Stromverbrauch & Lautstärke
81%
19%
Im Dauerbetrieb bleibt der Stromverbrauch moderat, was Käufer im Vergleich zu leistungsstärkeren NAS-Modellen positiv hervorheben. Das Gerät läuft im Wohnzimmer kaum hörbar, wenn keine schweren Festplattenoperationen laufen.
Bei intensivem Festplattenzugriff – etwa während eines großen Backups – werden die Laufwerksgeräusche je nach gewählter Festplatte deutlich wahrnehmbarer. Das ist weniger ein Problem des DH2300 selbst als der gewählten Festplatte, aber Käufer sollten das beim Kauf einkalkulieren.
Software-Updates & Langzeitsupport
58%
42%
UGREEN liefert regelmäßige Firmware-Updates, die neue Funktionen einbringen und bekannte Fehler beheben. In der aktiven Phase nach dem Produktlaunch wurde der DH2300 vergleichsweise häufig aktualisiert.
Garantierte Software-Updates sind offiziell als unbekannt angegeben – ein echter Unsicherheitsfaktor für ein Gerät, das dauerhaft im Netzwerk hängt. Wie lange UGREEN den DH2300 mit Sicherheits-Patches versorgt, bleibt abzuwarten und sollte potenziellen Käufern bewusst sein.

Geeignet für:

Der UGREEN NASync DH2300 ist eine sinnvolle Wahl für Familien, die ihre Foto- und Videosammlungen endlich zentral und sicher speichern wollen, ohne sich dauerhaft an einen Cloud-Anbieter zu binden. Wer noch nie ein NAS eingerichtet hat und sich vor komplizierter Netzwerkkonfiguration scheut, wird die NFC-Verbindung und die intuitive App als echten Erleichterung empfinden. Besonders profitieren datenschutzbewusste Nutzer, denen es wichtig ist, dass ihre Urlaubsfotos und Familienvideos ausschließlich auf eigenem Speicher liegen – und nicht auf fremden Servern. Wer einen Fernseher mit HDMI-Eingang hat und eine persönliche Mediathek ohne Streaming-Abo aufbauen möchte, findet hier eine praktische Komplettlösung für den Wohnzimmereinsatz. Auch Nutzer, die bisher monatlich für Cloud-Speicher bezahlen und diesen Kostenpunkt dauerhaft eliminieren wollen, sollten dieses Heim-NAS ernsthaft in Betracht ziehen.

Nicht geeignet für:

Wer über grundlegende Heimnutzung hinausdenkt, wird mit dem UGREEN NASync DH2300 schnell auf Grenzen stoßen, die sich nicht durch Updates beheben lassen. Docker-Container, virtuelle Maschinen und M.2-Cache-Steckplätze fehlen komplett – das ist keine vorübergehende Einschränkung, sondern eine grundlegende Designentscheidung. Fortgeschrittene Heimserver-Enthusiasten, die ihr NAS als flexible Plattform für Selbst-gehostete Dienste, Heimautomation oder Entwicklungsumgebungen nutzen wollen, sollten zu leistungsstärkeren Alternativen greifen. Auch wer regelmäßig große Datenmengen zwischen NAS und PC verschiebt – etwa RAW-Fotodateien in hoher Stückzahl oder 4K-Videoschnittmaterial – wird das einzelne 1GbE-Interface als dauerhaften Engpass erleben. Wer zudem keine Gewissheit über langfristige Software-Updates benötigt oder in einem professionellen Umfeld plant, das Gerät einzusetzen, ist hier ebenfalls falsch.

Spezifikationen

  • Prozessor: ARM Cortex-A72 + A53 mit 8 Kernen und einer maximalen Taktfrequenz von 2,2 GHz.
  • Arbeitsspeicher: 4 GB LPDDR4X RAM, fest verlötet und nicht erweiterbar.
  • Laufwerksschächte: 2 Einschübe für 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-SATA-Festplatten; Laufwerke sind nicht im Lieferumfang enthalten.
  • Max. Kapazität: Bis zu 60 TB Gesamtkapazität bei Bestückung mit zwei 30-TB-Laufwerken.
  • Netzwerk: Ein RJ-45-Anschluss mit 1GbE (Gigabit Ethernet); kein 2,5GbE oder Bonding verfügbar.
  • HDMI-Ausgang: Ein HDMI-Anschluss mit 4K-Ausgabe bei 60 Hz für direkte TV- oder Monitorverbindung.
  • NFC-Modul: Integriertes NFC-Modul ermöglicht die Smartphone-Verbindung per einmaligem Antippen ohne manuelle Netzwerkkonfiguration.
  • M.2-Steckplatz: Kein M.2-Steckplatz vorhanden; SSD-Cache ist bei diesem Modell nicht nachrüstbar.
  • SD-Kartenslot: Kein SD-Kartenslot integriert; direkter Kamera-Import über SD-Karte ist nicht möglich.
  • Sicherheit: AES-Datenverschlüsselung, integrierte Firewall und Zwei-Faktor-Authentifizierung sind im Betriebssystem enthalten.
  • Betriebssystem: UGOS Pro als proprietäres NAS-Betriebssystem; Docker und virtuelle Maschinen werden nicht unterstützt.
  • Kompatibilität: Datenzugriff über Windows, macOS, Android, iOS, Smart-TV-Apps, DLNA und Webbrowser.
  • Gehäuse: Kompaktes Desktop-Gehäuse aus Kunststoff in Weiß; für Tischplattenmontage konzipiert.
  • Gewicht: Gerätegewicht beträgt ca. 1,69 kg ohne eingebaute Festplatten.
  • Verpackungsmaße: Verpackungsabmessungen: 23,8 × 21,7 × 19,7 cm.
  • Software-Updates: Garantierte Update-Laufzeit ist vom Hersteller offiziell nicht spezifiziert.

FAQ

Das Gerät wird ohne Festplatten geliefert, was in der Produktbezeichnung als 'Diskless' angegeben ist. Du musst also zusätzlich passende 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-SATA-Laufwerke erwerben. Empfehlenswert sind NAS-optimierte Festplatten wie die Seagate IronWolf oder WD Red-Serie, die für Dauerbetrieb ausgelegt sind.

Für die meisten Nutzer ist die Einrichtung überraschend unkompliziert. Nach dem Einsetzen der Festplatten und dem Anschluss ans Heimnetzwerk führt die UGREEN-App Schritt für Schritt durch die Konfiguration. Die NFC-Funktion beschleunigt die Verbindung mit dem Smartphone erheblich. Wer noch nie ein NAS eingerichtet hat, braucht in der Regel weniger als 30 Minuten bis zum ersten Zugriff.

Ja, Fernzugriff ist möglich und funktioniert über die UGREEN-App sowie über den Webbrowser. Die Verbindung läuft verschlüsselt, und die Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöht die Sicherheit dabei deutlich. Wichtig: Die Geschwindigkeit des Fernzugriffs hängt von deiner Internetverbindung zuhause ab – ein langsamer Upload-Anschluss kann den Abruf großer Dateien von unterwegs verlangsamen.

Gängige NAS-Festplatten von Seagate und Western Digital funktionieren erfahrungsgemäß ohne Probleme. Weniger bekannte Marken oder sehr alte Laufwerke können gelegentlich Erkennungsprobleme verursachen. Es lohnt sich, vor dem Kauf einen Blick in die offizielle Kompatibilitätsliste von UGREEN zu werfen, die auf der Herstellerwebseite verfügbar ist.

Ja, der HDMI-Ausgang gibt Inhalte in bis zu 4K bei 60 Hz aus, sodass du das Gerät direkt an den Fernseher anschließen kannst. Alternativ funktioniert auch DLNA für Streaming über das Heimnetzwerk sowie eine dedizierte TV-App. Bei sehr exotischen Videocodecs kann die Wiedergabe jedoch ruckeln, da der Prozessor aufwändiges Software-Transcoding nur begrenzt meistert.

Im Ruhezustand und bei normalem Streaming-Betrieb ist der DH2300 kaum hörbar. Die Lautstärke hängt aber auch stark von den eingesetzten Festplatten ab – lautere Laufwerke können das Gesamtgeräusch deutlich beeinflussen. Für leise Umgebungen empfiehlt sich die Wahl von Festplatten, die explizit als geräuscharm vermarktet werden.

Nein, Docker-Unterstützung und virtuelle Maschinen sind bei diesem Modell nicht vorgesehen. Das Betriebssystem UGOS Pro ist klar auf Heimanwender ausgerichtet und bietet keine Plattform für Selbst-gehostete Dienste wie Homebridge, Pi-hole oder ähnliche Anwendungen. Wer diese Funktionen benötigt, sollte sich nach einem leistungsstärkeren NAS-Modell umsehen.

Die KI-Fotofunktion läuft direkt auf dem Gerät und analysiert Fotos automatisch, sobald sie auf dem NAS gespeichert sind. Gesichter, Orte und Szenen werden erkannt und zu Alben zusammengefasst, ohne dass du manuell eingreifen musst. Duplikate werden ebenfalls automatisch markiert. Die Ergebnisse sind bei gut belichteten, aktuellen Fotos in der Regel gut – bei älteren oder unscharfen Aufnahmen arbeitet die Erkennung etwas ungenauer.

Das hängt davon ab, ob du RAID oder eine andere Redundanzstrategie konfiguriert hast. Mit zwei Festplatten im RAID-1-Modus bleibt eine vollständige Datenkopie erhalten, selbst wenn eine der Festplatten ausfällt. Wichtig: Das Gerät selbst ist kein Backup – wirklich kritische Daten sollten zusätzlich auf einem externen Medium oder einem zweiten Speicherort gesichert werden.

UGREEN hat bisher regelmäßig Firmware-Updates für den DH2300 geliefert, eine offizielle Garantie für den Zeitraum der Software-Pflege gibt es jedoch nicht. Das ist ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte, da das Gerät dauerhaft im Heimnetzwerk läuft und damit ein potenzielles Angriffsziel darstellt. Wer darauf angewiesen ist, sollte die Update-Aktivität des Herstellers regelmäßig beobachten.