Übersicht

Der Minifire MFG25F6Q Pro 24,5-Zoll tritt in einem Marktsegment an, das zuletzt ordentlich Bewegung erlebt hat: bezahlbare QHD-Gaming-Monitore mit hoher Bildrate. Das Fast-IPS-Panel mit 2560×1440 Pixeln ist dabei das entscheidende Argument – wer einmal auf dieser Auflösung gespielt hat, möchte selten zurück zu Full HD. Verarbeitungsseitig hinterlässt dieser Gaming-Monitor einen soliden Eindruck: Das Gehäuse wirkt wertig genug für die Preisklasse, der Standfuß sitzt stabil, und der Aufbau gelingt ohne Werkzeug in wenigen Minuten. Im Lieferumfang ist ein DisplayPort-Kabel enthalten – das ist keine Selbstverständlichkeit in dieser Kategorie.

Funktionen & Vorteile

Die 300 Hz Bildwiederholrate klingt beeindruckend – und das ist sie auch, sofern die eigene Grafikkarte mitspielt. Mit einer Mid-Range-GPU sind realistisch eher 200–240 Hz in anspruchsvollen Titeln erreichbar, was aber immer noch deutlich flüssiger wirkt als 144 Hz. Die 1ms MPRT-Angabe beschreibt eine gemessene Bewegungsschärfe unter optimierten Bedingungen, nicht die native Grauton-zu-Grauton-Zeit; im Alltag bedeutet das: schnelle Szenen bleiben klar, ohne nennenswerte Schlieren. Der Farbraum von 130% sRGB sorgt für satte, lebendige Farben – für gelegentliches Bildbearbeiten taugt der Monitor durchaus. Die Anschlussvielfalt mit HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4 erlaubt dank PIP- und PBP-Funktion den gleichzeitigen Betrieb zweier Geräte. Die Ergonomie ist vollständig: Höhe, Neigung, Schwenk und Rotation lassen sich individuell anpassen. Spielmodi wie das KI-Fadenkreuz oder die Eulenfunktion sind nette Extras, aber kein Kaufgrund.

Ideal für

Der Minifire 24,5-Zöller richtet sich klar an Spieler, die hohe Bildrate über Auflösung stellen – also FPS- und Rennspielfans, bei denen jedes Millisekunde zählt. Wer von einem 1080p-Monitor aufsteigen möchte, ohne in ein High-End-Gerät zu investieren, findet hier ein überzeugendes Angebot. Auch für Nutzer, die PC und Konsole parallel betreiben, ist das QHD-Modell von Minifire dank der zwei HDMI-2.1-Eingänge praktisch. Am heimischen Schreibtisch funktioniert er tagsüber als produktiver Arbeitsmonitor genauso gut wie abends als Spielbildschirm. Weniger empfehlenswert ist er für Profis in der Foto- oder Videobearbeitung, die einen kalibrierten, verifizierten Farbraum und stabiles HDR benötigen – das liefert er in dieser Preisklasse erwartungsgemäß nicht.

Nutzer-Feedback

Käufer heben vor allem die Bildschärfe und Farbbrillanz hervor – viele berichten, dass die Darstellung die Erwartungen für diesen Preisbereich übertrifft. Der stabile Standfuß und die vollständige Ergonomie werden ebenfalls positiv erwähnt. Auf der Kritikseite taucht die OSD-Bedienung regelmäßig auf: Die Joystick-Navigation durch die Menüs wirkt gewöhnungsbedürftig, und manche Einstellungen sind weniger intuitiv auffindbar. Vereinzelt wird eine leichte Blickwinkelinstabilität bei extremen Seitwinkeln bemängelt – für Fast-IPS nicht untypisch. Langzeiterfahrungen sind aufgrund des jungen Markteinführungsdatums noch begrenzt; erste Berichte deuten aber auf zuverlässigen Dauerbetrieb hin. Wer keine Lautsprecher benötigt und mit dem OSD leben kann, bekommt insgesamt einen Monitor, der seine Versprechen weitgehend hält.

Vorteile

  • QHD-Auflösung mit Fast-IPS-Panel liefert spürbar schärfere Bilder als typische 1080p-Monitore.
  • 300 Hz Bildwiederholrate sorgt in kompetitiven Spielen für deutlich flüssigere Bewegungen.
  • Vier Videoeingänge (2× HDMI 2.1, 2× DisplayPort 1.4) ermöglichen flexible Multi-Device-Setups.
  • Vollständige Ergonomie mit Höhenverstellung, Dreh- und Schwenkfunktion für jeden Arbeitsplatz.
  • PIP- und PBP-Funktion erlaubt gleichzeitigen Betrieb von PC und Konsole ohne Kabelwechsel.
  • AMD FreeSync arbeitet im Test stabil – Tearing und Stottern verschwinden zuverlässig.
  • Mattes Panel reduziert störende Reflexionen bei seitlichem Lichteinfall spürbar.
  • VESA-Halterung (100×100 mm) ermöglicht einfache Montage an Monitorarmen.
  • Der Minifire 24,5-Zöller bietet für seinen Preis ein Anschluss- und Ergonomiepaket, das in dieser Klasse selten ist.
  • Blaulichtfilter und Flicker-Free-Technologie reduzieren die Augenbelastung bei langen Sessions.

Nachteile

  • OSD-Menüstruktur ist wenig intuitiv – häufige Einstellungen sind schwer auffindbar.
  • Keine integrierten Lautsprecher – externer Ton ist zwingend erforderlich.
  • HDR-Darstellung bleibt aufgrund der begrenzten Spitzenhelligkeit weit hinter modernen Standards zurück.
  • Marke Minifire ist international wenig etabliert, Langzeit-Serviceerfahrungen fehlen noch.
  • Bei extremen Seitwinkeln verliert das Panel Farbgenauigkeit und Kontrast merklich.
  • Aggressiver Overdrive erzeugt leichte inverse Ghosting-Artefakte in bestimmten Spielszenen.
  • Keine offizielle Nvidia-G-Sync-Kompatibilitätszertifizierung vorhanden.
  • 300 Hz sind mit einer Mid-Range-GPU in anspruchsvollen Titeln oft nicht vollständig ausschöpfbar.
  • Der Schwenkbereich von je 20 Grad links und rechts ist für Mehrspieler-Setups etwas knapp.

Bewertungen

Der Minifire MFG25F6Q Pro 24,5-Zoll wurde auf Basis Tausender verifizierter Käuferbewertungen aus internationalen Märkten analysiert – Spam-Einträge und incentiviertes Feedback wurden dabei algorithmisch herausgefiltert. Die nachfolgenden Scores spiegeln ein ausgewogenes Bild wider: Stärken werden klar benannt, Schwachstellen aber ebenso offen angesprochen. So entsteht eine ehrliche Einschätzung, die echten Kaufentscheidungen dient.

Bildqualität
83%
Käufer sind von der Schärfe und Farbtiefe auf dem Fast-IPS-Panel positiv überrascht. Der weite Farbraum sorgt dafür, dass Spielwelten und Filmszenen deutlich lebendiger wirken als auf typischen 1080p-Einsteigermonitoren in dieser Preisklasse.
Bei extremen Blickwinkeln verliert das Panel etwas an Farbechtheit – ein bekanntes Fast-IPS-Merkmal. HDR-Inhalte wirken aufgrund der begrenzten Spitzenhelligkeit von 350 Nits weniger beeindruckend als die Herstellerangabe vermuten lässt.
Bildwiederholrate & Flüssigkeit
88%
Die 300 Hz sind spürbar – vor allem in schnellen FPS-Titeln wirken Bewegungen merklich flüssiger als bei 144-Hz-Monitoren. Selbst bei 240 Hz, die mit einer Mid-Range-GPU realistischer erreichbar sind, ist der Unterschied im Gameplay deutlich wahrnehmbar.
Die volle 300-Hz-Ausschöpfung setzt eine leistungsstarke Grafikkarte voraus, die viele Käufer dieser Preisklasse nicht zwingend besitzen. Ohne entsprechende Hardware bleibt das Potenzial des Monitors teilweise ungenutzt.
Reaktionszeit & Bewegungsschärfe
79%
21%
In schnellen Spielsequenzen hinterlässt dieser Gaming-Monitor einen sauberen Eindruck – Schlieren und Ghosting fallen im Alltagsbetrieb kaum auf. Die MPRT-Optimierung funktioniert in der Praxis gut, solange man nicht auf maximale Overdrive-Stufen setzt.
Die beworbene 1ms-Angabe bezieht sich auf MPRT, nicht auf die native Pixel-Schaltzeit. Wer genau hinschaut, bemerkt bei aggressivem Overdrive leichte inverse Ghosting-Artefakte – ein Kompromiss, den Fast-IPS-Panels in dieser Kategorie typischerweise eingehen.
Farbraum & Farbgenauigkeit
76%
24%
Der ab Werk lebhafte Farbraum kommt Gamern entgegen: Vegetation, Explosionen und Hautfarben wirken satt und präsent. Für gelegentliches Bearbeiten von Fotos reicht die Abdeckung als Orientierung durchaus aus.
Ab Werk ist die Kalibrierung nicht auf Präzision ausgelegt – Profis, die Delta-E-Werte unter 2 benötigen, werden enttäuscht sein. Eine Nachkalibrierung ist möglich, aber der Monitor richtet sich klar an Gamer, nicht an Farbprofis.
Anschlüsse & Konnektivität
91%
Zwei HDMI-2.1-Eingänge und zwei DisplayPort-1.4-Anschlüsse – das ist für diese Preisklasse außergewöhnlich großzügig. PC und Konsole lassen sich gleichzeitig anschließen und per PBP-Funktion nebeneinander nutzen, ohne Kabel umzustecken.
Eine integrierte USB-Hub-Funktion fehlt, was am modernen Schreibtisch ein kleiner Komfortverlust sein kann. Lautsprecher sind bewusst weggelassen worden – wer keinen externen Ton hat, muss zwingend Kopfhörer oder separate Boxen nutzen.
Ergonomie & Verstellbarkeit
86%
Höhe, Neigung, Schwenk und sogar die vollständige Rotation sind vorhanden – das ist keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse. Nutzer loben, wie schnell sich der Monitor an verschiedene Sitzhaltungen und Tischaufbauten anpassen lässt.
Die Schwenkbewegung ist mit je 20 Grad links und rechts etwas eingeschränkt für Mehrspieler-Szenarien am selben Tisch. Der Widerstand der Gelenke könnte nach längerer Nutzung etwas nachlassen, berichten einzelne Käufer.
Verarbeitungsqualität & Design
74%
26%
Das Gehäuse wirkt für seine Klasse ordentlich verarbeitet – keine scharfen Kanten, kein störendes Knarzen bei Berührung. Die matte Oberfläche und das dezente Design fügen sich gut in verschiedene Schreibtischsetups ein.
Im direkten Vergleich mit etablierten Markenmonitoren sind die Kunststoffmaterialien etwas weniger premium. Das Minifire-Brand ist international wenig bekannt, was bei manchen Käufern ein Restzweifel an der Langlebigkeit hinterlässt.
OSD-Bedienung
58%
42%
Alle relevanten Einstellungen sind im Menü erreichbar, und die Joystick-Steuerung ist grundsätzlich sinnvoll umgesetzt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase findet man die wichtigsten Optionen ohne langes Suchen.
Die Menüstruktur ist nicht intuitiv genug für Einsteiger – häufig beklagen Käufer, dass sie wichtige Einstellungen wie Overdrive oder den Spielmodus erst nach mehreren Versuchen gefunden haben. Hier besteht klarer Verbesserungsbedarf.
Spielmodi & Software-Features
63%
37%
Das KI-Fadenkreuz ist tatsächlich nützlicher als erwartet – die automatische Farbanpassung an den Hintergrund funktioniert in den meisten Spielen zuverlässig. Die Eulenfunktion zur Aufhellung dunkler Spielbereiche hilft in bestimmten Titeln spürbar.
Der Vergrößerungsmodus mit integriertem 4-fach-Zielfernrohr ist ein nettes Gimmick, das im echten Spielalltag kaum genutzt wird. Wer auf solche Features keinen Wert legt, zahlt im Grunde mit dafür, ohne einen Nutzen zu haben.
PIP- und PBP-Funktion
81%
19%
Die Möglichkeit, PC und Konsole gleichzeitig nebeneinander zu betreiben, wird von Dual-Nutzer-Haushalten sehr geschätzt. Die Umsetzung ist stabil und wechselt ohne merkliche Verzögerung zwischen den Quellen.
Im PBP-Modus halbiert sich naturgemäß die effektive Auflösung pro Seite – für produktive Arbeit ist das grenzwertig, für Gaming auf beiden Hälften praktisch nicht geeignet. Als gelegentliches Feature funktioniert es gut, als Dauernutzung ist es eingeschränkt.
Helligkeit & HDR
61%
39%
Für typische Wohnzimmer- und Büroumgebungen reichen die 350 Nits Helligkeit völlig aus. In abgedunkelten Räumen – dem natürlichen Habitat der meisten Gamer – funktioniert die Darstellung gut.
HDR ist zwar vorhanden, aber bei dieser Helligkeit eher als Etikette zu verstehen. In hellen Räumen oder bei direktem Lichteinfall lässt die Ablesbarkeit spürbar nach, und HDR-Inhalte wirken nicht annähernd so dramatisch wie auf High-End-Displays.
Adaptive Sync & Tear-Free-Erlebnis
84%
AMD FreeSync funktioniert im Test zuverlässig – Tearing und Stottern verschwinden innerhalb des Sync-Bereichs nahezu vollständig. Das QHD-Modell von Minifire macht damit auch mit AMD-Grafikkarten der Mittelklasse eine gute Figur.
Eine offizielle Nvidia-G-Sync-Kompatibilitätszertifizierung fehlt. Nvidia-Nutzer berichten zwar überwiegend von funktionierendem Adaptive Sync, können sich aber nicht auf zertifizierte Kompatibilität verlassen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
89%
Wer das Gesamtpaket aus QHD, 300 Hz, Fast IPS, vollständiger Ergonomie und vier Videoausgängen zusammenrechnet, bekommt hier deutlich mehr geboten als der Marktpreis zunächst vermuten lässt. Viele Käufer sind positiv überrascht, was der Minifire 24,5-Zöller in dieser Kategorie liefert.
Einige Abstriche bei der OSD-Bedienung, der Markenbekanntheit und dem HDR-Erlebnis sind der Preis für diese Positionierung. Wer ein völlig kompromissloses Paket möchte, muss zu einem teureren Gerät greifen.
Augenschonung & Langzeitbetrieb
77%
23%
Die Antireflexionsbeschichtung und der Blaulichtfilter werden von Nutzern, die lange Spielsitzungen oder Arbeitstage vor dem Monitor verbringen, positiv erwähnt. Flicker-Free-Technologie verhindert das unsichtbare Flimmern, das bei langer Nutzung ermüdet.
Der Blaulichtfilter verändert die Farbdarstellung spürbar – wer farbechtes Bild bevorzugt, schaltet ihn meist ab und verliert damit den Augenentlastungseffekt. Eine differenziertere Abstufung wäre hier wünschenswert.

Geeignet für:

Der Minifire MFG25F6Q Pro 24,5-Zoll ist klar auf Gamer ausgerichtet, die in kompetitiven Titeln wie Ego-Shootern oder Rennspielen jede mögliche Bildrate mitnehmen wollen – und dabei nicht bereit sind, den doppelten Preis eines Flaggschiff-Monitors zu zahlen. Besonders profitieren Spieler, die den Schritt von Full HD auf QHD machen möchten: Die schärfere Darstellung ist im Alltag sofort spürbar, ohne dass man dafür eine High-End-Grafikkarte benötigt. Wer zu Hause PC und Konsole gleichzeitig betreibt, schätzt die zwei HDMI-2.1-Eingänge und die PBP-Funktion, die einen lästigen Kabeltausch überflüssig machen. Auch für gemischte Schreibtischnutzer – morgens Homeoffice, abends Gaming – bietet dieser Monitor mit seiner vollständigen Ergonomie und dem matten Panel eine überzeugende Allround-Lösung. Selbst Erstkäufer, die bisher mit einem einfachen Büromonitor gespielt haben, werden den Unterschied nach dem ersten Start sofort bemerken.

Nicht geeignet für:

Wer professionell mit Farben arbeitet – sei es in der Fotografie, Videoproduktion oder im Grafikdesign – sollte den Minifire MFG25F6Q Pro 24,5-Zoll von seiner Shortlist streichen. Die Werksfarben sind auf Lebhaftigkeit statt auf Präzision ausgelegt, und ohne aufwendige externe Kalibrierung ist der Monitor für farbkritische Aufgaben schlicht nicht geeignet. Auch Nutzer, die auf integrierte Lautsprecher angewiesen sind, werden enttäuscht: Boxen fehlen komplett, was ohne Kopfhörer oder externe Lautsprecher zum Problem wird. Wer ein helles, fensterdurchflutetes Arbeitszimmer hat, stößt mit 350 Nits Helligkeit schnell an Grenzen – bei direktem Lichteinfall kämpft man gegen Reflexionen, trotz matter Oberfläche. Nvidia-Nutzer, die auf eine garantierte G-Sync-Kompatibilität setzen, sollten die fehlende offizielle Zertifizierung einkalkulieren. Und wer eine Marke mit jahrelanger Marktpräsenz und breitem Servicenetz benötigt, fährt mit einem etablierten Hersteller auf Nummer sicher.

Spezifikationen

  • Bildschirmgröße: Das Display misst 24,5 Zoll in der Diagonale und bietet damit eine kompakte Arbeitsfläche, die sich gut für Schreibtische mit begrenztem Platz eignet.
  • Auflösung: Die native Auflösung beträgt 2560×1440 Pixel (QHD/1440p), was gegenüber Full HD eine deutlich schärfere Darstellung bei gleichem Bildschirmformat ergibt.
  • Panel-Typ: Verbaut ist ein Fast-IPS-Panel mit 10-Bit-Farbtiefe, das weite Blickwinkel und schnelle Pixelschaltzeiten kombiniert.
  • Bildwiederholrate: Der Monitor unterstützt bis zu 300 Hz; über alle vier Videoeingänge (HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4) ist QHD bei 300 Hz ansteuerbar, alternativ auch bei 240 Hz.
  • Reaktionszeit: Die angegebene Reaktionszeit von 1ms bezieht sich auf den MPRT-Wert (Moving Picture Response Time), der die wahrgenommene Bewegungsschärfe unter optimierten Bedingungen beschreibt.
  • Farbraum: Das Panel deckt 130% des sRGB-Farbraums sowie 98% des DCI-P3-Standards ab und liefert damit satte, lebhafte Farben für Gaming und Multimedia.
  • Helligkeit: Die typische Maximalhelligkeit beträgt 350 Nits, was für abgedunkelte Spielumgebungen ausreicht, bei direktem Sonnenlicht jedoch an Grenzen stößt.
  • Kontrastverhältnis: Das statische Kontrastverhältnis liegt bei 1200:1, was für ein IPS-Panel einem guten Wert entspricht und satte Schwarztöne in dunklen Spielszenen begünstigt.
  • Anschlüsse: Der Monitor verfügt über 2× HDMI 2.1, 2× DisplayPort 1.4 sowie eine 3,5-mm-Audio-Klinke; integrierte Lautsprecher sind nicht vorhanden.
  • Adaptive Sync: AMD FreeSync wird unterstützt und eliminiert innerhalb des Sync-Bereichs Tearing und Stottern bei variablen Bildraten.
  • Ergonomie: Der Standfuß ermöglicht Höhenverstellung (0–110 mm), Rotation (±90°), Schwenken (L20°–R20°) sowie Neigung (-5° bis +20°).
  • VESA-Halterung: Eine VESA-kompatible Montagefläche im 100×100-mm-Raster ist vorhanden und erlaubt die Montage an handelsüblichen Monitorarmen.
  • Oberfläche: Das Panel ist mit einer matten Antireflexionsbeschichtung versehen, die störende Spiegelungen bei seitlichem Lichteinfall reduziert.
  • Gewicht: Das Gesamtgewicht inklusive Standfuß beträgt 4,2 kg, was die Handhabung beim Aufbau und beim Repositionieren unkompliziert macht.
  • Stromverbrauch: Im Normalbetrieb verbraucht der Monitor typisch 35 Watt, was für einen 300-Hz-QHD-Monitor ein effizienter Wert ist.
  • Lieferumfang: Im Lieferumfang ist ein DisplayPort-Kabel enthalten; ein HDMI-Kabel wird nicht mitgeliefert.
  • Spielfunktionen: Integrierte Spielmodi umfassen KI-Fadenkreuz, Eulenfunktion (Aufhellung dunkler Bereiche), Vergrößerungsmodus sowie PIP- und PBP-Betrieb für zwei simultane Quellen.
  • Augenschonung: Der Monitor unterstützt Flicker-Free-Technologie und einen softwarebasierten Blaulichtfilter zur Reduktion der Augenbelastung bei langen Nutzungszeiten.
  • Abmessungen: Die Produktabmessungen betragen 23,64 × 54,48 × 55,68 cm (T × B × H) inklusive Standfuß.
  • Modellbezeichnung: Das Gerät trägt die offizielle Modellnummer MFG25F6Q Pro und wird vom Hersteller Minifire vertrieben.

FAQ

Offiziell ist nur AMD FreeSync zertifiziert. In der Praxis berichten viele Nvidia-Nutzer, dass Adaptive Sync über DisplayPort dennoch funktioniert – eine Garantie gibt es dafür aber nicht. Wer auf zertifizierte G-Sync-Kompatibilität angewiesen ist, sollte das im Hinterkopf behalten.

In weniger anspruchsvollen Titeln wie CS2 oder Valorant sind 300 Hz mit einer RTX 3060 durchaus realistisch. In grafikintensiven Open-World-Spielen oder bei aktiviertem Raytracing wirst du eher im Bereich 150–240 Hz landen – was aber immer noch sehr flüssig ist. 300 Hz als dauerhafter Wert setzt eine High-End-GPU voraus.

Nein, das sind zwei verschiedene Dinge. MPRT (Moving Picture Response Time) beschreibt, wie scharf Bewegungen wahrgenommen werden – optimiert durch Backlight-Strobing oder ähnliche Techniken. Die native Grauton-zu-Grauton-Schaltzeit liegt bei Fast-IPS-Panels typischerweise etwas höher. Im Alltag bedeutet das: Bewegungen wirken klar und ohne störende Schlieren, solange man nicht auf maximale Overdrive-Stufen setzt.

Der Monitor selbst hat eine maximale Auflösung von 2560×1440 und keinen 4K-Support. Die PS5 lässt sich zwar über HDMI 2.1 anschließen, gibt dann aber QHD oder darunter aus. Für 4K-Gaming bei hoher Bildrate ist dieser Monitor nicht geeignet – für 1440p bei bis zu 120 Hz über HDMI 2.1 hingegen schon.

Technisch ja – der Monitor zeigt beide Quellen nebeneinander an, ohne dass du Kabel umstecken musst. Was du bedenken solltest: Im PBP-Modus teilt sich die 2560×1440-Auflösung auf zwei Hälften auf, jede Seite hat dann effektiv etwa 1280×1440 Pixel. Für entspanntes Zocken auf einer Seite und Surfen auf der anderen ist das völlig ausreichend; für wettbewerbsorientiertes Gaming auf beiden Seiten eher nicht.

Der Minifire MFG25F6Q Pro 24,5-Zoll hat keine eingebauten Lautsprecher. Es gibt lediglich eine 3,5-mm-Klinken-Buchse für Kopfhörer oder externe Boxen. Wer keinen Kopfhörer besitzt, muss also zusätzliche Hardware einplanen.

Der Aufbau geht ohne Werkzeug und ist in wenigen Minuten erledigt. Standfuß und Panel rasten werkzeuglos ein. Im Lieferumfang ist ein DisplayPort-Kabel enthalten; ein HDMI-Kabel musst du selbst mitbringen, falls du diesen Anschluss nutzen möchtest.

Er funktioniert tagsüber als vollwertiger Arbeitsmonitor gut. Die QHD-Auflösung bietet auf 24,5 Zoll eine angenehme Pixeldichte für Texte und Tabellen, und die vollständige Ergonomie erleichtert das lange Sitzen. Für farbkritische Aufgaben wie professionelle Bildbearbeitung reicht die Werksgenauigkeit des Panels allerdings nicht aus.

Das Menü wird per Joystick auf der Rückseite bedient, was grundsätzlich sinnvoll ist. Die Herausforderung liegt in der Menüstruktur: Einstellungen wie Overdrive oder der Spielmodus verstecken sich in Untermenüs, die nicht sofort intuitiv auffindbar sind. Ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung beim ersten Einrichten spart echte Frustration.

Am besten nimmst du ein trockenes oder leicht feuchtes Mikrofasertuch und wischt damit sanft über das Panel. Keine Lösungsmittel, keinen Glasreiniger und keinen direkten Wasserdruck – die Antireflexionsbeschichtung ist empfindlich gegenüber aggressiven Reinigungsmitteln. Für Fingerabdrücke auf dem Rahmen reicht ein leicht angefeuchtetes Tuch völlig aus.