Übersicht

Der UGREEN KVM Switch 55851 DP 2x2 richtet sich an alle, die zwei Desktop-PCs gleichzeitig an zwei DisplayPort-Monitoren betreiben wollen – ohne ständiges Umstecken. UGREEN ist als Peripheriehersteller seit Jahren etabliert und liefert hier ein Mittelklasse-Gerät, das solide verarbeitet wirkt. Im Lieferumfang stecken zwei USB-A-Kabel, ein Netzteil und ein Desktop-Controller, der auf dem Schreibtisch liegt und das Umschalten per Knopfdruck ermöglicht. Wichtig zu wissen, bevor man kauft: Das Gerät unterstützt kein HDMI, keine Laptops, und MacBooks mit M1- oder M2-Chip können damit keinen Dual-Monitor-Betrieb aufbauen.

Funktionen & Vorteile

Das Herzstück ist die DisplayPort-1.4-Schnittstelle, die Auflösungen bis 8K bei 60 Hz überträgt und sowohl HDR10 als auch HDR10+ unterstützt – was für Grafiker und ambitionierte Gamer tatsächlich relevant ist. Der Dual-Monitor-Betrieb lässt sich wahlweise im Klon- oder im Erweiterungsmodus betreiben, und das Signal bleibt dabei stabil. Die vier USB-3.0-Ports – drei USB-A und ein USB-C – übertragen mit bis zu 5 Gbps, und Tastatur, Maus sowie andere Peripheriegeräte wechseln automatisch mit, wenn man den Rechner wechselt. HDCP 2.3 ist an Bord; bei älteren Monitoren wird automatisch auf HDCP 1.4 zurückgegangen. Auch Linux und Intel-basiertes macOS werden unterstützt, allerdings keine Apple-Silicon-Systeme im Dual-Monitor-Modus.

Ideal für

Der UGREEN Dual-Monitor-Umschalter passt am besten zu Nutzern, die dauerhaft mit zwei Desktop-PCs an einem festen Schreibtisch arbeiten – etwa im Home Office mit Arbeits- und Privatrechner oder in der Kreativarbeit mit einem Render- und einem Schnittrechner. Entwickler, die zwischen Linux und Windows wechseln, profitieren besonders vom schnellen Umschalten ohne Signalverlust. Gamer, die Gaming- und Arbeits-PC teilen, kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Wer dagegen ein MacBook mit M1, M2 oder M3 betreibt, ist hier falsch; das Gerät unterstützt auch keine Laptops generell. Und wer HDMI-Monitore nutzt, muss zwingend nach einer anderen Lösung suchen.

Nutzer-Feedback

Mit einer Durchschnittsbewertung von 4,4 von 5 Sternen schneidet dieser KVM-Switch insgesamt gut ab. Käufer loben vor allem die stabile Bildqualität und die unkomplizierte Einrichtung – viele berichten, das Gerät habe auf Anhieb funktioniert. Der Desktop-Controller wird häufig als echter Komfort-Vorteil hervorgehoben, weil er das Umschalten ohne langes Suchen nach dem Gerät ermöglicht. Kritisch erwähnt werden dagegen die Netzteil-Stecker-Situation – das mitgelieferte Netzteil kommt mit wechselbaren Steckern, was manchen Käufern ungewohnt erscheint – sowie das Fehlen eines HDMI-Anschlusses. Auch die Frage, ob USB-Geräte ohne PC-Wechsel genutzt werden können, taucht in Rezensionen auf; das ist laut Spezifikation nicht vorgesehen.

Vorteile

  • DisplayPort 1.4 überträgt 4K und 8K verlustfrei – ideal für farbtreues Arbeiten und hochauflösendes Gaming.
  • HDR10 und HDR10+ werden korrekt durchgereicht, ohne sichtbare Qualitätseinbußen.
  • Peripheriegeräte wie Tastatur und Maus wechseln automatisch mit – kein manuelles Umstecken nötig.
  • Der beiliegende Desktop-Controller ermöglicht bequemes Umschalten direkt vom Schreibtisch aus.
  • Einrichtung funktioniert ohne Treiberinstallation – in wenigen Minuten einsatzbereit.
  • Vier USB-3.0-Ports mit bis zu 5 Gbps, darunter ein USB-C-Anschluss, für schnelle Datenübertragung.
  • Klon- und Erweiterungsmodus wählbar – flexibel je nach Arbeitsweise.
  • Kompatibel mit Windows, Linux und Intel-basiertem macOS ohne Zusatzsoftware.
  • Stabiles Signal im Dauerbetrieb – kein merkliches Ruckeln oder Flackern im Normalbetrieb.

Nachteile

  • Kein HDMI-Ausgang vorhanden – Nutzer mit HDMI-Monitoren sind komplett ausgeschlossen.
  • Laptops werden als Signalquelle nicht unterstützt, nur Desktop-PCs.
  • MacOS mit Apple-Silicon-Chips (M1, M2, M3) unterstützt kein Dual-Display über dieses Gerät.
  • USB-Ports funktionieren nicht als unabhängiger Hub – sie sind fest an den KVM-Wechsel gekoppelt.
  • Externes Netzteil belegt einen zusätzlichen Steckdosenplatz und bringt ein weiteres Kabel mit.
  • Das Kabel des Desktop-Controllers ist in manchen Schreibtisch-Setups zu kurz.
  • Die beiliegende Anleitung ist knapp und nur auf Englisch verfügbar.
  • Einzelne Nutzer berichten von gelegentlichen Signalabbrüchen im Langzeitbetrieb, die einen Neustart erfordern.

Bewertungen

Der UGREEN KVM Switch 55851 DP 2x2 wurde auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus mehreren Märkten analysiert – gefiltert nach Spam und incentiviertem Feedback, sodass nur echte Nutzererfahrungen in die Scores einfließen. Die Bewertungen spiegeln sowohl die Stärken als auch die klaren Grenzen dieses Geräts wider, damit Kaufinteressenten eine fundierte Entscheidung treffen können.

Bildqualität & Auflösung
93%
Nutzer mit 4K-Monitoren berichten durchgehend von einem scharfen, verzögerungsfreien Bild, das sich vom direkten Anschluss kaum unterscheidet. HDR-Inhalte werden korrekt durchgereicht, was besonders Kreative und Designer positiv hervorheben.
8K-taugliche Setups sind im Alltag noch selten, weshalb das volle Potenzial der Spezifikation für die meisten Käufer theoretisch bleibt. Einzelne Nutzer berichten von kurzen Flackerern beim erstmaligen Anschließen bestimmter Monitore.
Umschaltgeschwindigkeit
88%
Der Wechsel zwischen den beiden PCs dauert in der Praxis wenige Sekunden und fühlt sich flüssig an. Wer häufig zwischen Arbeits- und Privatrechner wechselt, lobt, dass keine spürbare Arbeitspause entsteht.
Manche Nutzer beschreiben eine kurze schwarze Bildschirmphase während des Umschaltens, was bei zeitkritischen Aufgaben leicht irritieren kann. Das ist bei KVM-Switches dieser Klasse allerdings kein untypisches Verhalten.
Desktop-Controller
86%
Der beiliegende Tischcontroller wird von vielen Käufern als echter Komfortgewinn beschrieben – man muss nicht mehr nach dem Gerät greifen, sondern kann bequem vom Schreibtisch aus umschalten. Gerade in aufgeräumten Setups, wo das Hauptgerät versteckt verbaut ist, macht das einen merklichen Unterschied.
Das Verbindungskabel des Controllers ist in manchen Setups etwas kurz geraten, und einige Käufer hätten sich eine kabellose Variante gewünscht. Die Taste selbst fühlt sich solide an, wirkt aber nicht hochwertig.
USB-Hub-Funktion
79%
21%
Die vier USB-3.0-Ports – darunter ein USB-C-Anschluss – funktionieren zuverlässig und übertragen Daten mit der angegebenen Geschwindigkeit. Tastatur, Maus und USB-Sticks wechseln automatisch mit, was den Alltag spürbar vereinfacht.
Ein häufiger Kritikpunkt: Die USB-Ports können nicht unabhängig vom KVM-Signal genutzt werden. Wer also einen USB-Stick an beiden Rechnern verwenden möchte, ohne das Videosignal umzuschalten, ist hier fehl am Platz.
Verarbeitungsqualität
81%
19%
Das Gehäuse wirkt stabil und liegt mit seinen 850 g satt auf dem Schreibtisch, ohne zu verrutschen. Die Anschlüsse sitzen fest und zeigen nach mehrfachem Stecken keine Lockerungserscheinungen.
Im direkten Vergleich mit teureren Konkurrenzprodukten wirkt das Kunststoffgehäuse eher zweckmäßig als premium. Einige Käufer bemängelten, dass die Beschriftungen der Ports im schlechten Licht schlecht lesbar sind.
Einrichtung & Inbetriebnahme
84%
Die meisten Käufer berichten, dass das Gerät innerhalb weniger Minuten einsatzbereit war – ohne Treiberinstallation oder komplizierte Konfiguration. Wer grundlegende PC-Kenntnisse mitbringt, kommt problemlos zurecht.
Die beiliegende Anleitung ist knapp gehalten und auf Englisch, was für manche Nutzer eine Hürde darstellt. Bei ungewöhnlicheren Monitor-Kombinationen kann etwas Probieren nötig sein, bis das Signal stabil steht.
Systemkompatibilität
74%
26%
Unter Windows und Linux läuft das Gerät nach Käuferberichten problemlos und ohne Treiberprobleme. Auch Intel-basierte Macs werden solide unterstützt, was für gemischte Büroumgebungen praktisch ist.
MacBooks und Mac Minis mit Apple-Silicon-Chips (M1, M2, M3) unterstützen hardwarebedingt kein Dual-Display über externe Geräte – das Gerät ändert daran nichts. Wer das übersieht, landet schnell in einer Rücksendung.
Netzteil & Stromversorgung
62%
38%
Das externe Netzteil liefert stabile 12V/2A und sorgt dafür, dass auch USB-Geräte zuverlässig mit Strom versorgt werden. Die wechselbaren Stecker-Aufsätze sind grundsätzlich ein durchdachtes Detail für internationale Käufer.
Dass ein externer Stromadapter überhaupt nötig ist, stört viele Käufer – ein zusätzliches Kabel und ein Steckplatz an der Steckdosenleiste werden belegt. Der Austausch der Steckeraufsätze wirkt zudem etwas fummelig.
HDMI-Kompatibilität
31%
69%
Wer ausschließlich DisplayPort-Monitore nutzt, vermisst HDMI schlicht nicht. In reinen DP-Setups – etwa mit professionellen Workstation-Monitoren – ist das kein Problem.
Kein HDMI-Ausgang ist für viele Interessenten ein echter Ausschlussgrund. Wer auch nur einen HDMI-Monitor besitzt oder einen TV als Zweitbildschirm nutzt, muss zu einem anderen Gerät greifen – hier gibt es keine Übergangslösung.
Laptop-Unterstützung
22%
78%
Für das Einsatzszenario, für das das Gerät konzipiert ist – zwei Desktop-PCs – ist die fehlende Laptop-Unterstützung kein Manko.
Wer einen Desktop-PC und einen Laptop kombinieren möchte, ist hier komplett falsch. Das Gerät unterstützt keine Laptop-Signalquellen, und das steht auch klar in den Spezifikationen – wird aber laut Rezensionen trotzdem häufig übersehen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
78%
22%
Für ein Dual-Monitor-KVM-Setup mit DisplayPort 1.4 und USB-3.0-Hub liegt das Gerät preislich im unteren Mittelfeld. Käufer, die genau diese Kombination suchen, bekommen eine funktional vollständige Lösung ohne unnötige Extras.
Wer den Desktop-Controller, den fehlenden HDMI oder die eingeschränkte Apple-Kompatibilität als störend empfindet, findet Alternativen, die in Teilbereichen besser abschneiden – teilweise für ähnliches Geld.
Signalstabilität im Dauerbetrieb
83%
Im Dauerbetrieb über mehrere Stunden berichten die meisten Nutzer von einem stabilen Bild ohne plötzliche Signalabbrüche. Das ist für professionelle Umgebungen, in denen der KVM-Switch den ganzen Tag läuft, ein wichtiges Kriterium.
Eine kleine Gruppe von Käufern berichtet von gelegentlichen Verbindungsabbrüchen nach einigen Stunden, die sich durch Aus- und Einschalten beheben lassen. Ob es sich um ein systematisches Problem handelt, lässt sich aus den vorliegenden Erfahrungen nicht abschließend beurteilen.

Geeignet für:

Der UGREEN KVM Switch 55851 DP 2x2 ist genau das richtige Gerät für alle, die dauerhaft mit zwei Desktop-PCs an einem festen Schreibtisch arbeiten und nicht ständig Kabel umstecken wollen. Besonders profitieren Home-Office-Nutzer, die einen Arbeitsrechner und einen Privatrechner parallel betreiben und beide Monitore, Tastatur und Maus einfach teilen möchten. Kreative, Designer und Videoschnitt-Profis schätzen die verlustfreie Signalübertragung per DisplayPort 1.4 mit HDR-Unterstützung – wer auf Farbgenauigkeit angewiesen ist, bekommt hier kein schlechtes Bild durchgereicht. Entwickler mit Linux-Windows-Dual-Setup oder zwei physisch getrennten Rechnern für verschiedene Projekte sparen mit diesem Gerät täglich Zeit. Auch Gamer, die einen dedizierten Gaming-PC neben ihrem Arbeitsrechner betreiben, kommen auf ihre Kosten, sofern ihre Monitore DisplayPort-Eingänge mitbringen.

Nicht geeignet für:

Wer auch nur einen HDMI-Monitor besitzt, sollte den UGREEN KVM Switch 55851 DP 2x2 gar nicht erst in Betracht ziehen – das Gerät besitzt schlicht keinen HDMI-Ausgang, und daran führt kein Weg vorbei. Laptop-Nutzer sind hier ebenfalls falsch, denn das Gerät ist ausschließlich für Desktop-PCs als Signalquellen ausgelegt. Besonders wichtig: Wer ein MacBook oder einen Mac Mini mit Apple-Silicon-Chip (M1, M2 oder M3) betreibt, wird keinen Dual-Monitor-Betrieb hinbekommen – das ist eine hardware-seitige Einschränkung von Apple, die kein externer KVM-Switch umgehen kann. Wer zusätzlich erwartet, USB-Geräte als einfachen Hub unabhängig vom aktiven PC-Signal zu nutzen, wird ebenfalls enttäuscht sein, da die USB-Ports fest an den KVM-Wechsel gekoppelt sind. Für solche gemischten oder flexiblen Setups gibt es besser geeignete Alternativen.

Spezifikationen

  • Hersteller: Das Gerät wird von UGREEN Group Limited hergestellt, Modellnummer 55851.
  • Abmessungen: Das Gehäuse misst 15,7 × 7,2 × 3 cm bei einem Gewicht von 850 g.
  • Videoanschluss: Verwendet DisplayPort 1.4 – vier Eingänge für zwei PCs und zwei Ausgänge für zwei Monitore.
  • Max. Auflösung: Unterstützt bis zu 8K bei 60 Hz sowie abwärtskompatibel 8K@30Hz, 4K, 1080p, 720p und 480p.
  • HDR-Unterstützung: HDR10 und HDR10+ werden nativ über die DisplayPort-1.4-Schnittstelle durchgereicht.
  • HDCP: Unterstützt HDCP 2.3 als höchsten Standard, mit automatischem Downgrade auf HDCP 1.4 bei älteren Monitoren.
  • USB-Ports: Vier USB-3.0-Anschlüsse sind verbaut: drei USB-A und ein USB-C, alle mit bis zu 5 Gbps Übertragungsrate.
  • USB-Kompatibilität: Die USB-3.0-Ports sind abwärtskompatibel mit USB 2.0 und USB 1.1.
  • Umschaltmethoden: Das Umschalten erfolgt wahlweise über die Taste am Gerät oder über den beiliegenden kabelgebundenen Desktop-Controller.
  • Betriebsmodi: Unterstützt Klon-Modus (beide Monitore zeigen dasselbe Bild) und erweiterten Modus (zwei unabhängige Arbeitsflächen).
  • Kompatible Systeme: Funktioniert mit Windows, Linux, macOS auf Intel-Basis, iPadOS, iOS und Android – Laptops und Apple-Silicon-Macs im Dual-Display-Betrieb ausgenommen.
  • HDMI: Das Gerät verfügt über keinen HDMI-Anschluss; alle Video-Ein- und Ausgänge sind ausschließlich DisplayPort.
  • Netzteil: Externes Netzteil mit 12V/2A und DC-5,5-mm-Stecker, geliefert mit wechselbaren Aufsätzen für US-, EU-, UK- und JP-Steckdosen.
  • Lieferumfang: Im Lieferumfang enthalten: zwei USB-A-Kabel, ein Desktop-Controller und ein Netzteil mit Steckerwechselsystem.
  • Stromversorgung: Das Gerät wird über das externe Netzteil versorgt und benötigt eine eigene Steckdose zum Betrieb.
  • PC-Eingänge: Unterstützt genau zwei Desktop-PCs als Signalquellen, nicht mehr und nicht weniger.
  • Monitor-Ausgänge: Zwei DisplayPort-Ausgänge ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb von zwei Monitoren pro aktivem PC.
  • Software-Updates: Garantierte Software-Updates bis: nicht vom Hersteller angegeben.

FAQ

Leider nein. Apple-Silicon-Chips (M1, M2, M3) unterstützen hardware-seitig kein Dual-Display über externe Geräte – das ist eine Einschränkung von Apple selbst, nicht des KVM-Switches. Selbst mit einer Dockingstation lässt sich diese Begrenzung nicht umgehen. Wenn du ein MacBook mit Intel-Chip hast, sieht es besser aus.

Theoretisch ist ein aktiver DisplayPort-auf-HDMI-Adapter möglich, aber das ist keine vom Hersteller unterstützte Konfiguration. In der Praxis können dabei Probleme mit HDCP, Auflösung oder Signalstabilität auftreten. Wer einen HDMI-Monitor dauerhaft einsetzen möchte, ist mit einem KVM-Switch, der native HDMI-Ausgänge hat, deutlich besser bedient.

In der Praxis dauert der Wechsel wenige Sekunden – die Monitore zeigen kurz ein schwarzes Bild, während das Signal umgeschaltet wird. Das ist bei KVM-Switches dieser Klasse üblich und kein Fehler. Für kurze, häufige Wechsel im Arbeitsalltag ist das problemlos handhabbar.

Nein, das ist nicht vorgesehen. Die USB-Ports sind fest an das KVM-Signal gekoppelt und wechseln immer zusammen mit dem aktiven PC. Wer USB-Geräte unabhängig vom Video-Umschalten teilen möchte, braucht dafür einen separaten USB-Switch oder Hub.

Nein. Das Gerät funktioniert ohne jede Treiber- oder Softwareinstallation – einfach anschließen und es läuft. Die meisten Nutzer berichten, dass der erste Start innerhalb weniger Minuten erledigt ist.

Der Desktop-Controller ist ein kleines, kabelgebundenes Kästchen mit einer Umschalttaste, das du auf dem Schreibtisch platzierst. Damit kannst du zwischen den PCs wechseln, ohne das Hauptgerät zu berühren – besonders praktisch, wenn der Switch unter dem Schreibtisch oder hinter den Monitoren verbaut ist. Technisch nötig ist er nicht, aber er ist einer der praktischsten Aspekte dieses Geräts.

Eine offizielle Hotkey-Funktion ist in den Spezifikationen nicht angegeben. Das Umschalten ist ausdrücklich über die Gerätetaste oder den Desktop-Controller vorgesehen. Wer auf Tastaturkürzel angewiesen ist, sollte das vor dem Kauf prüfen.

Ja, Linux wird explizit als kompatibles Betriebssystem gelistet, und Käufer-Berichte bestätigen das. Da kein Treiber benötigt wird, funktioniert der KVM-Umschalter unter den gängigen Linux-Distributionen ohne zusätzliche Konfiguration.

Im Klon-Modus zeigen beide Monitore dasselbe Bild – nützlich etwa für Präsentationen oder wenn du nur einen Haupt-Arbeitsplatz brauchst. Im erweiterten Modus fungieren beide Monitore als unabhängige Arbeitsflächen, sodass du Programme auf verschiedene Bildschirme verteilen kannst. Du kannst zwischen beiden Modi wählen, solange das Gerät aktiv ist.

Im Lieferumfang sind mehrere Steckeraufsätze für verschiedene Länder enthalten (USA, EU, UK, Japan). Du schiebst den passenden Aufsatz auf das Netzteil und kannst ihn bei Bedarf tauschen. Für den normalen Betrieb in Deutschland genügt der EU-Aufsatz; das wirkt auf den ersten Blick ungewohnt, ist aber funktional unkritisch.