Übersicht

Der Segway-Ninebot MAX G2 D ist ein straßenzugelassener E-Scooter, der speziell für den deutschen Markt konzipiert wurde – mit ABE-Zulassung, einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h und dem Anspruch, Pendlern eine ernsthafte Alternative zur letzten ÖPNV-Meile zu bieten. Der Aluminiumrahmen vermittelt auf den ersten Blick Solidität, und das spürt man auch beim Fahren. Mit knapp 24,3 kg ist dieser E-Scooter allerdings kein Leichtgewicht – wer ihn regelmäßig Treppen hochtragen muss, wird das deutlich merken. Gegenüber dem Vorgänger MAX G30D II hat Segway-Ninebot vor allem bei Federung und Reichweite nachgebessert, was den Aufpreis für viele Käufer rechtfertigen dürfte.

Funktionen & Vorteile

Die beworbenen 70 km Reichweite sind ein Idealwert – bei schwererem Fahrergewicht, Steigungen oder höherem Tempo schrumpft dieser Wert im Alltag spürbar, realistisch sind eher 40 bis 55 km. Der 450-Watt-Nabenmotor schlägt sich dabei auf Steigungen bis 22 % überraschend gut, was ihn für hügelige Städte wie Stuttgart oder Freiburg tauglich macht. Das doppelte Federungssystem – hydraulisch vorne, Doppelfeder hinten – macht auf Kopfsteinpflaster einen merklichen Unterschied. Die Tubeless-Reifen mit Gel-Selbstabdichtung schützen zuverlässig vor kleineren Pannen. Bei Regen kann man dank IPX5-Korpus entspannt weiterfahren, auch wenn Segway davon abrät, den Roller dauerhaft im Nassen zu parken.

Ideal für

Der MAX G2 D passt am besten zu Pendlern, die täglich zwischen 5 und 20 km zurücklegen und eine verlässliche Ergänzung zum Nahverkehr suchen. Das großzügige Traglimit von 120 kg macht ihn für eine breite Nutzergruppe zugänglich – ein Punkt, den günstigere Konkurrenten oft nicht bieten. iPhone-Nutzer profitieren von der Apple Find My Integration, die bei Diebstahl oder Verlust echten Mehrwert bietet; Android-Nutzer schauen hier leider aus der Röhre. Wer den Roller hingegen häufig tragen, falten oder in engen Räumen verstauen muss, sollte das hohe Gewicht ernsthaft einkalkulieren – es ist der größte Kompromiss dieses Modells.

Nutzer-Feedback

Mit 4,2 von 5 Sternen bei über 2.500 Rezensionen steht der Ninebot-Roller auf einer breiten Bewertungsbasis. Käufer heben besonders den Federungskomfort hervor – viele berichten, dass das Fahrgefühl gegenüber ungefederten Modellen deutlich angenehmer ist. Die Alltagsreichweite wird überwiegend als ausreichend bewertet, auch wenn die Herstellerangabe selten erreicht wird. Auf der Negativseite tauchen immer wieder dieselben Punkte auf: das Gewicht beim Tragen, eine Ladezeit von rund sechs Stunden sowie die Abhängigkeit von der App für bestimmte Einstellungen. Langzeiterfahrungen deuten auf solide Reifenhaltbarkeit hin, Software-Updates kamen in der Vergangenheit jedoch unregelmäßig.

Vorteile

  • ABE-Zulassung ermöglicht sofortiges, rechtssicheres Fahren auf deutschen Radwegen.
  • Doppeltes Federungssystem sorgt auch auf schlechten Stadtstraßen für deutlich angenehmeres Fahrgefühl.
  • Tubeless-Reifen mit Gel-Abdichtung schützen zuverlässig vor Pannen durch kleine Fremdkörper.
  • Traglimit von 120 kg ist für einen straßenzugelassenen Roller außergewöhnlich großzügig.
  • Motor mit 22 % Steigfähigkeit meistert hügelige Stadtgebiete ohne spürbare Schwäche.
  • IPX5-Korpus und IPX7-Motor machen den Ninebot-Roller alltagstauglich bei Regen.
  • Apple Find My bietet iPhone-Nutzern echten Mehrwert beim Diebstahlschutz.
  • Aluminiumrahmen überzeugt in der Praxis mit hoher Langzeitstabilität ohne Klappergeräusche.
  • Realistisch erreichbare Alltagsreichweite von 40 bis 55 km deckt die meisten Pendlerstrecken komfortabel ab.

Nachteile

  • Mit knapp 24,3 kg einer der schwersten E-Scooter seiner Klasse – Tragen ist eine echte Belastung.
  • Ladezeit von rund 6 Stunden macht spontanes Nachladen tagsüber unpraktisch.
  • Beworbene 70 km Reichweite ist ein Idealwert, der im Alltag kaum erreichbar ist.
  • Apple Find My ausschließlich für iPhone-Nutzer – Android-Nutzer erhalten keinen gleichwertigen Diebstahlschutz.
  • Keine Schnellladefunktion und kein optionales Schnellladegerät verfügbar.
  • Trommelbremse vorne spricht bei Nässe verzögert an und verlängert den Bremsweg merklich.
  • App-Abhängigkeit für bestimmte Einstellungen kann bei Verbindungsabbrüchen störend sein.
  • Software-Updates wurden in der Vergangenheit unregelmäßig und ohne klare Kommunikation ausgespielt.

Bewertungen

Die folgenden Bewertungen für den Segway-Ninebot MAX G2 D wurden von unserer KI auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus mehreren Märkten erstellt – Spam-Einträge und incentiviertes Feedback wurden dabei herausgefiltert. Die Scores spiegeln den echten Nutzungsalltag wider: Stärken werden klar benannt, aber auch die Schwachstellen, die Käufer immer wieder erwähnen, fließen direkt in die Bewertung ein.

Reichweite im Alltag
74%
26%
Viele Pendler berichten, dass sie ihre täglichen Strecken von 10 bis 15 km problemlos absolvieren, ohne ständig ans Laden denken zu müssen. Bei moderatem Tempo und flachem Gelände kommen Nutzer regelmäßig auf 45 bis 55 km – das ist für eine Stadtnutzung mehr als ausreichend.
Die beworbenen 70 km sind ein Laborwert, den kaum jemand im Alltag erreicht. Schwerere Fahrer, Steigungen und Temperaturen unter 10 Grad reduzieren die Reichweite teils drastisch – wer auf diese Angabe vertraut, wird enttäuscht sein.
Fahrkomfort & Federung
88%
Das doppelte Federungssystem ist für viele Nutzer der entscheidende Grund, dieses Modell gegenüber günstiger Konkurrenz zu wählen. Auf Kopfsteinpflaster, Bordsteinen und unebenen Radwegen dämpft der Roller spürbar besser als ungefederte Modelle – das merkt man vor allem auf längeren Fahrten.
Bei sehr hohem Fahrergewicht nahe der 120-kg-Grenze berichten einige Nutzer, dass die Federung merklich härter anspricht. Zudem ist die Einstellung der Federungsvorspannung nicht ohne weiteres veränderbar, was die Anpassungsmöglichkeiten einschränkt.
Motorleistung & Steigfähigkeit
83%
Der 450-Watt-Motor meistert Steigungen bis 15 bis 18 Prozent im Alltag souverän – für hügelige Städte wie Hamburg-Altona oder München ist das ein echter Vorteil gegenüber schwächeren Konkurrenten. Nutzer loben, dass der Roller auch am Ende einer langen Strecke noch ausreichend Schub liefert.
Bei Steigungen nahe der beworbenen 22 Prozent und gleichzeitig schwerem Fahrergewicht wird der Motor spürbar langsamer. Einige Nutzer berichten zudem von einer leichten Geräuschentwicklung des Motors unter Volllast, die mit der Zeit zunimmt.
Reifensicherheit & Pannenschutz
81%
19%
Die Tubeless-Reifen mit Gel-Selbstabdichtung haben sich in Alltagsberichten bewährt – kleine Glasscherben oder Nägel bis etwa 3 bis 4 mm führen häufig nicht mehr zum sofortigen Druckverlust. Viele Langzeitnutzer berichten, dass sie seit Monaten pannenfrei unterwegs sind.
Größere Fremdkörper oder scharfkantige Schäden überfordern die Selbstabdichtung erwartungsgemäß. Der Reifenwechsel gilt zudem als aufwendiger als bei schlauchlosen Systemen mit klassischem Ventil, was Gelegenheitsschrauber vor Herausforderungen stellt.
Verarbeitungsqualität & Robustheit
85%
Der Aluminiumrahmen hinterlässt bei Nutzern einen soliden, hochwertigen Eindruck – Klappermechanismen oder wackelnde Anbauteile, wie sie bei günstigeren Modellen häufig auftreten, werden hier kaum bemängelt. Auch nach mehreren Monaten Dauernutzung zeigen sich bei vielen Käufern keine Ermüdungserscheinungen am Rahmen.
Kleinere Kunststoffverkleidungen an der Lenkereinheit und dem Trittbrett zeigen bei intensiver Nutzung nach einigen Monaten erste Kratzer und leichte Verfärbungen. Das Gesamtbild bleibt stabil, wirkt aber nicht ganz so premium wie der Rahmen selbst vermuten lässt.
Ladezeit
52%
48%
Das mitgelieferte Ladegerät ist kompakt und lässt sich problemlos im Rucksack verstauen. Wer abends lädt und morgens losfährt, kommt mit dem 6-Stunden-Zyklus gut zurecht – für dieses Nutzungsmuster ist die Ladezeit kein echtes Hindernis.
Sechs Stunden Ladezeit sind für einen Roller in dieser Preisklasse schlicht zu lang. Wer mittags nachladen möchte oder spontan auf eine zweite Fahrt angewiesen ist, hat ein Problem – Schnellladefunktion fehlt vollständig, und ein optionales Schnellladegerät wird nicht angeboten.
Gewicht & Transportierbarkeit
44%
56%
Für eine reine Fahrlösung, die dauerhaft am Zielort bleibt oder im Auto transportiert wird, spielt das Gewicht kaum eine Rolle. Der Roller lässt sich stabil und sicher falten, und der Rahmen vermittelt dabei nie das Gefühl, instabil oder fragil zu sein.
Mit knapp 24,3 kg ist dieser E-Scooter einer der schwersten seiner Klasse – Treppen, U-Bahn-Eingänge oder das Verstauen im Kofferraum sind echte körperliche Aufgaben. Nutzer, die den Roller täglich tragen müssen, bereuen den Kauf häufig nach wenigen Wochen.
Allwettertauglichkeit
76%
24%
Der IPX7-zertifizierte Motor und der IPX5-Korpus ermöglichen problemloses Fahren bei Regen und auf nassen Straßen – ein klarer Pluspunkt für Pendler, die nicht wetterabhängig fahren wollen. Viele Nutzer berichten, dass der Roller auch nach mehreren Regenfahrten keinerlei elektrische Probleme zeigt.
Dauerhaftes Parken im Freien oder Fahrten durch tiefe Pfützen überfordern den IPX5-Schutz des Korpus. Segway rät selbst davon ab, den Roller ungeschützt im Regen stehen zu lassen – ein echter Schwachpunkt für Nutzer ohne überdachten Abstellplatz.
Straßenzulassung & Rechtssicherheit
91%
Die ABE-Zulassung bedeutet konkret: kein aufwendiges Einzelabnahmeverfahren, direktes Fahren auf deutschen Radwegen und Straßen mit dem entsprechenden Versicherungskennzeichen. Käufer schätzen die Planungssicherheit – kein Risiko, ein illegal betriebenes Fahrzeug zu besitzen.
Die Zulassung gilt nur innerhalb der festgelegten Betriebsparameter – Modifikationen an Geschwindigkeit oder Motorleistung heben die ABE sofort auf. Wer den Roller entsperren möchte, verliert damit automatisch Versicherungsschutz und Zulassung, was regelmäßig zu Missverständnissen führt.
App-Funktionalität & Konnektivität
67%
33%
Die Segway-Ninebot App bietet nützliche Funktionen wie Fahrstatistiken, Speedmodus-Einstellung und die Aktivierung von Apple Find My. iPhone-Nutzer profitieren besonders vom Find-My-Tracking, das auch ohne aktive Internetverbindung des Rollers funktioniert.
Android-Nutzer haben keinen Zugang zu Apple Find My und sind auf die allgemeine App-Ortung angewiesen, die deutlich weniger zuverlässig ist. Darüber hinaus berichten Nutzer von gelegentlichen Verbindungsabbrüchen per Bluetooth sowie von einer App, die Updates unregelmäßig und ohne klare Kommunikation ausrollt.
Bremssystem & Fahrsicherheit
79%
21%
Die Kombination aus elektronischer Rückbremse und Trommelbremse vorne bietet im Alltag ein ausgewogenes Bremsverhalten. Das regenerative Bremsen trägt zudem leicht zur Reichweite bei und macht das Fahrgefühl bei geübten Nutzern besonders kontrollierbar.
Bei nassen Bedingungen berichten einige Nutzer, dass die Trommelbremse vorne etwas verzögert anspricht und der Bremsweg spürbar länger wird. Eine hydraulische Scheibenbremse, wie sie teurere Modelle bieten, fehlt hier – wer aggressiv fährt, bemerkt das.
Preis-Leistungs-Verhältnis
72%
28%
Wer die Federung, die Reichweite und die Straßenzulassung als Paket bewertet, bekommt für das Geld ein rundes Gesamtpaket, das in dieser Kombination wenige direkte Konkurrenten hat. Für Käufer, die täglich pendeln, rechnet sich die Investition in der Regel innerhalb eines Jahres gegenüber ÖPNV-Kosten.
Günstigere Alternativen liegen deutlich unter diesem Preispunkt und bieten für gelegentliche Freizeitnutzer ausreichende Leistung. Käufer, die selten fahren oder keine langen Strecken zurücklegen, werden das volle Potenzial nicht ausschöpfen und zahlen letztlich für Features, die sie nicht brauchen.

Geeignet für:

Der Segway-Ninebot MAX G2 D ist eine überzeugende Wahl für Berufspendler in deutschen Städten, die täglich zwischen 5 und 20 km zurücklegen und den öffentlichen Nahverkehr gezielt ergänzen oder teilweise ersetzen möchten. Wer in einer hügeligen Stadt lebt – etwa in München, Stuttgart oder Wuppertal – profitiert besonders vom kräftigen Motor und der hohen Steigfähigkeit, die viele günstigere Alternativen schlicht nicht bieten. Das großzügige Traglimit von 120 kg macht diesen E-Scooter für eine breite Nutzergruppe zugänglich, was bei Konkurrenzmodellen häufig eine Einschränkung darstellt. iPhone-Nutzer, die Wert auf Diebstahlschutz legen, schätzen die Apple-Find-My-Integration als praktischen Sicherheitsvorteil im Alltag. Wer den Roller überwiegend von A nach B fährt und ihn nicht täglich tragen muss, bekommt hier ein robustes, rechtssicheres Gesamtpaket.

Nicht geeignet für:

Der Segway-Ninebot MAX G2 D ist klar die falsche Wahl für alle, die ihren Roller regelmäßig Treppen hochtragen, in der U-Bahn mitführen oder im Kofferraum eines Kleinwagens verstauen müssen – knapp 24,3 kg sind schlicht eine körperliche Belastung, die sich im Alltag schnell rächt. Käufer, die auf Basis der beworbenen 70 km Reichweite planen, sollten umdenken: Im realen Betrieb, besonders bei höherem Körpergewicht oder im Winter, sind 40 bis 50 km realistischer. Android-Nutzer sollten wissen, dass die Apple-Find-My-Funktion für sie vollständig entfällt und die App-basierte Ortung keine gleichwertige Alternative bietet. Wer schnell nachladen möchte oder den Roller mittags auffüllen muss, wird von der rund sechsstündigen Ladezeit frustriert sein. Für gelegentliche Freizeitfahrten oder kurze Strecken unter 5 km ist dieser E-Scooter zudem schlicht überdimensioniert.

Spezifikationen

  • Nennleistung: Der Nabenmotor leistet 450 W im Nennbetrieb und ermöglicht damit zuverlässiges Fahren auch an Steigungen.
  • Höchstgeschwindigkeit: Die gesetzlich begrenzte Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h, entsprechend der deutschen Straßenzulassung (ABE).
  • Reichweite: Der Hersteller gibt eine maximale Reichweite von bis zu 70 km pro Akkuladung unter Idealbedingungen an.
  • Steigungswinkel: Der Motor überwindet Steigungen von bis zu 22 %, was ihn für hügelige Stadtgebiete gut geeignet macht.
  • Traglast: Das maximale Fahrergewicht beträgt 120 kg – einer der höchsten Werte in dieser Fahrzeugklasse.
  • Eigengewicht: Der Roller wiegt 24,29 kg und besteht aus einem Aluminiumrahmen mit Kunststoffverkleidungen.
  • Abmessungen: Im aufgeklappten Zustand misst der Roller 121 cm (L) × 57 cm (B) × 126,4 cm (H).
  • Reifengröße: Verbaut sind 10-Zoll-Tubeless-Reifen aus Gummi mit einer integrierten Gel-Schicht zur Selbstabdichtung bei Löchern bis 4 mm Durchmesser.
  • Federung: Das Fahrwerk verfügt über einen hydraulischen Dämpfer vorne und eine Doppelfederung hinten für verbesserten Fahrkomfort.
  • Bremssystem: Gebremst wird über eine elektronische Rückbremse mit regenerativer Funktion hinten sowie eine Trommelbremse vorne.
  • Wasserbeständigkeit: Der Motor ist nach IPX7 zertifiziert (bis 1 m Wassertiefe), der Korpus erreicht IPX5-Schutz (Strahlwasser aus beliebigem Winkel).
  • Ladezeit: Eine vollständige Aufladung des Akkus dauert mit dem mitgelieferten Standardladegerät circa 6 Stunden.
  • Rahmenmaterial: Der tragende Rahmen besteht aus Aluminium, was eine hohe Steifigkeit bei vergleichsweise geringem Materialgewicht gewährleistet.
  • Straßenzulassung: Der Roller verfügt über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und ist damit ohne Einzelabnahme auf deutschen Radwegen zugelassen.
  • Konnektivität: Per Bluetooth-Verbindung kommuniziert der Roller mit der Segway-Ninebot App; Apple Find My wird nach einmaliger Aktivierung unterstützt.
  • Anzahl Räder: Der Roller ist zweirädrig ausgelegt mit je einem Rad vorne und hinten.

FAQ

Ehrlich gesagt: nur selten. Der Segway-Ninebot MAX G2 D erreicht 70 km unter optimalen Bedingungen – also bei leichtem Fahrergewicht, flachem Gelände, moderatem Tempo und warmen Temperaturen. Im realen Pendleralltag, besonders bei höherem Körpergewicht oder im Winter, solltest du eher mit 40 bis 55 km rechnen. Das reicht für die meisten Stadtpendler völlig aus, aber plane nicht auf Kante.

Mit der ABE-Zulassung darfst du den Roller legal auf Radwegen und – wo kein Radweg vorhanden ist – auf der Straße fahren. Du brauchst dafür ein gültiges Versicherungskennzeichen (wie bei einem Mofa), einen Helm wird empfohlen, ist aber aktuell nicht vorgeschrieben. Wichtig: Auf Gehwegen und in Fußgängerzonen ist das Fahren weiterhin verboten.

Ja, das ist gerade der Vorteil dieser Funktion. Das Find-My-Netzwerk nutzt Bluetooth-Signale, die auch bei ausgeschaltetem Roller empfangen werden können, solange der interne Reserveakku noch geladen ist. Du musst die Funktion einmalig über die Segway-Ninebot App aktivieren und mit deinem iPhone koppeln.

Leider ja. Apple Find My ist ausschließlich für iPhone-Nutzer verfügbar. Als Android-Nutzer kannst du den Roller zwar über die Segway-Ninebot App orten, solange er mit dem Internet verbunden ist – das ist aber weniger zuverlässig und funktioniert nicht im Offline-Modus. Wer Diebstahlschutz priorisiert und kein iPhone hat, sollte einen zusätzlichen GPS-Tracker in Betracht ziehen.

Für Regenfahrten ist der Ninebot-Roller gut gerüstet – der Motor ist IPX7-zertifiziert, der Korpus IPX5. Das bedeutet: normale Regenfahrten sind kein Problem. Was du vermeiden solltest, ist das dauerhafte Abstellen im Freien bei Starkregen oder das Durchfahren tiefer Pfützen. Ein trockener Abstellplatz overnight verlängert die Lebensdauer der Elektronik deutlich.

Theoretisch ja, praktisch ist es eine Herausforderung. Mit knapp 24,3 kg ist der MAX G2 D deutlich schwerer als viele Konkurrenten, und das merkt man spätestens an der ersten Treppe. In vollbesetzten Zügen zur Stoßzeit kann das zu einem echten Problem werden. Wenn du den Roller regelmäßig tragen musst, solltest du vorab ehrlich einschätzen, ob du das dauerhaft stemmen möchtest.

Die Tubeless-Reifen mit Gel-Füllung dichten kleine Einstiche bis etwa 4 mm selbstständig ab, sodass du in vielen Fällen gar nichts tun musst. Größere Schäden erfordern entweder das Nachfüllen mit Reifendichtmittel oder den kompletten Reifenwechsel, der etwas aufwendiger ist als bei Modellen mit Schlauch. Für Gelegenheitsschrauber empfiehlt sich ein Besuch beim Fahrradhändler.

Sehr gut, solange du keine extremen Rampen erwartest. Der 450-Watt-Motor mit 22 % Steigfähigkeit meistert typische Stadtsteigungen souverän – auch bei durchschnittlichem Fahrergewicht. Bei sehr hohem Gewicht nahe der 120-kg-Grenze in Kombination mit langen Anstiegen wird der Motor langsamer, kommt aber in der Regel noch durch. Das ist ein echter Vorteil gegenüber schwächeren Modellen mit 250 oder 350 W.

Der Hauptunterschied liegt bei der Federung und der Reichweite: Der neuere Roller hat das doppelte Federungssystem deutlich verbessert und bietet nominell mehr Reichweite. Wer viel auf schlechten Straßen fährt oder längere Strecken zurücklegt, profitiert von der neuen Generation spürbar. Für reine Kurzstreckenfahrer auf glattem Untergrund fällt der Unterschied weniger ins Gewicht.

Der Wartungsaufwand ist überschaubar, aber nicht null. Regelmäßig prüfen solltest du den Luftdruck der Reifen (auch Tubeless-Reifen können langsam Druck verlieren), den festen Sitz der Lenkerklemmung und den Zustand der Bremsbeläge. Nach der Regenfahrt lohnt es sich, den Roller kurz trocken zu wischen. Einmal pro Saison solltest du alle Schraubenverbindungen nachziehen – das dauert keine 15 Minuten und verhindert Klappergeräusche.