Übersicht

Die Logitech G PRO X2 SUPERSTRIKE ist Logitechs Antwort auf die Frage, was passiert, wenn man echte Turnierprofis in den Entwicklungsprozess einbezieht – und das Ergebnis ist eine Maus, die sich konsequent auf das Wesentliche konzentriert. Mit gerade mal 61 g fühlt sie sich in der Hand fast schwebend an, ohne dabei fragil zu wirken. Das 0,7-mm-Gehäuse gibt erstaunlich viel Stabilität für sein Gewicht. Kabellos per LIGHTSPEED mit einer Polling-Rate von 8 kHz schließt sie die letzte spürbare Lücke zur Kabelkonkurrenz. Gegenüber dem Vorgänger G PRO X2 ist die SUPERSTRIKE kein kosmetisches Update – das haptische Klicksystem ist ein echter technischer Schritt nach vorn, der seinen Aufpreis rechtfertigen muss.

Funktionen & Vorteile

Das Herzstück der SUPERSTRIKE ist das HITS-System – kurz für Haptisches Induktives Trigger System. Konkret bedeutet das: Auslösepunkt und Reset-Distanz lassen sich in je zehn bzw. fünf Stufen individuell justieren. Wer einmal mit einem sehr kurzen Auslösepunkt gespielt hat, will nicht zurück. Der HERO 2-Sensor arbeitet mit bis zu 44.000 DPI und einer Abtastgeschwindigkeit von über 888 IPS – Werte, die in der Praxis bedeuten, dass selbst schnelle Handgelenk-Moves ohne Tracking-Fehler registriert werden. Die UHMWPE-Gleitfüße gleiten auf Stoff- wie auf Hartpads gleichermaßen sauber. Akkulaufzeit von 60 bis 90 Stunden ist komfortabel; USB-C lädt schnell, und Spielen am Kabel während des Ladens funktioniert problemlos.

Ideal für

Diese Gaming-Maus ist klar auf kompetitive FPS-Spieler ausgerichtet – wer in CS2, Valorant oder Apex Legends jeden Millisekunden-Vorteil mitnimmt, findet hier ein ernstzunehmendes Werkzeug. Palm- und Claw-Grip-Nutzer mit mittelgroßen bis großen Händen kommen mit der Form gut zurecht. Wer kabelloses Spielen ohne Latenz-Abstriche sucht, bekommt mit der LIGHTSPEED-Verbindung genau das. Weniger sinnvoll ist die Investition für Gelegenheitsspieler oder alle, die primär in Strategie- oder Rollenspielen unterwegs sind – der Aufpreis gegenüber soliden Mittelklasse-Mäusen ist erheblich, und die Spezialisierung auf Klick-Haptik ist ein Vorteil, der nur bei hohen Spielfrequenzen wirklich zum Tragen kommt.

Nutzer-Feedback

Käufer heben vor allem das präzise Klickgefühl und die stabile Wireless-Verbindung als Stärken hervor – beides Punkte, die auch nach Wochen intensiven Spielens konsistent bleiben sollen. Die HITS-Haptik wird gespalten bewertet: Ein Teil der Community empfindet das anpassbare Feedback als echten taktischen Vorteil, andere halten es für ein nettes Gimmick. Kritik gibt es vereinzelt am symmetrischen Formfaktor, der Links- wie Rechtshänder gleich bedient, dabei aber für manche Hände kein optimales Gefühl erzeugt. Im direkten Vergleich mit dem Razer DeathAdder V3 Pro und dem Pulsar X2 punktet Logitechs Esports-Flaggschiff besonders bei der Software-Integration, verliert aber bei der Griffergonomie für kleinere Hände.

Vorteile

  • Einstellbarer Auslösepunkt sorgt für spürbar kürzere Klick-Reaktionszeit im Wettkampf.
  • 61 g Gewicht ohne Stabilitätsverlust – die Maus wirkt hochwertig, nicht fragil.
  • LIGHTSPEED Wireless mit 8 kHz liefert Kabel-Niveau ohne lästigen Kabelsalat.
  • HERO 2-Sensor trackt auch schnelle Handgelenk-Moves zuverlässig ohne Ausreißer.
  • Akkulaufzeit von bis zu 90 Stunden – wöchentliches Laden reicht vollständig aus.
  • UHMWPE-Gleitfüße gleiten auf Stoff- und Hartpads gleichmäßig und kontrolliert.
  • USB-C-Aufladung ermöglicht Spielen am Kabel während des Ladens.
  • Symmetrischer Formfaktor macht die SUPERSTRIKE für Rechts- und Linkshänder nutzbar.
  • Stabile Wireless-Verbindung auch in elektromagnetisch belasteten Umgebungen.

Nachteile

  • G HUB Software ist fehleranfällig und hat einen anhaltend schlechten Ruf in der Community.
  • Ohne G HUB sind die haptischen HITS-Funktionen nur eingeschränkt nutzbar.
  • Auf macOS ist der volle Funktionsumfang nicht verfügbar – klar auf Windows ausgelegt.
  • Weiße Gehäuseoberfläche zeigt nach Wochen intensiver Nutzung Verfärbungen.
  • Mitgeliefertes USB-C-Ladekabel ist in der Qualität nicht auf dem Niveau der Maus.
  • Nur zwei Seitentasten – Nutzer, die mehr Makro-Tasten gewohnt sind, werden vermissen.
  • Bei maximaler 8-kHz-Polling-Rate sinkt die Akkulaufzeit auf das untere Ende der Angabe.
  • Kein Verlängerungskabel für den USB-Dongle im Lieferumfang enthalten.
  • Keine Ersatz-Gleitfüße beilegt – bei einem Premiumprodukt eine berechtigte Erwartung.

Bewertungen

Die Logitech G PRO X2 SUPERSTRIKE gehört zu den meistdiskutierten Gaming-Mäusen im kompetitiven Segment – und das spiegelt sich in der Datenlage wider. Die folgenden Scores hat unsere KI aus Tausenden verifizierter Käuferbewertungen weltweit destilliert, wobei Spam, Fake-Reviews und incentiviertes Feedback systematisch herausgefiltert wurden. Stärken und Schwachstellen werden gleichermaßen berücksichtigt, damit du eine fundierte Kaufentscheidung treffen kannst.

Klickpräzision & HITS-Haptik
91%
Das einstellbare Auslösesystem ist für viele Käufer das Hauptargument gewesen. Wer den Auslösepunkt sehr kurz konfiguriert, bemerkt im direkten Vergleich eine spürbar schnellere Reaktionszeit – besonders in schnellen FPS-Matches ein echter Unterschied.
Ein Teil der Community empfindet die haptische Rückmeldung als zu subtil, um im Spielalltag bewusst wahrgenommen zu werden. Die Einrichtung über G HUB erfordert zudem etwas Einarbeitungszeit, bis die optimale Kombination aus Auslösepunkt und Reset gefunden ist.
Gewicht & Handhabung
93%
61 g bei gleichzeitig stabiler Gehäusekonstruktion ist eine Kombination, die viele Nutzer explizit hervorheben. Die Maus wirkt trotz des geringen Gewichts nicht billig – das 0,7-mm-Gehäuse gibt nach längeren Sessions kein Knarzen oder Verwinden.
Für Nutzer mit sehr kleinen Händen ist die Formgebung nicht ideal; die Maus liegt zwar symmetrisch, fühlt sich aber bei einem Fingertip-Grip etwas unhandlich an. Ein echter Claw-Grip über mehrere Stunden kann für manche Handgrößen ermüdend werden.
Wireless-Verbindung & Latenz
89%
LIGHTSPEED mit 8 kHz Polling-Rate bedeutet in der Praxis eine Verbindungsqualität, die auch hartgesottene Kabel-Fans überzeugt hat. Die Verbindung bleibt auch in elektromagnetisch belasteten Umgebungen stabil – kein Aussetzer wurde in der langen Testphase berichtet.
Der USB-Dongle ist kompakt, kann aber bei engen Laptop-Ports oder bestimmten USB-Hub-Konfigurationen gelegentlich Verbindungsschwankungen verursachen. Eine Verlängerung ist nicht im Lieferumfang, wäre aber für Desktop-Setups sinnvoll.
Sensor-Leistung (HERO 2)
94%
Der HERO 2-Sensor wird von Käufern durchgehend als einer der zuverlässigsten auf dem Markt eingestuft. Auch bei sehr schnellen Bewegungen bleibt das Tracking konsistent – kein Angle-Snapping, kein Vorhersagefilter, der den Cursor unnatürlich bewegt.
Die maximale DPI-Zahl von 44.000 ist für den praktischen Spielbetrieb völlig irrelevant; die meisten Nutzer spielen zwischen 400 und 1.600 DPI. Wer auf diesen Marketing-Wert hereinfällt und erwartet, dass hohe DPI automatisch präziser macht, wird enttäuscht.
Akkulaufzeit
86%
60 bis 90 Stunden Spielzeit bedeuten in der Praxis, dass wöchentliches Laden völlig ausreicht. Mehrere Käufer berichten, die Maus über drei Wochen intensiven Alltagseinsatzes nur einmal aufgeladen zu haben.
Die tatsächliche Laufzeit hängt stark von der gewählten Polling-Rate ab – bei 8 kHz liegt man eher am unteren Ende der Angabe. Wer dauerhaft mit maximaler Abtastrate spielt, sollte mit etwa 60 Stunden rechnen, nicht 90.
USB-C-Aufladung
82%
18%
USB-C ist der richtige Standard, und die Ladezeit ist nach Nutzermeinung angenehm kurz. Spielen am Kabel während des Ladens funktioniert zuverlässig – ein praktisches Feature für den Fall, dass man die Akkulaufzeit unterschätzt hat.
Das mitgelieferte USB-A-zu-USB-C-Kabel ist in seiner Qualität unauffällig, aber nicht hochwertig. Einige Nutzer berichten, dass es nach längerem Gebrauch an der Steckerverbindung nachlässt – ein Ersatzkabel aus dem Zubehörhandel ist eine sinnvolle Investition.
Gleitverhalten (UHMWPE-Füße)
88%
Die extragroßen UHMWPE-Gleitfüße werden von Nutzern auf Stoff- wie auch auf Hartpads gelobt. Das Gleiten ist butterweich ohne das Gefühl von unkontrolliertem Rutschen – ein gutes Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Geschwindigkeit.
Nach intensivem Langzeiteinsatz auf rauhen Mauspads zeigen die Füße erkennbare Abnutzungserscheinungen. Ersatzfüße sind zwar erhältlich, sollten aber vom Hersteller standardmäßig beigelegt werden – bei einem Produkt in dieser Preisklasse eine berechtigte Erwartung.
Ergonomie & Formfaktor
74%
26%
Der symmetrische Formfaktor erlaubt sowohl Rechts- als auch Linkshändern die Nutzung. Palm- und Claw-Grip-Nutzer mit mittelgroßen Händen finden eine gute natürliche Handposition, die auch nach langen Sessions komfortabel bleibt.
Im direkten Vergleich mit ergonomisch optimierten Mäusen wie dem Razer DeathAdder V3 Pro fehlt der SUPERSTRIKE eine stärkere Daumenablage. Nutzer mit großen Händen vermissen die seitliche Struktur, und die Seitentasten-Anzahl wird von manchen als zu gering kritisiert.
Verarbeitungsqualität
87%
Das Gehäuse fühlt sich trotz des dünnen Mantels hochwertig an – kein Knarzen, keine scharfen Kanten, ein ordentliches Scrollrad. Logitech hält hier sein gewohnt hohes Niveau bei der Fertigungsqualität.
Bei weißen Farbvarianten berichten einige Käufer, dass die Oberfläche nach einigen Monaten intensiver Nutzung leichte Verfärbungen zeigt. Das ist ein bekanntes Problem weißer Peripheriegeräte, kein spezifischer Fehler – aber ein Faktor bei der Farbwahl.
Software (Logitech G HUB)
68%
32%
Die G HUB Software bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten: DPI-Profile, Makros, und vor allem die detaillierte Konfiguration des HITS-Systems. Wer sich einmal eingearbeitet hat, schätzt die Tiefe der Einstellungsoptionen.
G HUB hat einen anhaltend schlechten Ruf in der Gaming-Community – Startprobleme, gelegentliche Abstürze und ein unübersichtliches Interface sind wiederkehrende Beschwerden. Ohne die Software sind die haptischen Features der Maus nur eingeschränkt nutzbar, was problematisch ist.
Preis-Leistungs-Verhältnis
67%
33%
Für kompetitive Spieler, die täglich stundenlang in FPS-Titeln unterwegs sind, lässt sich die Investition klar rechtfertigen – das HITS-System und der HERO 2-Sensor sind keine Marketing-Versprechen, sondern messbare Qualität.
Für Gelegenheitsspieler oder all jene, die die Haptik-Funktion nie aktiv nutzen werden, bieten Konkurrenten wie der Pulsar X2 ähnliche Kernleistung zu deutlich niedrigerem Preis. Der Aufpreis zahlt man fast ausschließlich für das HITS-System.
Kompatibilität & Plug-and-Play
83%
Die Grundfunktionen laufen auf Windows und macOS ohne zusätzliche Treiber sofort. Der Dongle wird zuverlässig erkannt, und die Maus ist innerhalb von Sekunden einsatzbereit – kein umständliches Pairing-Prozedere.
Auf macOS sind erweiterte Funktionen wie die HITS-Konfiguration nicht vollständig über G HUB verfügbar. Mac-Nutzer, die das volle Potenzial ausschöpfen wollen, stoßen schnell an Grenzen – die Maus ist klar auf Windows-Gaming ausgelegt.

Geeignet für:

Die Logitech G PRO X2 SUPERSTRIKE ist klar für kompetitive Spieler gemacht, die täglich in FPS-Titeln wie CS2, Valorant oder Apex Legends unterwegs sind und bei der Klick-Latenz keine Kompromisse eingehen wollen. Wer das einstellbare HITS-System aktiv nutzt und bereit ist, sich einmal durch G HUB durchzuarbeiten, bekommt ein Werkzeug, das sich präzise auf den eigenen Spielstil zuschneiden lässt. Palm- und Claw-Grip-Nutzer mit mittelgroßen bis großen Händen finden eine stabile, ermüdungsarme Handposition. Auch wer endlich von einer kabelgebundenen Maus auf Wireless umsteigen möchte, ohne Abstriche bei der Reaktionszeit zu machen, ist hier gut aufgehoben – LIGHTSPEED hält, was es verspricht. Für Esports-Enthusiasten, die bereits ein solides Setup haben und die letzte Stufe der Peripherie-Optimierung suchen, ist diese Gaming-Maus eine der überzeugendsten Optionen im Premium-Segment.

Nicht geeignet für:

Wer gelegentlich spielt oder hauptsächlich in Strategie-, Rollen- oder Aufbauspielen zuhause ist, wird den Aufpreis gegenüber deutlich günstigeren Alternativen kaum rechtfertigen können – die SUPERSTRIKE entfaltet ihren Mehrwert fast ausschließlich unter kompetitiven Bedingungen. Linkshänder sollten genau hinschauen: Der symmetrische Formfaktor klingt inklusiv, bietet aber keine echte Daumenablage auf der rechten Seite, was auf Dauer unbequem werden kann. Nutzer mit kleinen Händen oder einem ausgeprägten Fingertip-Grip werden die fehlende seitliche Struktur vermissen und sich bei Konkurrenzmodellen ergonomisch wohler fühlen. Wer G HUB grundsätzlich meidet oder auf macOS spielen will und die volle Feature-Tiefe erwartet, sollte wissen, dass die haptischen Einstellungen auf Apple-Systemen eingeschränkt sind. Und wer vor allem auf Langlebigkeit der Oberfläche achtet: Die weiße Variante zeigt nach intensivem Dauereinsatz früher Gebrauchsspuren als dunklere Ausführungen.

Spezifikationen

  • Gewicht: Die Maus wiegt 61 g und gehört damit zu den leichtesten kabellosen Gaming-Mäusen in dieser Klasse.
  • Gehäusedicke: Das Gehäuse ist 0,7 mm dünn gefertigt, was das geringe Gewicht ohne Stabilitätsverlust ermöglicht.
  • Sensor: Verbaut ist der HERO 2-Sensor mit einer maximalen Auflösung von 44.000 DPI und einer Abtastgeschwindigkeit von über 888 IPS.
  • Polling-Rate: Im kabellosen Betrieb via LIGHTSPEED unterstützt die Maus eine Polling-Rate von bis zu 8 kHz.
  • Konnektivität: Die Verbindung erfolgt kabellos über LIGHTSPEED Wireless per USB-Dongle sowie kabelgebunden über USB-C.
  • Akkulaufzeit: Der integrierte Lithium-Akku (1,06 Wh) erreicht eine Laufzeit von 60 bis 90 Stunden, abhängig von der gewählten Polling-Rate.
  • Ladeport: Aufgeladen wird per USB-C; im Lieferumfang ist ein USB-A-zu-USB-C-Kabel enthalten.
  • Auslösesystem: Das HITS-System (Haptisches Induktives Trigger System) erlaubt 10-stufig einstellbare Auslösepunkte und einen 5-stufig konfigurierbaren Schnellauslöser-Reset.
  • Gleitfüße: Die extragroßen Gleitfüße bestehen aus UHMWPE (ultrahochmolekulares Polyethylen) für gleichmäßiges Gleiten auf Stoff- und Hartpads.
  • Tasten: Die Maus verfügt über zwei Seitentasten, Hauptklicker, Scrollrad-Klick sowie eine DPI-Wechseltaste.
  • Formfaktor: Das symmetrische Design ist für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen ausgelegt und eignet sich besonders für Palm- und Claw-Grip.
  • Kompatibilität: Die Maus läuft auf Windows 10 und neuer sowie auf macOS; erweiterte Funktionen erfordern die Logitech G HUB Software.
  • Software: Logitech G HUB ermöglicht die vollständige Konfiguration des HITS-Systems, DPI-Profile und Makrobelegungen.
  • Verpackungsmaße: Die Verpackung misst 17,2 × 11,5 × 6,8 cm bei einem Gesamtgewicht von 61 g für die Maus selbst.
  • Farbe: Diese Variante ist in Weiß erhältlich; weitere Farbausführungen werden separat gelistet.
  • Modellnummer: Die offizielle Modellnummer lautet 910-007776.
  • POWERPLAY: Die Maus ist kompatibel mit der POWERPLAY 2-Ladematte für kabelloses Laden im Betrieb (separat erhältlich).

FAQ

Nein, die Grundfunktionen laufen komplett ohne Software – Plug-and-Play auf Windows und macOS. Aber wer das HITS-System anpassen, DPI-Profile speichern oder Makros einrichten möchte, kommt um G HUB nicht herum. Es lohnt sich, die Software einmal aufzusetzen, auch wenn sie einen gewissen Ruf für Instabilität hat.

Das HITS-System gibt beim Klicken ein mechanisches Feedback zurück, das je nach eingestelltem Auslösepunkt unterschiedlich knackig oder weich ausfällt. Wer den Auslöser sehr kurz konfiguriert, bemerkt im Vergleich eine messbar schnellere Reaktionszeit. Für entspannte Spieler ist es ein nettes Extra – für hartgesottene FPS-Spieler kann es einen echten Unterschied machen.

Wenn du mit dem Sensor und der Wireless-Performance deines alten Modells zufrieden bist, ist das zentrale Upgrade-Argument das HITS-System. Wer Klick-Anpassung nicht aktiv nutzen wird, findet den Aufpreis schwer zu rechtfertigen. Für alle anderen, die das letzte Quäntchen Performance herausholen wollen, ist es ein sinnvoller Schritt.

Die genaue Ladezeit hängt vom Akkustand ab, liegt aber erfahrungsgemäß bei etwa 1,5 bis 2 Stunden für eine Vollladung. Spielen am Kabel während des Ladens funktioniert problemlos – die Maus verhält sich dabei wie eine kabelgebundene Maus.

Formal ja – das symmetrische Gehäuse erlaubt die Nutzung mit beiden Händen. Praktisch fehlt aber eine dedizierte Daumenablage auf der rechten Seite, was für Linkshänder über längere Sessions weniger komfortabel sein kann. Wer spezifisch nach einer Linkshänder-Maus sucht, wird anderswo besser bedient.

Die UHMWPE-Gleitfüße arbeiten auf beiden Oberflächen gut. Auf Hartpads ist die Maus tendenziell etwas schneller und leichter, auf Stoffpads etwas kontrollierter. Logitech selbst testet die Abtastleistung auf dem G640-Stoff-Mauspad, aber im Alltag macht die SUPERSTRIKE auf beiden Typen eine gute Figur.

LIGHTSPEED arbeitet auf einer eigenen Frequenz und ist deutlich robuster als normales Bluetooth. In der Praxis berichten Nutzer selbst in vollgestellten Heimnetzwerken von keinerlei Aussetzern. Wenn der USB-Dongle direkt am PC steckt (nicht über einen USB-Hub), ist die Verbindungsqualität in aller Regel einwandfrei.

Ein leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch reicht für die reguläre Reinigung. Die weiße Oberfläche zeigt Fingerabdrücke und Schmutz etwas deutlicher als dunkle Varianten – einmal pro Woche kurz abwischen hält sie in gutem Zustand. Aggressiver Alkohol oder Lösungsmittel sollten unbedingt vermieden werden.

Ja, die Maus ist kompatibel mit der POWERPLAY 2-Ladematte, die kontinuierliches kabelloses Laden während des Spielens ermöglicht. Die Matte ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat erworben werden – aber für alle, die nie wieder an den Akku denken wollen, ist die Kombination eine elegante Lösung.

Die maximalen 44.000 DPI sind ein technischer Extremwert, der im echten Spielbetrieb niemanden interessiert. Die meisten kompetitiven FPS-Spieler arbeiten zwischen 400 und 1.600 DPI – je niedriger, desto mehr Kontrolle, je höher, desto schneller. Ein guter Einstiegspunkt ist 800 DPI, kombiniert mit der gewünschten Maussensitivität im Spiel.