Übersicht

Der Roborock Qrevo Master ist seit seiner Markteinführung im Mai 2024 einer der meistverkauften Saugroboter auf Amazon.de – und das aus gutem Grund. Dieser Saugroboter positioniert sich klar im oberen Preissegment und verbindet Saugen und Wischen in einem Gerät, das trotz vollständiger Dockingstation mit automatischer Selbstreinigung überraschend kompakt ausfällt. Besonders auffällig ist das FlexiArm-Konzept: Sowohl die Seitenbürste als auch der Wischmopp fahren aktiv aus dem Gehäuse heraus, um Ecken und Wandkanten zu erreichen. Wer zudem die Reinigung per Stimme steuern möchte – auch ohne Internetverbindung – findet hier ein Alleinstellungsmerkmal, das in dieser Geräteklasse selten ist.

Funktionen & Vorteile

Was das Qrevo Master technisch auszeichnet, zeigt sich im Alltag schnell: Die 10.000 Pa Saugkraft in Kombination mit zwei gegenläufigen Vollgummi-Walzen macht kurzen Prozess mit Hundehaaren auf dem Parkett oder Krümeln auf Fliesen. Praktisch ist, dass der Roboter Bürste oder Mopp automatisch anhebt, sobald er einen Teppich erkennt – kein feuchter Fleck auf dem Läufer mehr. Die Dockingstation wäscht, trocknet und reinigt die Mopps selbstständig; man muss kaum eingreifen. Für die Navigation nutzt das Roborock-Flaggschiff LiDAR kombiniert mit einer RGB-Kamera, die 62 Hindernistypen erkennt – vom Ladekabel bis zum Haustierspielzeug.

Ideal für

Dieser Saugroboter empfiehlt sich vor allem für größere Wohnungen mit gemischten Bodenbelägen: Wer in einem Haushalt mit Parkett im Wohnzimmer, Fliesen in Küche und Bad sowie einem Teppich im Schlafzimmer lebt, profitiert am meisten vom automatischen Bodenerkennung-System. Tierbesitzer schätzen die DuoRoller-Walzenbürste, die Haare aufnimmt, ohne sich zu verheddern. Wer wenig Zeit für manuelle Wartung aufwenden möchte, findet in der vollautomatischen Station einen echten Vorteil. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu drei Stunden und einer Abdeckung von bis zu 300 m² ist das Qrevo Master auch für größere Grundrisse geeignet. Smart-Home-Nutzer können es direkt in Amazon Echo oder Google Home einbinden.

Nutzer-Feedback

Mit einer Bewertung von 4,4 von 5 Sternen auf Amazon.de schneidet das Roborock-Flaggschiff stark ab. Käufer loben besonders die Kantenreinigung und die angenehm leise Lautstärke von 67 Dezibel – mehrere berichten, kaum zu merken, dass der Roboter läuft. Die selbstreinigende Station wird als echter Komfortgewinn wahrgenommen. Kritik gibt es dennoch: Der Wassertank fasst nur 220 ml, was bei großen Flächen bedeutet, dass er unterwegs leerläuft. Die Station selbst wiegt knapp 12 kg, was das Umstellen lästig macht. Einige Nutzer berichten außerdem, dass die App zu Beginn eine gewisse Einarbeitungszeit erfordert. Wer das in Kauf nimmt, bekommt nach übereinstimmender Meinung einen der zuverlässigsten Alltagshelfer im Segment.

Vorteile

  • FlexiArm-Seitenbürste erreicht Ecken und Wandkanten, die andere Roboter konsequent auslassen.
  • Selbstreinigende Dockingstation wäscht und trocknet die Mopps vollautomatisch – kaum manueller Aufwand.
  • 10.000 Pa Saugkraft räumt auch hartnäckigere Verschmutzungen auf Hartböden und Fliesen zuverlässig weg.
  • Mopp wird automatisch angehoben, sobald ein Teppich erkannt wird – keine feuchten Ränder mehr.
  • Mit 67 Dezibel angenehm leise; Telefonieren oder Fernsehen während des Betriebs problemlos möglich.
  • LiDAR-Navigation mit RGB-Kamera erkennt 62 Hindernistypen – Kabel und Spielzeug werden souverän umfahren.
  • Offline-Sprachsteuerung funktioniert ohne Internetverbindung, ein seltenes Merkmal in dieser Kategorie.
  • Akkulaufzeit von bis zu drei Stunden deckt auch größere Grundrisse in einem Durchgang ab.
  • DuoRoller-Walzenbürste nimmt Tierhaare auf, ohne sich zu verheddern – ein echtes Plus für Haustierhalter.
  • Smart-Home-Integration mit Amazon Echo und Google Home funktioniert im Alltag reibungslos.

Nachteile

  • Wassertank fasst nur 220 ml – bei größeren Flächen muss er während der Reinigung nachgefüllt werden.
  • Dockingstation wiegt knapp 12 kg und ist kaum mal eben umzustellen oder zu versetzen.
  • App-Einrichtung erfordert eine spürbare Einarbeitungszeit, besonders für weniger technikaffine Nutzer.
  • Bei maximaler Saugstufe kombiniert mit Wischfunktion sinkt die Akkulaufzeit merklich.
  • Gelegentliche Verbindungsabbrüche zwischen App und Gerät werden in Nutzerbewertungen wiederholt erwähnt.
  • Kalkrückstände in der Stationswanne erfordern nach einigen Wochen trotz Selbstreinigung manuelle Säuberung.
  • Auf hochflorigem Teppich liefert das Gerät keine überzeugenden Ergebnisse – falsches Einsatzgebiet.
  • Ersatzteile für Walzenbürsten und Mopps sind erhältlich, aber im Vergleich zu günstigeren Modellen teurer.

Bewertungen

Die folgende Bewertung des Roborock Qrevo Master basiert auf der KI-gestützten Analyse tausender verifizierter Nutzerbewertungen aus verschiedenen Märkten – Spam-Einträge und incentiviertes Feedback wurden dabei herausgefiltert. Die Scores spiegeln ein realistisches Gesamtbild wider, das sowohl die deutlichen Stärken als auch die ehrlichen Schwachstellen dieses Premium-Geräts berücksichtigt. Wer eine fundierte Kaufentscheidung treffen möchte, findet hier eine ausgewogene Einschätzung aus echten Nutzerperspektiven.

Saugleistung
93%
Die 10.000 Pa Saugkraft überzeugt im Alltag spürbar: Selbst hartnäckige Krümel in Teppichfugen oder feine Staubschichten auf Parkett werden zuverlässig aufgenommen. Nutzer mit Haustieren berichten, dass die DuoRoller-Walzen Tierhaare aufnehmen, ohne sich zu verheddern.
Auf hochflorigem Teppich stoßen selbst starke Saugroboter dieser Klasse an Grenzen – auch hier. Einige Nutzer bemängeln, dass bei maximaler Saugstufe der Energieverbrauch spürbar steigt und die Akkulaufzeit verkürzt wird.
Wischleistung
86%
Die zwei rotierenden Mopps arbeiten mit konstantem Anpressdruck, was beim Wischen von Küchenböden nach dem Kochen oder von Fliesen im Badezimmer deutlich bessere Ergebnisse liefert als ältere Einmopp-Systeme. Leichte Flecken verschwinden zuverlässig.
Der Wassertank fasst nur 220 ml, was bei Wohnflächen über 80 m² oft nicht für einen vollständigen Durchgang reicht. Eingetrocknete oder hartnäckige Verschmutzungen erfordern trotzdem manuelles Nachwischen.
Kantenreinigung
91%
Das FlexiArm-System ist der am häufigsten gelobte Aspekt in Nutzerbewertungen. Die Seitenbürste fährt aktiv aus dem Gehäuse heraus und erreicht Winkel, die andere Roboter schlicht auslassen. Wände und Sockelleisten werden deutlich sauberer als bei Vergleichsmodellen.
In sehr engen Winkeln, etwa hinter Türstoppern oder in 45-Grad-Ecken, kommt auch das FlexiArm-System an seine Grenzen. Vereinzelt berichten Nutzer, dass die Seitenbürste bei schnellen Richtungswechseln kurz verzögert reagiert.
Selbstreinigende Dockingstation
88%
Die Multifunktions-Dockingstation 3.0 übernimmt Moppwaschen, Trocknen und die Reinigung der Stationswanne vollautomatisch. Viele Nutzer berichten, dass sie die Station wochenlang nicht anfassen müssen – ein echter Komfortgewinn im Vergleich zu manuellen Systemen.
Die Station wiegt knapp 12 kg und ist entsprechend schwer umzustellen oder zu verschieben. Das Selbstreinigungsmodul hinterlässt bei einigen Nutzern nach mehreren Wochen Kalkrückstände in der Wanne, die gelegentlich manuell entfernt werden müssen.
Navigationspräzision
89%
Die LiDAR-Navigation erstellt schnell präzise Karten und erkennt Raumgrenzen zuverlässig. Die Kombination mit der RGB-Kamera und der Erkennung von 62 Hindernistypen sorgt dafür, dass Ladekabel, Haustierspielzeug oder Schuhe in der Regel souverän umfahren werden.
Bei sehr dunklen Lichtverhältnissen oder stark gemusterten Teppichen kommt es vereinzelt zu Fehlklassifikationen bei der Hinderniserkennung. Erste Kartierungsfahrten in komplexen Wohnungsgrundrissen können mehr Zeit beanspruchen als erwartet.
Geräuschpegel
84%
Mit 67 Dezibel gehört das Gerät zu den leiseren Vertretern seiner Klasse. Mehrere Nutzer geben an, während des Betriebs problemlos telefonieren oder fernsehen zu können, ohne gestört zu werden.
Im Höchstleistungsmodus steigt der Lärmpegel merklich an. Einige Nutzer empfinden auch die Geräusche der Dockingstation während des Moppwaschens als störend, besonders in offenen Wohnküchen.
Teppicherkennung und Mopp-Anhebung
87%
Der Roboter hebt den Wischmopp beim Überfahren von Teppichen zuverlässig an – ein Detail, das Nutzer mit gemischten Bodenbelägen besonders schätzen. Feuchte Streifen auf dem Läufer gehören damit der Vergangenheit an.
Bei sehr flachen Teppichübergängen oder dünnen Badezimmermatten reagiert die Erkennung gelegentlich verzögert. In seltenen Fällen bleibt ein leicht feuchter Rand am Teppichrand zurück.
App-Bedienung und Einrichtung
72%
28%
Die Roborock-App bietet einen großen Funktionsumfang: No-Go-Zonen, Reinigungspläne, Saugstufen pro Raum und Kartenbearbeitung sind allesamt vorhanden und werden von technikaffinen Nutzern sehr geschätzt.
Die Einarbeitungszeit ist für weniger technikaffine Nutzer spürbar hoch. Einige Bewertungen berichten von einer unübersichtlichen Menüstruktur bei der Ersteinrichtung sowie von gelegentlichen Verbindungsabbrüchen zwischen App und Gerät.
Sprachsteuerung
79%
21%
Die Möglichkeit, den Roboter per Sprachbefehl auch offline zu steuern, ist ein seltenes Merkmal in dieser Kategorie. Nutzer ohne stabiles WLAN oder solche, die auf Cloud-Dienste verzichten möchten, schätzen diese Flexibilität.
Der Sprachassistent reagiert im Offline-Betrieb auf einen festen Befehlssatz und ist weniger flexibel als cloudbasierte Lösungen. Auf Dialekte oder abweichende Formulierungen reagiert das System mitunter gar nicht.
Akkulaufzeit und Reichweite
85%
Bis zu drei Stunden Laufzeit reichen für Wohnungen bis rund 300 m² in einem Durchgang aus. Nutzer größerer Häuser berichten, dass der Roboter zuverlässig zur Station zurückkehrt, nachlädt und die Reinigung selbstständig fortsetzt.
Bei gleichzeitig aktivierter Maximal-Saugkraft und Wischfunktion sinkt die Laufzeit spürbar unter den Maximalwert. In Wohnungen mit vielen Hindernissen und langen Umwegen verlängert sich die Gesamtreinigungszeit erheblich.
Verarbeitungsqualität
83%
Kunststoffoberflächen und Abdeckungen wirken hochwertig und robust. Die Mopphalterungen sowie die FlexiArm-Mechanik fühlen sich auch nach mehreren Monaten Nutzung stabil an, wie Langzeiterfahrungen seit dem Launch bestätigen.
Einzelne Nutzer berichten von kleinen Verschleißspuren an den Gummilippen der Walzenbürsten nach intensivem Dauerbetrieb. Ersatzteile sind verfügbar, aber nicht günstig.
Smart-Home-Integration
81%
19%
Die Kompatibilität mit Amazon Echo und Google Home funktioniert in der Praxis reibungslos. Nutzer berichten, dass einfache Befehle wie das Starten oder Stoppen der Reinigung per Sprachassistent verlässlich ausgeführt werden.
Komplexere Reinigungsszenarien lassen sich über Smart-Home-Plattformen nicht direkt steuern – dafür ist weiterhin die App notwendig. Eine native Matter-Unterstützung fehlt bislang.
Wartungsaufwand
78%
22%
Dank der selbstreinigenden Station fällt der manuelle Aufwand deutlich geringer aus als bei günstigeren Modellen. Staubbehälter und Wasserkreislauf sind so konzipiert, dass wöchentliches Eingreifen oft ausreicht.
Der kleine Wassertank muss bei intensivem Wischeinsatz häufig nachgefüllt werden. Die Dockingstation selbst erfordert alle paar Wochen eine Tiefenreinigung, da Kalk- und Schmutzrückstände auch das Selbstreinigungsmodul belasten.
Preis-Leistungs-Verhältnis
76%
24%
Für Nutzer, die wirklich alle Funktionen – Kantenreinigung, selbstreinigende Station, Offline-Sprachsteuerung – aktiv nutzen, rechtfertigt das Gerät seine Positionierung im oberen Preissegment nach Meinung der Mehrheit der Käufer.
Wer hauptsächlich saugen möchte und auf Wischfunktionen verzichtet, bekommt mit günstigeren Modellen vergleichbare Reinigungsergebnisse. Der Aufpreis lohnt sich nach Nutzermeinung erst bei konsequenter Nutzung des Gesamtpakets.

Geeignet für:

Der Roborock Qrevo Master richtet sich an Menschen, die echten Komfort beim Thema Bodenreinigung suchen und bereit sind, dafür in ein durchdachtes Gesamtsystem zu investieren. Besonders sinnvoll ist das Gerät für Haushalte mit gemischten Bodenbelägen – wer auf Parkett im Wohnzimmer, Fliesen in der Küche und einem Teppich im Schlafzimmer sitzt, profitiert direkt von der automatischen Boden- und Mopperkennung. Tierbesitzer, die regelmäßig Haare und Staub aufsammeln müssen, werden die DuoRoller-Walzen zu schätzen wissen. Auch Berufstätige oder Eltern, die wenig Zeit für Hausarbeit haben, finden hier einen verlässlichen Helfer: Die selbstreinigende Station bedeutet, dass man tagelang nicht eingreifen muss. Für Wohnungen und Häuser bis rund 300 m² ist die Akkulaufzeit ausreichend dimensioniert, und wer sein Zuhause bereits mit Amazon Echo oder Google Home vernetzt hat, kann das Gerät mühelos einbinden.

Nicht geeignet für:

Der Roborock Qrevo Master ist klar eine Fehlinvestition für alle, die hauptsächlich saugen möchten und auf Wischfunktionen verzichten – der Aufpreis gegenüber reinen Saugrobotern lässt sich dann kaum rechtfertigen. Wer in einer kleinen Wohnung unter 50 m² lebt, zahlt für Reichweite und Stationskapazitäten, die er schlicht nie ausreizt. Menschen, die keine Lust auf eine anfängliche App-Einrichtung haben oder technikfern sind, werden die Lernkurve bei der Roborock-App als frustrierend empfinden. Hochflorige Teppiche oder tiefe Shaggy-Ausführungen sind keine gute Kombination mit diesem Gerät – die Walzenbürsten sind auf Hartböden und niederflorige Oberflächen optimiert. Wer die Dockingstation häufig umstellen möchte, etwa weil die Wohnung mehrere Etagen hat, wird am knapp 12 kg schweren Gesamtpaket keine Freude haben.

Spezifikationen

  • Saugkraft: Das Gerät erzeugt eine Saugkraft von 10.000 Pa über das HyperForce-System.
  • Hauptbürste: Zwei gegenläufige Vollgummi-Walzen (DuoRoller) nehmen Schmutz auf Hartböden und niederflorigen Teppichen auf.
  • Seitenbürste: Die ausfahrbare FlexiArm-Seitenbürste erreicht aktiv Ecken und Wandkanten, die fest montierte Bürsten verfehlen.
  • Wischsystem: Zwei rotierende Mopps mit FlexiArm-Mechanik werden automatisch angehoben, sobald ein Teppich erkannt wird.
  • Wassertank: Der integrierte Wassertank fasst 220 ml und versorgt die beiden Wischmopps während der Reinigung.
  • Akkulaufzeit: Bei normaler Betriebslast erreicht das Gerät eine Laufzeit von bis zu 3 Stunden pro Ladevorgang.
  • Reinigungsfläche: Pro Akkuladung können Flächen von bis zu 300 m² abgedeckt werden.
  • Geräuschpegel: Im Standardbetrieb arbeitet der Roboter mit einem Schallpegel von 67 Dezibel.
  • Navigation: Die Raumerfassung erfolgt per LiDAR-Sensor, der präzise 2D-Karten der Wohnung erstellt.
  • Hinderniserkennung: Strukturiertes Licht kombiniert mit einer RGB-Kamera erkennt 62 Objekttypen in 20 Kategorien.
  • Dockingstation: Die Multifunktions-Dockingstation 3.0 wäscht, trocknet und reinigt die Mopps sowie die eigene Stationswanne automatisch.
  • Sprachsteuerung: Das Gerät reagiert auf ein Aktivierungswort und ermöglicht Sprachbefehle auch ohne aktive Internetverbindung.
  • Smart-Home: Das Gerät ist kompatibel mit Amazon Echo und Google Home für die Steuerung per Sprachassistent.
  • Abmessungen: Das Gesamtpaket aus Roboter und Station misst 42,8 × 58,2 × 44,1 cm.
  • Gewicht: Das Gesamtpaket aus Roboter und Dockingstation wiegt 11,8 kg.
  • Markteinführung: Das Gerät ist seit Mai 2024 im Handel erhältlich.

FAQ

Nein, das übernimmt die Dockingstation automatisch. Nach dem Reinigungsdurchgang kehrt der Roboter zur Station zurück, die Mopps werden dort gewaschen und anschließend getrocknet. Du musst in der Regel mehrere Tage lang nicht eingreifen – lediglich der Wasserbehälter der Station sollte regelmäßig befüllt und gelegentlich auf Kalkrückstände geprüft werden.

Das FlexiArm-System fährt die Seitenbürste aktiv aus dem Robotergehäuse heraus, was deutlich besser ist als bei Modellen mit fest positionierter Bürste. In der Praxis werden Sockelleisten und gerade Wandkanten sehr zuverlässig erfasst. In spitzen Ecken oder hinter Türstoppern bleibt gelegentlich ein kleiner Rest übrig, aber das ist bei allen Saugrobotern dieser Bauform so.

Das sollte nicht passieren. Der Roborock Qrevo Master erkennt Teppiche automatisch und hebt die Wischmopps an, bevor er die Fläche überfährt. In der Praxis klappt das bei klar abgegrenzten Übergängen sehr zuverlässig; bei sehr flachen oder dünnen Teppichkanten kann es im Einzelfall zu einem leicht feuchten Rand kommen.

Das hängt von der Wohnungsgröße ab. Die 220 ml reichen für kleinere bis mittelgroße Flächen von etwa 60–80 m² für einen vollständigen Wischwurchgang. Bei größeren Wohnungen läuft der Tank unterwegs leer – der Roboter fährt dann zur Station, befüllt sich neu und setzt die Reinigung fort, sofern die Station einen ausreichend großen Frischwasserbehälter hat.

Mit 67 Dezibel im Normalbetrieb ist es angenehm leise; vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch im Hintergrund. Viele Nutzer lassen ihn tagsüber laufen, während sie im Homeoffice arbeiten, ohne sich gestört zu fühlen. Auf der höchsten Saugstufe steigt der Pegel spürbar an – für das Schlafen würden wir dann einen Timer oder die Abwesenheitsfunktion empfehlen.

Ja, die Offline-Sprachsteuerung funktioniert ohne aktive Internetverbindung über ein lokales Aktivierungswort. Grundlegende Befehle wie Starten, Stoppen oder zur Station zurückkehren sind damit möglich. Für die vollständige Kartenverwaltung, Reinigungspläne und individuelle No-Go-Zonen wird allerdings die App und damit eine WLAN-Verbindung benötigt.

Die DuoRoller-Walzen aus Vollgummi sind speziell darauf ausgelegt, Haare aufzunehmen ohne sich zu verwickeln. Das funktioniert in der Praxis deutlich besser als bei herkömmlichen Bürstenrollen mit Borsten. Gelegentlich kann sich Haar um die Achsen der Walzen wickeln – eine kurze manuelle Überprüfung alle paar Wochen ist trotzdem sinnvoll.

Das Gesamtpaket misst 42,8 × 58,2 × 44,1 cm, du solltest also in etwa 60 cm Breite und 60 cm Tiefe an der Wand einplanen, damit der Roboter ungehindert ein- und ausfahren kann. Die Station selbst ist nicht leicht umzustellen – sie wiegt knapp 12 kg – also am besten gleich einen festen, gut erreichbaren Platz wählen.

Die Roborock-App unterstützt Android ab Version 5.0 und iOS ab Version 11. Auf älteren Geräten kann die App grundsätzlich genutzt werden, allerdings berichten einzelne Nutzer von gelegentlichen Verbindungsproblemen oder langsameren Ladezeiten bei der Kartendarstellung. Für das beste Erlebnis empfiehlt sich ein aktuelleres Gerät.

Das hängt von der Haushaltsgröße und dem Schmutzaufkommen ab. In einem durchschnittlichen Haushalt ohne Haustiere reicht wöchentliches Leeren des Staubbehälters. Bei Tierhaltung oder großen Flächen kann es auch häufiger nötig sein. Den Hauptfilter sollte man circa alle drei Monate auswechseln oder spülen – Ersatzfilter sind im Zubehörhandel erhältlich.