Übersicht

Der fischer FIS V Zero 300 T ist ein Zweikomponenten-Injektionsmörtel, der von Grund auf für Anwender entwickelt wurde, denen Gesundheits- und Umweltschutz beim Arbeiten wichtig sind. Was ihn von vielen Konkurrenzprodukten unterscheidet: Er enthält keine kennzeichnungspflichtigen Inhaltsstoffe – kein Styrol, keine CMR-Stoffe, nichts, was eine Gefahrstoffkennzeichnung erfordern würde. Die 300-ml-Kartusche liefert dabei alles Nötige für den direkten Einsatz, inklusive zwei Statikmieschern. Nach getaner Arbeit wandert die leere Kartusche einfach in den Restmüll – kein Sondermüll, kein bürokratischer Aufwand.

Funktionen & Vorteile

Was dieser Injektionsmörtel technisch bietet, ist für einen schadstoffarmen Mörtel beachtlich. Er haftet zuverlässig in gerissenem wie ungerissenem Beton, in Mauerwerk und Hohlblöcken aus Leichtbeton – und funktioniert selbst in wassergefüllten Bohrlöchern, was auf echten Baustellen immer wieder relevant wird. Die 2K-Kartusche mit Statikmischer sorgt für eine gleichmäßige Durchmischung ohne Handrühren; das Ergebnis ist eine blasenfreie, saubere Injektion. Bei Temperaturen zwischen +15 und +20 °C beträgt die Aushärtzeit rund 120 Minuten – bei Kälte entsprechend länger, was bei Winterarbeiten eingeplant werden sollte.

Ideal für

Die Zero-Variante ist besonders dann die richtige Wahl, wenn der Arbeitsort keine Kompromisse beim Thema Sicherheit erlaubt. Denkt man an Montagen im Kinderzimmer, auf einem Krankenhausflur oder in einer Schulaula, wird schnell klar, warum ein Mörtel ohne Gefahrstoffhinweise so viel Sinn ergibt – keine Evakuierung des Raums, keine Lüftungspflicht, kein Stress mit Schutzausrüstung. Auch bei schwierigen Untergründen wie nassem Mauerwerk oder Leichtbaustein schlägt er sich gut. Wer ganzjährig draußen arbeitet und dabei auf eine unkomplizierte Entsorgung Wert legt, findet hier ein praktisches Werkzeug.

Nutzer-Feedback

In der Breite loben Anwender vor allem die geruchsarme Verarbeitung und die Tatsache, dass weder Handschuhe noch Atemschutz vorgeschrieben sind – ein spürbarer Unterschied im Arbeitsalltag. Die Haftung in anspruchsvollen Untergründen wird durchweg als solide bewertet. Allerdings gibt es zwei wiederkehrende Kritikpunkte: Das passende Auspressgerät liegt nicht bei und muss separat gekauft werden – für Einsteiger ein nicht unwichtiger Zusatzposten. Außerdem reicht die 300-ml-Kartusche bei größeren Projekten schneller zur Neige als erwartet, was bei umfangreicheren Arbeiten mehrere Kartuschen bedeuten kann. Wer das von vornherein einkalkuliert, erlebt keine bösen Überraschungen.

Vorteile

  • Keine Gefahrstoffkennzeichnung – sicher in Innenräumen ohne Schutzausrüstung verarbeitbar.
  • Kein unangenehmer Geruch beim Auspressen, auch in schlecht belüfteten Räumen.
  • Haftet zuverlässig in gerissenem und ungerissenem Beton sowie Mauerwerk.
  • Verankerung selbst in wassergefüllten Bohrlöchern möglich – ein klarer Praxisvorteil.
  • Entsorgung der leeren Kartusche einfach über den Restmüll, kein Sondermüllaufwand.
  • Statikmischer sorgt für gleichmäßige Durchmischung ohne manuelles Anrühren.
  • Ganzjährig einsetzbar, auch bei wechselnden Witterungsbedingungen im Außenbereich.
  • Lieferumfang mit zwei Statikmieschern deckt typische Einsatzmengen gut ab.
  • Anerkannte Markenqualität von fischer – breite Materialzulassungen inklusive.

Nachteile

  • Auspressgerät nicht im Lieferumfang – muss separat gekauft werden.
  • 300-ml-Kartusche reicht bei größeren Projekten oft nicht für einen Durchgang.
  • Bei Temperaturen unter +10 °C verlängert sich die Aushärtzeit erheblich.
  • Höherer Preis pro Milliliter im Vergleich zu Standardmörteln ohne Umweltfokus.
  • Keine detaillierte Anleitung für Grenzfälle wie sehr poröse oder weiche Untergründe.
  • Harz-Kartusche selbst nicht recycelbar trotz vereinfachter Entsorgungslogik.
  • Einsteiger ohne Vorerfahrung mit 2K-Systemen benötigen etwas Einarbeitung.
  • Keine Schnellhärteoption für zeitkritische Montagen auf Winterbaustellen verfügbar.

Bewertungen

Der fischer FIS V Zero 300 T wurde auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus dem deutschsprachigen Raum und internationalen Märkten von unserer KI analysiert – Spam-Rezensionen und incentiviertes Feedback wurden dabei konsequent herausgefiltert. Die Scores spiegeln ein ehrliches Gesamtbild wider: Wo dieser Injektionsmörtel klar überzeugt, wird das ebenso deutlich wie die Bereiche, in denen Käufer Abstriche machen müssen.

Sicherheit & Gefahrstofffreiheit
96%
Für viele Käufer ist die fehlende Gefahrstoffkennzeichnung der eigentliche Kaufgrund. Wer in bewohnten Räumen – etwa einem Kinderzimmer oder einer Schulaula – arbeitet, schätzt es enorm, weder Handschuhe noch Atemschutz anlegen zu müssen. Das reduziert den Vorbereitungsaufwand spürbar.
Ein minimaler Kritikpunkt: Auch ohne Gefahrstoffkennzeichnung empfehlen erfahrene Handwerker grundsätzlich eine Basisschutzausrüstung, was manche Käufer als widersprüchliche Botschaft empfinden. Die Herstellerangaben könnten hier etwas klarer kommunizieren.
Haftung & Befestigungsleistung
88%
Nutzer berichten durchweg von solider Lastaufnahme, auch in anspruchsvollen Untergründen wie gerissenem Beton oder nassem Mauerwerk. Die Fähigkeit, selbst in wassergefüllten Bohrlöchern zuverlässig zu verankern, hebt diesen Mörtel für viele Profis deutlich von günstigeren Alternativen ab.
Im direkten Vergleich mit der Standard-FIS-V-Linie von fischer berichten einige Profi-Anwender von minimal geringeren Maximallasten bei bestimmten Baustoffen. Für Schwerlastanwendungen im oberen Belastungsbereich lohnt ein Blick in die technischen Zulassungsunterlagen.
Verarbeitungskomfort
91%
Die blasenfreie Injektion über den beiliegenden Statikmischer funktioniert in der Praxis zuverlässig – kein manuelles Anmischen, kein Kleckern, kein Dosierungsproblem. Mehrere Rezensenten heben hervor, dass die Kartusche auch bei Kälte gut fließt und sich sauber verarbeiten lässt.
Das passende Auspressgerät liegt nicht im Lieferumfang und muss separat gekauft werden – für Einsteiger ein nicht unerheblicher Zusatzposten, der im Gesamtbudget oft nicht eingeplant wird. Wer kein geeignetes Gerät besitzt, kommt mit dieser Kartusche schlicht nicht ans Ziel.
Ergiebigkeit & Mengenverhältnis
67%
33%
Für kleinere Reparaturen, einzelne Dübelpunkte oder überschaubare Heimwerkerprojekte reicht die 300-ml-Kartusche gut aus. Der Lieferumfang mit zwei Statikmieschern ist fair kalkuliert und deckt typische Einsatzmengen ab.
Bei größeren Projekten – etwa dem Setzen mehrerer Gewindestangen auf einer Baustelle – ist die Kartusche schneller aufgebraucht als erwartet. Mehrere Käufer betonen, dass sie im Nachhinein gleich zwei oder drei Kartuschen bestellt hätten, was die Wirtschaftlichkeit relativiert.
Witterungsbeständigkeit
83%
Die Zero-Variante hält, was fischer für den Außenbereich verspricht: Käufer, die Befestigungen an Fassaden oder in exponierten Außenbereichen gesetzt haben, berichten auch nach längerer Zeit von stabilen Verbindungen ohne sichtbare Degradation.
Bei sehr tiefen Temperaturen unter +5 °C verlängert sich die Aushärtzeit erheblich, was auf Winterbaustellen zu Verzögerungen führen kann. Eine konkretere Angabe der Mindestverarbeitungstemperatur auf der Verpackung würde Käufern die Planung erleichtern.
Aushärtgeschwindigkeit
72%
28%
Unter Normalbedingungen sind rund zwei Stunden bis zur Belastbarkeit praxistauglich – für die meisten Montageprojekte ist das kein Problem, da die Wartezeit in den Arbeitsablauf integriert werden kann.
Im Vergleich zu schnellhärtenden Spezialmörteln ist die Aushärtzeit bei niedrigen Temperaturen deutlich länger. Auf Zeitdruck-Baustellen im Herbst oder Winter kann das zur Herausforderung werden, insbesondere wenn Folgearbeiten auf die abgebundene Verbindung warten.
Umwelt- & Entsorgungsfreundlichkeit
94%
Die Möglichkeit, die leere Kartusche einfach über den Restmüll zu entsorgen, wird von Käufern ausgesprochen positiv bewertet – kein Gang zur Sondermüllstelle, keine Entsorgungskosten, kein Papierkram. Für gewerbliche Anwender, die regelmäßig mehrere Kartuschen verbrauchen, ist das ein echter Zeitvorteil.
Die Harz-Kartusche selbst ist nicht recycelbar, was umweltbewussten Käufern trotz vereinfachter Entsorgung ein leichtes Unbehagen bereitet. Hier wäre ein Hinweis auf mögliche Rücknahmeprogramme seitens fischer wünschenswert.
Geruch während der Verarbeitung
89%
Das Fehlen von Styrol macht sich in der Praxis unmittelbar bemerkbar: Kein stechender chemischer Geruch beim Auspressen, keine Notwendigkeit, Fenster zu öffnen oder Nachbarn zu warnen. Gerade in Innenräumen ist das ein merklicher Unterschied zu konventionellen Mörteln.
Einen vollständig geruchlosen Mörtel sollte man trotzdem nicht erwarten – ein leichter Eigengeruch des Harzsystems ist bei der Verarbeitung wahrnehmbar. Er verflüchtigt sich zwar schnell, empfindliche Personen sollten dennoch für kurze Belüftung sorgen.
Kompatibilität mit Untergründen
85%
Die Bandbreite der zugelassenen Baustoffe ist für einen Universalmörtel dieser Klasse beachtlich. Ob gerissener Stahlbeton, Kalksandstein oder Leichtbeton-Hohlblock – die Zero-Variante deckt das Gros der typischen Baustellen-Realität ab.
Für sehr weiche oder poröse Untergründe wie Porenbeton ist die Eignung eingeschränkt und erfordert spezielle Vorgehensweisen. Einige Käufer hätten sich eine präzisere Anleitung für Grenzsituationen gewünscht, die über die Standardhinweise hinausgeht.
Lieferumfang & Vollständigkeit
61%
39%
Die Beigabe von zwei Statikmieschern ist sinnvoll und deckt normale Einsatzmengen gut ab. Die Statikmischer passen präzise auf die Kartusche und lassen sich ohne Werkzeug wechseln.
Das Fehlen des Auspressgeräts ist für viele Käufer, insbesondere Einsteiger, eine unangenehme Überraschung beim ersten Einsatz. Wer nicht bereits ein kompatibles Gerät besitzt, muss zusätzlich investieren – das sollte vor dem Kauf bewusst einkalkuliert werden.
Preis-Leistungs-Verhältnis
78%
22%
Für ein Produkt aus dem Hause fischer mit dieser Sicherheitsphilosophie und den technischen Leistungsmerkmalen empfinden die meisten Käufer den Preis als fair. Gerade im gewerblichen Umfeld, wo Sicherheitsauflagen Zeit und Geld kosten, rechnet sich der Mehrpreis gegenüber Billigmörteln schnell.
Heimwerker, die nur gelegentlich einen Dübel setzen, könnten den Preis pro Milliliter als vergleichsweise hoch empfinden – insbesondere wenn das benötigte Auspressgerät noch als Anschaffung hinzukommt. Für Gelegenheitsanwender gibt es günstigere, wenn auch weniger spezialisierte Alternativen.
Handhabung & Lernkurve
82%
18%
Wer einmal mit einem 2K-Injektionsmörtel gearbeitet hat, kommt mit der Zero-Variante sofort zurecht. Die Kartuschengeometrie ist ergonomisch, der Druckpunkt gleichmäßig, und der Statikmischer verhindert typische Anwenderfehler beim Mischen.
Für absolute Einsteiger ohne Vorerfahrung mit Injektionsmörteln ist die erste Anwendung nicht ganz trivial. Die Bedienungsanleitung wirkt auf manche Käufer etwas technisch – ein kurzes Erklär-Video seitens fischer würde die Einstiegshürde deutlich senken.

Geeignet für:

Der fischer FIS V Zero 300 T ist die richtige Wahl für alle, die in sensiblen Umgebungen arbeiten und auf Gefahrstoffkennzeichnung verzichten müssen oder möchten. Handwerker, die regelmäßig in bewohnten Räumen tätig sind – etwa beim Setzen von Wandbefestigungen im Kinderzimmer, beim Montieren von Haltegriffen im Pflegeheim oder bei Installationen auf einem Krankenhausflur – profitieren unmittelbar davon, dass weder Schutzhandschuhe noch Atemschutz vorgeschrieben sind. Auch Heimwerker ohne professionelle Schutzausrüstung können diesen Injektionsmörtel bedenkenlos einsetzen. Wer zudem in schwierigen Untergründen wie gerissenem Beton, nassem Mauerwerk oder Leichtbaustein verankern muss, findet hier ein technisch überzeugendes Werkzeug. Für Außenmontagen, die ganzjährig stattfinden, ist die Zero-Variante ebenso geeignet – vorausgesetzt, man plant die temperaturabhängige Aushärtzeit bewusst ein.

Nicht geeignet für:

Wer noch kein passendes Auspressgerät besitzt, sollte den Gesamtpreis vor dem Kauf realistisch kalkulieren – der fischer Umweltmörtel lässt sich ohne dieses Gerät schlicht nicht verwenden, und die Anschaffung schlägt zusätzlich zu Buche. Für sehr große Projekte, bei denen viele Verankerungspunkte gesetzt werden müssen, kann die 300-ml-Kartusche schnell zur Engpassgröße werden; hier wäre es wirtschaftlicher, gleich die größere Gebindegröße einzuplanen. Anwender, die maximale Traglasten im Schwerlastbereich benötigen und bereits mit der leistungsstärkeren Standard-FIS-V-Linie von fischer vertraut sind, sollten die Zulassungsunterlagen beider Produkte vergleichen, bevor sie wechseln. Wer dagegen schlicht den günstigsten Mörtel für eine gelegentliche Kleinreparatur sucht und keine besonderen Anforderungen an Gefahrstofffreiheit hat, wird den Preisunterschied zu einfacheren Alternativen als nicht gerechtfertigt empfinden.

Spezifikationen

  • Inhalt: Die Kartusche enthält 300 ml Mörtelmasse als gebrauchsfertiges 2-Komponenten-System auf Harzbasis.
  • Lieferumfang: Im Lieferumfang enthalten sind eine Kartusche (300 ml) sowie zwei Statikmischer FIS MR Plus mit transparentem Clip.
  • Artikelgewicht: Das Gesamtgewicht der befüllten Kartusche beträgt 520 g.
  • Abmessungen: Die Kartusche misst 9,7 x 8,6 x 24,8 cm (L x B x H).
  • Material: Die Mörtelmasse basiert auf einem Harzsystem ohne Styrol und ohne kennzeichnungspflichtige CMR-Stoffe.
  • Gefahrstoffhinweise: Das Produkt trägt keine Gefahrstoffkennzeichnung und erfordert keine Schutzausrüstungspflicht bei der Verarbeitung.
  • Aushärtzeit: Bei +15 bis +20 °C beträgt die Aushärtzeit ca. 120 Minuten; bei niedrigeren Temperaturen verlängert sie sich entsprechend.
  • Anwendungsbereich: Der Mörtel ist für den Einsatz im Innen- und Außenbereich zugelassen und ganzjährig verarbeitbar.
  • Geeignete Untergründe: Zugelassen für gerissenen und ungerissenen Beton, Mauerwerk, Kalksandstein sowie Hohlblock aus Leichtbeton.
  • Besonderheit: Eine Verankerung ist auch in wassergefüllten Bohrlöchern möglich, ohne dass das Bohrloch vorher getrocknet werden muss.
  • Entsorgung: Die leere Kartusche kann ohne Sonderbehandlung über den normalen Restmüll entsorgt werden.
  • Farbe: Die ausgehärtete Mörtelmasse ist grau.
  • Kartuschenformat: Die Kartusche ist kompatibel mit handelsüblichen Auspressgeräten für Injektionsmörtel im Standardformat.
  • Hersteller: Das Produkt wird von der Fischerwerke GmbH & Co. KG hergestellt und vertrieben.
  • Artikelnummer: Die interne Herstellerartikelnummer lautet 558953.
  • Temperaturbreich: Die Verarbeitung ist bei extremen Temperaturen möglich, wobei die untere Verarbeitungsgrenze bei ca. +0 °C liegt.
  • Mischsystem: Die Durchmischung der zwei Komponenten erfolgt automatisch über den aufgesteckten Statikmischer beim Auspressen.

FAQ

Ein Auspressgerät ist zwingend notwendig – ohne geht es schlicht nicht. Die Kartusche ist im Standardformat für handelsübliche Injektionsmörtel-Auspressgeräte ausgelegt, also kein Sonderzubehör, aber auch keine einfache Silikonpistole. Wer noch kein passendes Gerät hat, sollte das vor dem Kauf einplanen, da es nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Nein, das ist einer der praktischen Vorteile dieses Injektionsmörtels: Er kann auch in wassergefüllten oder feuchten Bohrlöchern verarbeitet werden. Gerade auf Baustellen, wo ein trockenes Bohrloch nicht immer garantiert werden kann, ist das ein echter Vorteil gegenüber vielen herkömmlichen Produkten.

Das hängt von der Umgebungstemperatur ab. Bei +15 bis +20 °C sind es rund 120 Minuten. Im Winter oder bei Temperaturen unter +10 °C verlängert sich die Wartezeit deutlich – manchmal auf mehrere Stunden. Am besten nicht auf Verdacht belasten, sondern die Aushärtung lieber etwas großzügiger einplanen.

Porenbeton ist ein Sonderfall. Der Mörtel ist primär für Beton, Mauerwerk und Leichtbeton-Hohlblöcke zugelassen. Bei Porenbeton gelten besondere Anforderungen an die Verankerungstechnik, da das Material sehr porös ist. Hier empfiehlt sich ein Blick in die technischen Zulassungsunterlagen von fischer, um sicherzustellen, dass die geplante Anwendung abgedeckt ist.

Ja, aber mit Einschränkungen. Nach der ersten Benutzung sollte der aufgesteckte Statikmischer auf der Kartusche verbleiben – er wirkt als provisorischer Verschluss und verhindert, dass Luft an die Mörtelmasse gelangt. Trotzdem sollte die angebrochene Kartusche möglichst zügig, idealerweise innerhalb weniger Wochen, aufgebraucht werden. Die Lagerbedingungen (kühl, trocken, lichtgeschützt) beeinflussen die Haltbarkeit.

Vorgeschrieben ist es nicht – das ist der Kernvorteil der Zero-Variante. In der Praxis empfehlen aber erfahrene Handwerker generell den Umgang mit Bauprodukten mit leichten Handschuhen, einfach aus Gewohnheit und Vorsicht. Zwingend nötig ist es hier nicht, und das macht die Arbeit in sensiblen Räumen wie Kinderzimmern oder Pflegeinrichtungen deutlich unkomplizierter.

Ganz einfach: über den Restmüll. Kein Sondermüll, kein Entsorgungsnachweis, kein Gang zur Problemstoffannahme. Das ist einer der Unterschiede, die im Alltag wirklich Zeit sparen – besonders wenn man regelmäßig mit Injektionsmörteln arbeitet und bisher aufwendigere Entsorgungswege gewohnt war.

Der wesentliche Unterschied liegt in der Rezeptur: Die Zero-Variante verzichtet vollständig auf kennzeichnungspflichtige Inhaltsstoffe wie Styrol oder CMR-Stoffe, was sie für den Einsatz in bewohnten oder sensiblen Umgebungen prädestiniert. Der FIS V Plus bietet teils höhere Maximallasten bei bestimmten Baustoffen und kürzere Aushärtzeiten – ist dafür aber nicht für alle Anwendungen ohne Schutzausrüstung verarbeitbar. Wer in normalen Baustellensituationen maximale Traglasten braucht, greift zum Plus; wer Sicherheit und Umweltfreundlichkeit priorisiert, liegt mit der Zero-Variante richtig.

Das lässt sich pauschal schwer sagen, weil es stark vom Bohrloch-Durchmesser und der Einbindetiefe abhängt. Als grobe Orientierung: Bei typischen M10-Gewindestangen in 14-mm-Bohrlöchern mit ca. 80 mm Einbindetiefe kommen Sie auf etwa 10 bis 15 Stellen pro Kartusche. Für größere Dübel oder tiefere Einbindungen sinkt die Ausbeute entsprechend. Wer mehr als ein Dutzend Punkte setzen muss, sollte sicherheitshalber zwei Kartuschen bereithalten.

Ja, der Mörtel ist wetterfest und für den Außeneinsatz zugelassen. Bei sehr hohen Temperaturen – etwa direkt in der Sommersonne über +35 °C – verkürzt sich die Verarbeitungszeit leicht, da das Material schneller zu reagieren beginnt. In solchen Situationen empfiehlt es sich, in den Morgen- oder Abendstunden zu arbeiten und die Kartusche nicht direkt in der Sonne zu lagern.