Übersicht

Der Shelly Pro 4PM ist ein 4-Kanal-DIN-Schienen-Relais, das sich klar an Anwender richtet, die ihre Hausinstallation ernsthaft automatisieren wollen – nicht nur eine Steckdose per App schalten. Das Modul verträgt bis zu 16 A pro Kanal und 40 A in der Summe, was für die meisten Wohngebäude mehr als ausreichend ist. Verbunden wird es wahlweise per WLAN, LAN oder Bluetooth, und ein externer Hub ist nicht nötig. Preislich bewegt sich das Gerät im gehobenen Mittelsegment – günstiger als industrielle Lösungen, aber spürbar teurer als einfache WLAN-Schalter ohne Ethernet-Option.

Funktionen & Vorteile

Was dieses DIN-Schienen-Modul von vielen Mitbewerbern unterscheidet, ist die Kombination aus Echtzeit-Leistungsmessung und einem echten LAN-Anschluss. Wer wissen möchte, was der Gefrierschrank oder die Heizungspumpe tatsächlich verbraucht, bekommt diese Daten pro Kanal – live und ohne Umweg. Der Ethernet-Anschluss ist dabei kein Luxus, sondern ein handfester Vorteil: WLAN-Verbindungen in Kellerverteilern sind häufig unzuverlässig, LAN nicht. Dazu kommen lokale HTTP-Webhooks, die eine tiefe Einbindung in Plattformen wie Home Assistant oder ioBroker ermöglichen – vollständig ohne Cloud, wenn gewünscht. Schutz vor Überhitzung und Überlast ist ebenfalls an Bord.

Ideal für

Dieses 4-Kanal-Relais macht am meisten Sinn für Anwender, die ihren Verteilerkasten intelligent machen wollen und dabei auf eine stabile, lokale Steuerung setzen. Wer bereits mit Home Assistant arbeitet oder plant, es zu tun, wird die offene API schnell schätzen lernen. Auch für Elektriker oder technisch versierte Heimwerker, die Kunden eine professionelle Automatisierungslösung anbieten möchten, ist das Gerät eine solide Wahl. Weniger geeignet ist es für Einsteiger ohne Erfahrung mit Schaltschrankinstallationen – die Montage auf der DIN-Schiene setzt grundlegendes elektrotechnisches Wissen voraus und sollte nur von Fachkundigen durchgeführt werden.

Nutzer-Feedback

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,4 von 5 Sternen kommt der Shelly Pro 4PM bei den meisten Käufern gut an. Besonders gelobt wird die unkomplizierte Ersteinrichtung per Bluetooth sowie die zuverlässige LAN-Verbindung im Dauerbetrieb. Die Home-Assistant-Community hebt die lokale API als klaren Pluspunkt hervor. Auf der Gegenseite bemängeln einige Nutzer den Aufpreis gegenüber einfacheren WLAN-Relais sowie vereinzelte Probleme nach Firmware-Updates. Wer einen Rollladenmodus oder galvanische Trennung der Kanäle benötigt, muss sich anderweitig umsehen – beides bietet dieses Modul nicht.

Vorteile

  • LAN-Anschluss sorgt auch in funkschwachen Kellern für dauerhaft stabile Verbindung.
  • Echtzeit-Leistungsmessung pro Kanal – Verbrauch einzelner Geräte präzise im Blick.
  • Funktioniert vollständig lokal, auch ohne aktive Internetverbindung.
  • Tiefe Integration in Home Assistant und ioBroker über offene HTTP-API.
  • Bluetooth-Einrichtung geht schnell und ohne technisches Vorwissen.
  • Vier unabhängige Kanäle mit je bis zu 16 A für anspruchsvolle Installationen.
  • Kompatibel mit Alexa, Google Home und SmartThings ohne zusätzlichen Hub.
  • Integrierte Schutzfunktionen gegen Überhitzung, Überlast und Überspannung.
  • Kompakte Bauform für Hutschiene passt in handelsübliche Verteilerkästen.
  • Eigenverbrauch unter 4 W – auch im Dauerbetrieb sehr sparsam.

Nachteile

  • Apple HomeKit wird nicht nativ unterstützt – für reine Apple-Nutzer ein echtes Hindernis.
  • Kein Rollladenmodus vorhanden – für Jalousiesteuerung ungeeignet.
  • Kanäle sind nicht potentialfrei – galvanische Trennung ist nicht möglich.
  • Gelegentliche Firmware-Updates haben bei Nutzern temporäre Verbindungsprobleme verursacht.
  • Automatische Updates lassen sich nicht einfach deaktivieren – problematisch in produktiven Anlagen.
  • Einphasige Auslegung schließt mehrphasige Anwendungen vollständig aus.
  • App-Oberfläche wirkt stellenweise veraltet und wenig intuitiv für komplexe Konfigurationen.
  • Offizielle Dokumentation ist überwiegend auf Englisch verfügbar.
  • Für Sprachsteuerung via Alexa oder Google Home ist eine Cloud-Verbindung weiterhin erforderlich.
  • Schraubklemmen können bei der Verdrahtung dicker Leitungen fummelig zu handhaben sein.

Bewertungen

Der Shelly Pro 4PM wurde auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus verschiedenen Märkten von unserer KI analysiert – Spam-Bewertungen und incentiviertes Feedback wurden dabei konsequent herausgefiltert. Die nachfolgenden Scores spiegeln ein ausgewogenes Bild wider: Stärken werden klar benannt, aber auch die Schwachstellen, die echte Nutzer im Alltag erlebt haben, fließen vollständig ein.

Konnektivität & Netzwerkstabilität
93%
Der LAN-Anschluss ist für viele Käufer der eigentliche Kaufgrund – und er hält, was er verspricht. Gerade in Kellerverteilern oder Bereichen mit schwachem WLAN-Signal sorgt der Ethernet-Port für eine dauerhaft stabile Verbindung, die reine WLAN-Relais schlicht nicht bieten können.
Wer keinen Ethernet-Port in der Nähe des Verteilers hat, muss auf WLAN zurückgreifen, das ebenfalls solide funktioniert. Ein kleiner Teil der Nutzer berichtet von gelegentlichen Verbindungsabbrüchen nach Firmware-Updates, die sich jedoch meist durch einen Neustart beheben lassen.
Leistungsmessung (Energiemonitoring)
91%
Die Echtzeit-Leistungsmessung pro Kanal wird von Nutzern als einer der überzeugendsten Aspekte gelobt. Wer dauerhaft wissen will, was Gefrierschrank, Pumpe oder Heizungssteuerung tatsächlich verbrauchen, bekommt diese Daten präzise und ohne zusätzliche Hardware.
Einige Nutzer hätten sich eine längere lokale Speicherung der Verlaufsdaten ohne Cloud-Anbindung gewünscht. Die Darstellung historischer Verbrauchsdaten in der App ist funktional, aber nicht so detailliert wie spezialisierte Energiemonitor-Lösungen.
Lokale Steuerung & API-Integration
89%
Die offene HTTP/HTTPS-API und die vollständige lokale Steuerbarkeit ohne Cloud-Zwang sind in der Home-Assistant- und ioBroker-Community hoch angesehen. Das Gerät funktioniert auch dann zuverlässig, wenn die Internetverbindung ausfällt – ein echter Pluspunkt für sicherheitskritische Anwendungen.
Die Einrichtung über lokale API setzt technisches Grundwissen voraus und ist nichts für Einsteiger. Die offizielle Dokumentation ist auf Englisch und für manche Nutzer nicht ausreichend detailliert, was den Einstieg in fortgeschrittene Konfigurationen erschwert.
Einrichtung & Inbetriebnahme
84%
Die Ersteinrichtung über Bluetooth und die Shelly Smart Control App funktioniert nach übereinstimmenden Nutzermeinungen schnell und unkompliziert. Wer das Gerät nur mit der App verwenden möchte, ist in wenigen Minuten betriebsbereit.
Die elektrische Installation auf der DIN-Schiene setzt handwerkliches und elektrotechnisches Grundwissen voraus – das Gerät ist klar nicht für Laien gedacht. Ohne Vorkenntnisse im Bereich Hausinstallation sollte unbedingt ein Fachbetrieb hinzugezogen werden.
Preis-Leistungs-Verhältnis
72%
28%
Verglichen mit industriellen Lösungen oder kombinierten Energiemonitor-Systemen bietet dieses DIN-Schienen-Modul einen deutlich besseren Funktionsumfang zum Preis. Vier Kanäle, Leistungsmessung und LAN in einem Gerät ist eine Kombination, die Einzellösungen in der Summe teurer machen würden.
Im direkten Vergleich mit einfacheren WLAN-Relais ohne Energiemessung ist der Aufpreis spürbar, was einige Käufer als Hürde nennen. Wer nur schalten – und nicht messen – möchte, findet günstigere Alternativen. Der Mehrwert erschließt sich erst bei gezieltem Einsatz.
App-Qualität (Shelly Smart Control)
76%
24%
Die App ist für iOS und Android verfügbar und deckt die wesentlichen Funktionen gut ab: Schalten, Zeitpläne, Szenen und Verbrauchsübersicht. Grundlegende Automatisierungen lassen sich ohne technisches Vorwissen direkt in der App erstellen.
Fortgeschrittene Nutzer stoßen an die Grenzen der App, besonders beim Einrichten komplexer Regeln. Die Benutzeroberfläche wird als funktional, aber nicht besonders intuitiv beschrieben – ein gelegentliches Ruckeln und veraltete UI-Elemente fallen in Reviews wiederholt auf.
Sprachsteuerung & Smart-Home-Ökosystem
81%
19%
Die Einbindung in Alexa, Google Home und SmartThings klappt nach Nutzererfahrungen problemlos und ohne Umwege. Wer bereits ein bestehendes Sprachsteuerungs-Setup hat, kann das Gerät ohne großen Aufwand integrieren.
Apple HomeKit wird nicht nativ unterstützt, was für iPhone-Nutzer in reinen Apple-Ökosystemen ein Ausschlusskriterium sein kann. Die Abhängigkeit von der Shelly Cloud für Alexa- und Google-Home-Integration ist für cloud-kritische Nutzer ein Kompromiss.
Verarbeitungsqualität & Bauform
83%
Das Gehäuse macht einen robusten, solide verarbeiteten Eindruck und sitzt sicher auf der Hutschiene. Mit 90 x 52 x 57 mm ist das Gerät kompakt genug, um auch in engeren Verteilerkästen Platz zu finden.
Die Schraubklemmen werden von einzelnen Nutzern als etwas fummelig beschrieben, besonders bei der Verdrahtung dickerer Leitungen. Das Gewicht von 150 g ist für ein Hutschienen-Gerät dieser Klasse normal, aber nicht leicht.
Schutzfunktionen & Betriebssicherheit
88%
Schutz vor Überhitzung, Überlast und Überspannung sind integriert und werden in der Praxis als verlässlich beschrieben. Nutzer, die das Gerät in dauerhaft belasteten Installationen betreiben, berichten von stabiler Funktion ohne unerwartete Abschaltungen.
Die Kanäle sind einphasig und nicht potentialfrei – wer galvanische Trennung oder mehrphasige Anwendungen benötigt, muss auf andere Lösungen ausweichen. Für industrielle Umgebungen mit höheren Sicherheitsanforderungen ist dieses Modul nicht ausgelegt.
Firmware & Langzeit-Support
67%
33%
Shelly aktualisiert die Firmware regelmäßig und ergänzt gelegentlich neue Funktionen. Die aktive Community und der offizielle Support-Kanal helfen bei Problemen nach Updates meist schnell weiter.
Gelegentliche Firmware-Updates haben bei einem Teil der Nutzer zu temporären Verbindungsproblemen oder veränderten Verhaltensweisen geführt. Automatische Updates sind standardmäßig aktiv, was in produktiven Installationen unerwünscht sein kann.
Rollladensteuerung & Spezialfunktionen
41%
59%
Für reine Schalt- und Messaufgaben bietet das Gerät genau das, was es verspricht. Die vier unabhängigen Kanäle lassen sich vielseitig einsetzen, etwa für Beleuchtung, Pumpen oder Heizungssteuerung.
Ein Rollladenmodus fehlt vollständig – wer Jalousien oder Rollos automatisieren möchte, benötigt ein anderes Shelly-Modell. Auch ein Dimmerfunktion ist nicht vorhanden, was den Einsatz für Beleuchtungssteuerung mit dimmbaren Lasten ausschließt.
Energieverbrauch des Geräts
86%
Mit einem Eigenverbrauch von unter 4 W ist das Modul im Dauerbetrieb sehr sparsam. Für ein Gerät, das rund um die Uhr aktiv ist und vier Kanäle überwacht, ist dieser Wert bemerkenswert niedrig.
Zwar ist der Eigenverbrauch gering, aber in größeren Installationen mit vielen Modulen addieren sich auch kleine Standby-Verbräuche. Für den typischen Heimbereich ist dies jedoch kein relevanter Nachteil.

Geeignet für:

Der Shelly Pro 4PM richtet sich klar an technisch versierte Anwender, die ihren Verteilerkasten intelligent machen wollen – nicht nur eine einzelne Steckdose. Wer mehrere Stromkreise zentral automatisieren und dabei den Verbrauch jedes einzelnen Verbrauchers dauerhaft im Blick behalten möchte, findet hier eine der vollständigsten Lösungen auf dem Markt. Besonders profitieren Nutzer, die Home Assistant oder ioBroker einsetzen und auf lokale Steuerung ohne Cloud-Abhängigkeit angewiesen sind – das Gerät funktioniert auch bei Internetausfall zuverlässig weiter. Elektriker und Heimwerker mit elektrotechnischen Grundkenntnissen, die ihren Kunden oder sich selbst eine professionelle DIN-Schienen-Lösung mit Ethernet-Anschluss bieten wollen, sind ebenfalls klar in der Zielgruppe. Wer außerdem Alexa oder Google Home bereits nutzt und diese Sprachsteuerung auf Schaltkreise im Haus ausweiten möchte, kann das ohne zusätzliche Bridge tun.

Nicht geeignet für:

Wer noch nie in einem Verteilerkasten gearbeitet hat und keine elektrotechnischen Kenntnisse mitbringt, sollte den Shelly Pro 4PM meiden – die Installation auf der DIN-Schiene ist keine Plug-and-Play-Lösung und gehört in Fachmannhände. Reine Einsteiger, die einfach eine Steckdose per App schalten wollen, sind mit deutlich günstigeren und einfacher zu installierenden Alternativen besser bedient. Wer Apple HomeKit nativ als zentrales Smart-Home-System nutzt, wird enttäuscht sein, da eine direkte Integration nicht unterstützt wird. Anwender, die Jalousien oder Rollläden automatisieren möchten, müssen auf ein anderes Modell ausweichen, da ein Rollladenmodus fehlt. Auch für mehrphasige Installationen oder Anwendungen, die eine galvanische Trennung der Kanäle erfordern, ist dieses DIN-Schienen-Modul technisch nicht geeignet.

Spezifikationen

  • Kanäle: Das Gerät verfügt über 4 unabhängige Schaltkanäle, die einphasig und nicht potentialfrei ausgeführt sind.
  • Max. Strom: Jeder Kanal ist für einen Dauerstrom von bis zu 16 A ausgelegt, die Gesamtbelastung aller vier Kanäle beträgt maximal 40 A.
  • Spannungsversorgung: Das Modul wird mit AC 110–230 V ±10 % bei 50 oder 60 Hz betrieben und unterstützt damit europäische und nordamerikanische Netzspannungen.
  • Konnektivität: Verbindung ist über WLAN (2,4 GHz), kabelgebundenes LAN (Ethernet) sowie Bluetooth für die Ersteinrichtung möglich.
  • Leistungsmessung: Alle vier Kanäle verfügen über eine integrierte Echtzeit-Leistungsmessung, die Verbrauchswerte pro Kanal kontinuierlich erfasst und ausgibt.
  • Eigenverbrauch: Der Eigenverbrauch des Geräts im Dauerbetrieb liegt bei unter 4 W.
  • Befestigung: Das Gerät wird auf einer Hutschiene (DIN-Schiene) montiert und ist für den Einbau in handelsübliche Verteilerkästen konzipiert.
  • Abmessungen: Das Gehäuse misst 90 mm × 52 mm × 57 mm und ist damit kompakt genug für gängige Unterputzverteiler.
  • Gewicht: Das Gerät wiegt 150 g und ist damit für ein Hutschienen-Relais dieser Leistungsklasse vergleichsweise leicht.
  • Schutzfunktionen: Integriert sind Schutzschaltungen gegen Überhitzung, Überlastung und Überspannung, die das Gerät und angeschlossene Verbraucher absichern.
  • App-Steuerung: Die Steuerung erfolgt über die Shelly Smart Control App, die für iOS und Android kostenlos verfügbar ist.
  • Sprachsteuerung: Das Gerät ist kompatibel mit Amazon Alexa, Google Home und Samsung SmartThings und benötigt dafür keinen zusätzlichen Hub.
  • API & Webhooks: HTTP- und HTTPS-Webhooks sowie eine lokale REST-API ermöglichen die Integration in Automatisierungsplattformen wie Home Assistant oder ioBroker.
  • Kontaktmaterial: Die Relaiskontakte sind aus Nickel-Palladium gefertigt und als Arbeitskontakte (normally open) ausgeführt.
  • Anschlusstyp: Die elektrischen Anschlüsse sind als Schraubklemmen ausgeführt, die eine sichere und werkzeuggebundene Verdrahtung ermöglichen.
  • Zertifizierung: Das Gerät trägt die RoHS-Zertifizierung und erfüllt damit die europäischen Anforderungen zur Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektrogeräten.
  • Hersteller: Hersteller ist Shelly Europe, die Modellbezeichnung lautet Shelly Pro 4PM mit der Artikelnummer 804.
  • Lieferumfang: Im Lieferumfang ist ausschließlich das Gerät selbst enthalten; Kabel, Sicherungen oder Montagematerial sind nicht beigelegt.

FAQ

Ja, der Shelly Pro 4PM kann vollständig lokal betrieben werden. Über die LAN- oder WLAN-Verbindung im Heimnetz lassen sich alle Kanäle auch ohne aktive Internetverbindung steuern und automatisieren. Für Sprachsteuerung via Alexa oder Google Home ist allerdings eine Cloud-Verbindung weiterhin notwendig.

Ja, und das funktioniert sehr gut. Dieses 4-Kanal-Relais unterstützt lokale HTTP-Webhooks und eine offene REST-API, über die Home Assistant direkt kommunizieren kann – ohne Umweg über die Shelly-Cloud. In der Home-Assistant-Community ist das Gerät dafür bekannt, sich stabil und zuverlässig integrieren zu lassen.

Der LAN-Anschluss ist vor allem dann entscheidend, wenn das Gerät in einem Keller oder einem abgeschirmten Verteilerkasten betrieben wird, wo WLAN-Signale schwach oder unzuverlässig sind. Eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung ist schlicht stabiler im Dauerbetrieb und reagiert schneller auf Steuerbefehle. Wer die Wahl hat, sollte LAN bevorzugen.

Die Installation im Verteilerkasten auf der DIN-Schiene erfordert elektrotechnisches Grundwissen und den sicheren Umgang mit Netzspannung. Wer damit keine Erfahrung hat, sollte unbedingt einen zugelassenen Elektriker hinzuziehen. Die App-Einrichtung danach ist hingegen einfach und für jeden machbar.

Nein, ein Rollladenmodus ist bei diesem DIN-Schienen-Modul nicht vorhanden. Für die Automatisierung von Jalousien oder Rollläden bietet Shelly spezielle Modelle an, die genau dafür ausgelegt sind und einen dedizierten Auf-/Ab-Betrieb unterstützen.

Eine native HomeKit-Integration ist nicht vorhanden. Wer ausschließlich im Apple-Ökosystem arbeitet, kann das Gerät über Umwege wie Home Assistant mit HomeKit-Bridge einbinden – das erfordert aber zusätzliche Konfiguration und ist nichts für Einsteiger.

Die Messwerte sind nach Nutzererfahrungen sehr präzise und werden pro Kanal in Echtzeit ausgegeben. Historische Daten lassen sich in der App einsehen, die Speicherdauer ist jedoch begrenzt. Wer langfristige Verbrauchsauswertungen benötigt, sollte die Daten über die API in ein externes System wie Home Assistant oder InfluxDB exportieren.

Updates verlaufen in den meisten Fällen problemlos, aber es gibt vereinzelte Berichte über temporäre Verbindungsprobleme oder veränderte Verhaltensweisen nach einem Update. Wer das Gerät in einer produktiven Anlage betreibt, sollte automatische Updates deaktivieren und Updates manuell zu einem kontrollierten Zeitpunkt einspielen.

Nein, die Kanäle sind einphasig und nicht potentialfrei ausgeführt. Galvanische Trennung zwischen den Kanälen ist nicht gegeben. Wer diese für seine Anwendung – etwa bei der Steuerung empfindlicher Steuerkreise – benötigt, muss auf ein anderes Gerät ausweichen.

Nach der elektrischen Installation verbindet sich die Shelly Smart Control App per Bluetooth automatisch mit dem Gerät – das dauert in der Regel nur wenige Minuten. Danach wird das Modul ins WLAN oder per LAN ins Netzwerk eingebunden. Die meisten Nutzer berichten, dass sie innerhalb von 10 bis 15 Minuten betriebsbereit sind, sofern die Verdrahtung bereits abgeschlossen ist.