Übersicht

Der EasySMX X05PRO ist ein kabelloser Gaming-Controller, der sich klar im Budget-Segment positioniert – und dabei Features mitbringt, die man dort nicht zwingend erwartet. Mit drei Verbindungsmodi (Kabel, 2.4G Wireless und Bluetooth) und einem Gewicht von nur 280 Gramm ist das Gamepad flexibel einsetzbar. Wer auf PC, Nintendo Switch oder Switch 2, Android oder iOS spielt, wird problemlos unterstützt. Wer hingegen eine Xbox oder PlayStation besitzt, muss das klar wissen: keine Kompatibilität mit diesen Konsolen. Dass der Controller in der Amazon-Kategorie Gamepads für PC auf Platz drei der Bestsellerliste steht, ist kein Zufall.

Funktionen & Vorteile

Was diesen Controller von vielen Mitbewerbern in seiner Preisklasse abhebt, sind die Hall-Effect-Joysticks mit 11-Bit-Sensoren. Während herkömmliche Potentiometer-Sticks mit der Zeit driften können, arbeiten Hall-Sensoren magnetisch und verschleißen deutlich langsamer – ein echter Langzeitvorteil. Die Tasten sind mit Silikondämpfern ausgestattet, was das Spielgeräusch spürbar reduziert: ideal für Nachtschichten oder Wohngemeinschaften. Die zweistufige Trigger-Sperre erlaubt die Wahl zwischen kurzem und langem Hub, vier Rumble-Motoren sorgen für fühlbares Feedback. Im Kabel- und 2.4G-Modus liegt die Polling-Rate bei 1000 Hz – im Bluetooth-Modus sind es 125 Hz, was für Mobilgeräte völlig ausreicht, aber für kompetitives PC-Gaming weniger ideal ist.

Ideal für

Der X05PRO richtet sich vor allem an PC-Spieler, die ohne großes Budget in die Hall-Effect-Technologie einsteigen wollen, sowie an Nintendo-Switch-Nutzer, die eine günstige Alternative zum offiziellen Pro Controller suchen. Auch Gelegenheitsgamer, die zwischen Handy und PC wechseln, profitieren von der breiten Plattformunterstützung. Wer in ruhiger Umgebung spielt – ob mit Kindern im Haus oder in der Nacht – wird die leisen Tasten zu schätzen wissen. Noch einmal zur Klarheit: Xbox- und PlayStation-Nutzer sollten sich anderweitig umsehen, da dieser Controller mit diesen Systemen schlicht nicht funktioniert.

Nutzer-Feedback

Käufer heben vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis hervor und berichten, dass der ausbleibende Stick-Drift nach längerer Nutzung tatsächlich spürbar ist – was Hall-Effect-Versprechen in der Praxis bestätigt. Die leisen Tasten werden ebenfalls häufig gelobt. Kritischer wird es bei der Akkulaufzeit: Einige Nutzer empfinden die Kapazität des 1000-mAh-Akkus als knapp, besonders wenn die RGB-Beleuchtung aktiv ist. Die Bluetooth-Latenz wird vereinzelt als störend empfunden, weshalb ernsthafte PC-Gamer eher zum 2.4G-Modus greifen sollten. Im Vergleich zu ähnlichen Geräten von GameSir oder 8BitDo hält sich das Gamepad gut – die Trigger-Mechanik und Gummierung scheinen langlebig, wobei Langzeiterfahrungen noch ausstehen.

Vorteile

  • Hall-Effect-Joysticks verhindern Stick-Drift zuverlässig – auch nach monatelanger Nutzung.
  • Leise Tasten durch Silikondämpfer: deutlich geräuschärmer als herkömmliche Controller.
  • Drei Verbindungsmodi (Kabel, 2.4G, Bluetooth) für maximale Flexibilität.
  • 1000-Hz-Polling-Rate im Kabel- und 2.4G-Modus für präzise Eingaben am PC.
  • Zweistufige Trigger-Sperre anpassbar an verschiedene Spielgenres.
  • Vier Rumble-Motoren liefern differenziertes, kontextabhängiges Vibrationsfeedback.
  • Kompatibel mit Windows, Nintendo Switch, Switch 2, Android und iOS.
  • Zwei programmierbare Schultertasten ohne Risiko versehentlicher Betätigung.
  • Geringes Gewicht von 280 g ermöglicht ermüdungsarmes Spielen über längere Sessions.
  • Außergewöhnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für den gebotenen Funktionsumfang.

Nachteile

  • Bluetooth-Modus bietet nur 125 Hz Polling – spürbare Latenz bei schnellen PC-Spielen.
  • Akkulaufzeit sinkt bei aktiver RGB-Beleuchtung merklich.
  • Keine Unterstützung für Xbox- oder PlayStation-Konsolen.
  • Softwareunterstützung zur Controller-Konfiguration ist begrenzt und wenig komfortabel.
  • Gummierung der Griffzonen zeigt bei intensiver Nutzung früher Verschleißspuren.
  • Gehäusematerial wirkt im direkten Vergleich mit höherpreisigen Controllern weniger solide.
  • Konfiguration der programmierbaren Tasten direkt am Gerät ist nicht intuitiv dokumentiert.
  • USB-Dongle für den 2.4G-Modus ist vergleichsweise klobig und sperrig.

Bewertungen

Der EasySMX X05PRO wurde auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus mehreren Märkten analysiert – gefiltert nach Spam, Kurzrezensionen und incentiviertem Feedback. Die nachfolgenden Scores spiegeln ein ausgewogenes Bild wider: Stärken werden klar benannt, aber auch die Punkte, bei denen dieser Controller Abstriche macht, werden nicht verschwiegen.

Hall-Effect-Joysticks
91%
Nutzer berichten auch nach mehreren Monaten intensiver Nutzung von keinerlei Stick-Drift – was bei günstigeren Potentiometer-Controllern oft schon früh ein Thema wird. Die 11-Bit-Sensoren liefern eine feinfühlige, präzise Steuerung, die gerade bei Rennspielen und Third-Person-Titeln positiv auffällt.
Einzelne Nutzer empfinden den Widerstand der Sticks als etwas weicher als bei teureren Referenzprodukten. Wer sehr spezifische Deadzone-Einstellungen benötigt, stößt ohne dedizierte Software schnell an Grenzen.
Leise Tasten
88%
Die Silikondämpfer reduzieren das Klickgeräusch spürbar – Käufer aus Wohngemeinschaften oder mit schlafenden Kindern im Haus heben das als einen der überzeugendsten Alltagsvorteile hervor. Im direkten Vergleich zu Standardcontrollern ist der Unterschied sofort wahrnehmbar.
Das Tippgefühl wirkt durch die Dämpfer für manche Nutzer minimal weicher oder weniger direkt als gewohnt. Wer ein knackiges, klares Tastenfeedback bevorzugt, muss sich gegebenenfalls erst daran gewöhnen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
93%
Für ein Gamepad in dieser Preisklasse ist der Funktionsumfang außergewöhnlich: Hall-Effect-Joysticks, vier Rumble-Motoren, programmierbare Tasten und drei Verbindungsmodi sind sonst deutlich teureren Geräten vorbehalten. Viele Käufer bezeichnen es als eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse am Markt.
Das Budget-Segment bringt Kompromisse mit sich: Gehäusematerial und Verarbeitungsdetails wirken im direkten Vergleich mit Controller-Modellen der 60-Euro-Klasse weniger hochwertig. Wer auf Premium-Haptik Wert legt, wird das Gefälle bemerken.
Verbindungsstabilität (2.4G)
86%
Im 2.4G-Modus berichten Käufer von einer stabilen, latenzarmen Verbindung, die auch über mehrere Stunden hinweg zuverlässig funktioniert. Zusammen mit der 1000-Hz-Polling-Rate ist dieser Modus die klare Empfehlung für ernsthafteres PC-Gaming.
Vereinzelt werden kurze Aussetzer bei starker WLAN-Auslastung im selben Frequenzband erwähnt. Der USB-Dongle ist zudem nicht besonders kompakt und kann je nach Setup etwas unhandlich wirken.
Bluetooth-Modus
67%
33%
Für mobiles Gaming auf Android oder iOS funktioniert die Bluetooth-Verbindung zuverlässig und ermöglicht unkompliziertes Koppeln ohne zusätzlichen Empfänger. Als Lösung für Gelegenheitsspieler auf dem Sofa ist er vollkommen ausreichend.
Die auf 125 Hz reduzierte Polling-Rate ist im direkten Vergleich zum 2.4G-Modus merklich. Für PC-Spieler, die Bluetooth als primäre Verbindung nutzen wollen, ist die spürbar höhere Eingabeverzögerung ein realer Nachteil in schnellen Spielsituationen.
Akkulaufzeit
63%
37%
Mit deaktivierter RGB-Beleuchtung erreicht der 1000-mAh-Akku nach Nutzererfahrungen solide Spielzeiten für entspannte Sessions. Das Laden per USB-C ist komfortabel und weit verbreitet.
Sobald die RGB-Beleuchtung aktiv ist, sinkt die Laufzeit laut mehreren Käufern deutlich – für intensive Gaming-Abende kann das bedeuten, zwischendurch aufladen zu müssen. Verglichen mit Controllers, die 600–800 mAh mehr bieten, bleibt hier etwas Luft nach oben.
Trigger & zweistufige Sperre
82%
18%
Die Möglichkeit, zwischen kurzem und langem Trigger-Hub zu wechseln, wird besonders von FPS- und Rennspiel-Enthusiasten geschätzt. Die vier eingebauten Rumble-Motoren erzeugen ein differenziertes Vibrationsmuster, das bei Rennspielen tatsächlich Kontext vermittelt.
Der mechanische Anschlag der Trigger-Sperre fühlt sich bei manchen Einheiten laut Nutzern etwas plastisch an. Über sehr lange Nutzungszeiträume werden vereinzelt erste Abnutzungserscheinungen an der Sperrmechanik beschrieben.
D-Pad
78%
22%
Das 8-Wege-D-Pad wird von Retro- und Fighting-Game-Spielern als deutliche Verbesserung gegenüber älteren EasySMX-Modellen wahrgenommen. Diagonale Eingaben werden zuverlässig registriert, was bei komplexen Kombos den Unterschied macht.
Gegenüber spezialisierten Fight-Pads oder dem D-Pad des Nintendo Pro Controllers wirkt das Schaltgefühl weniger präzise. Für hart umkämpfte Turnierszenarien ist es kein vollwertiger Ersatz.
Programmierbare Tasten
74%
26%
Die beiden zusätzlichen Schultertasten lassen sich unkompliziert belegen und ermöglichen schnellere Befehlsausführung ohne Daumen vom Stick zu nehmen. Der Anti-Versehen-Schutz durch die erhöhte Positionierung wird von Käufern als durchdacht gelobt.
Eine Software-Begleit-App zur komfortablen Konfiguration fehlt oder ist in ihrer Funktionalität begrenzt, was Nutzer bemängeln. Die Programmierung direkt am Controller ist möglich, aber nicht intuitiv dokumentiert.
Verarbeitungsqualität
71%
29%
Für das Preissegment wirkt der Controller solide gebaut – es gibt kein Knarzen oder Verziehen des Gehäuses unter normalem Druck. Das Gewicht von 280 Gramm fühlt sich ausgewogen an und ermüdet die Hände bei längeren Sessions kaum.
Die Gummierung der Griffzonen zeigt bei intensiver Nutzung nach einigen Monaten erste Gebrauchsspuren. Das Kunststoffgehäuse selbst ist spürbar weniger hochwertig als bei etablierten Herstellern im höheren Preissegment.
Plattform-Kompatibilität
84%
Die Unterstützung von Windows, Nintendo Switch, Switch 2, Android und iOS macht das Gamepad zu einem vielseitigen Begleiter für Spieler, die mehrere Plattformen nutzen. Der Wechsel zwischen den Systemen funktioniert laut Nutzern schnell und ohne Treiber-Probleme.
Die fehlende Xbox- und PlayStation-Unterstützung ist ein harter Ausschlussgrund für Konsolenspieler dieser Systeme – das ist kein Nachteil im engeren Sinne, muss aber vor dem Kauf klar sein. Nintendo-Switch-Nutzer sollten zudem prüfen, ob alle Spielfunktionen vollständig unterstützt werden.
RGB-Beleuchtung
69%
31%
Die RGB-Beleuchtung sieht optisch ansprechend aus und hebt das Gamepad visuell von einfacheren Budget-Modellen ab. Wer Wert auf Atmosphäre legt, freut sich über das Feature als angenehme Dreingabe.
Der Einfluss auf die Akkulaufzeit ist messbar und für viele Käufer letztlich ein Grund, die Beleuchtung dauerhaft zu deaktivieren. Eine Möglichkeit, einzelne Beleuchtungszonen gezielt zu steuern, fehlt.
Ergonomie & Handhabung
80%
20%
Die Griffform orientiert sich an etablierten Gamepad-Designs und liegt für die meisten Handgrößen angenehm in der Hand. Nutzer mit mittleren bis großen Händen berichten von einer ermüdungsarmen Haltung auch bei Sessions über zwei Stunden.
Für Personen mit kleineren Händen kann die Griffbreite etwas weit wirken. Die Schultertasten sind für Spieler mit kürzeren Fingern gelegentlich schwerer zu erreichen, ohne die Haltung anpassen zu müssen.

Geeignet für:

Der EasySMX X05PRO ist eine sehr gute Wahl für PC-Spieler, die erstmals einen Controller mit Hall-Effect-Joysticks ausprobieren möchten, ohne dabei tief in die Tasche greifen zu müssen. Nintendo-Switch-Besitzer, die den offiziellen Pro Controller als zu teuer empfinden, bekommen hier eine funktionale Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang. Besonders profitieren auch Gelegenheitsspieler, die zwischen PC, Android und iOS wechseln und einen einzigen Controller für alle Geräte nutzen wollen. Wer in einer Wohngemeinschaft lebt, nachts spielt oder einfach niemanden mit Tastenklicken stören möchte, wird die gedämpfte Geräuschkulisse im Alltag zu schätzen wissen. Kurzum: Wer einen vielseitigen, preiswerten Controller mit langlebiger Joystick-Technologie sucht und vorwiegend auf PC oder Switch spielt, trifft hier eine solide Entscheidung.

Nicht geeignet für:

Der EasySMX X05PRO ist für Xbox- und PlayStation-Nutzer schlicht keine Option – beide Konsolensysteme werden technisch nicht unterstützt, und daran ändert auch kein Firmware-Update etwas. Spieler, die primär über Bluetooth spielen und dabei auf minimale Latenz angewiesen sind, sollten sich bewusst sein, dass der Bluetooth-Modus nur 125 Hz Polling-Rate bietet – für kompetitive Titel am PC ist das ein spürbarer Nachteil gegenüber dem 2.4G-Modus. Wer sehr lange Gaming-Sessions ohne Unterbrechung plant und die RGB-Beleuchtung liebt, wird mit dem 1000-mAh-Akku schneller an Grenzen stoßen als erhofft. Fortgeschrittene Spieler, die tiefgreifende Konfigurationsmöglichkeiten über eine ausgereifte Software-App erwarten, werden von der derzeit begrenzten Softwareunterstützung enttäuscht sein. Und wer Premium-Haptik und hochwertige Materialien als Kaufkriterium hat, sollte realistischerweise zu Controllern aus einem höheren Preissegment greifen.

Spezifikationen

  • Verbindungsmodi: Der Controller unterstützt drei Verbindungsarten: USB-Kabel, 2.4G Wireless (über USB-Dongle) und Bluetooth.
  • Polling-Rate: Im Kabel- und 2.4G-Modus beträgt die Polling-Rate 1000 Hz; im Bluetooth-Modus reduziert sie sich auf 125 Hz.
  • Joystick-Technologie: Beide Analogsticks arbeiten mit Hall-Effect-Sensoren und einer 11-Bit-Auflösung für driftfreie, präzise Eingaben.
  • Trigger: Die Schultertrigger verfügen über eine zweistufige mechanische Sperre, die zwischen kurzem und langem Betätigungsweg umgeschaltet werden kann.
  • Rumble-Motoren: Vier eingebaute Vibrationsmotoren erzeugen differenziertes haptisches Feedback abhängig vom Spielgeschehen.
  • Programmierbare Tasten: Zwei zusätzliche Schultertasten an der Oberseite des Controllers können frei belegt werden.
  • Anzahl Tasten: Der Controller verfügt insgesamt über 17 Tasten inklusive der programmierbaren Schultertasten.
  • D-Pad: Das D-Pad unterstützt 8-Wege-Eingaben mit einem überarbeiteten Schaltmechanismus für präzisere Richtungseingaben.
  • Akku: Ein integrierter, nicht wechselbarer Lithium-Akku mit 1000 mAh wird über USB-C aufgeladen.
  • Beleuchtung: Der Controller ist mit RGB-Beleuchtung ausgestattet, die sich aktivieren und deaktivieren lässt.
  • Geräuschreduktion: Alle Aktionstasten sind mit Silikondämpfern ausgestattet, die das Betätigungsgeräusch spürbar reduzieren.
  • Gewicht: Das Eigengewicht des Controllers beträgt 280 g ohne Kabel.
  • Abmessungen: Der Controller misst 18,1 × 14,4 × 7,4 cm (Länge × Breite × Höhe).
  • Kompatibilität: Unterstützte Plattformen sind Windows-PC, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2, Android und iOS.
  • Nicht kompatibel: Der Controller ist nicht mit Xbox-Konsolen oder PlayStation-Konsolen kompatibel.
  • Anschluss: Die kabelgebundene Verbindung erfolgt über USB-C; der USB-Dongle für den 2.4G-Modus wird über USB-A angeschlossen.
  • Hersteller: Der Controller wird von EasySMX produziert und unter der Modellbezeichnung X05PRO vertrieben.
  • Farbe: Das Gerät ist in der Ausführung Schwarz erhältlich.

FAQ

Ja, der X05PRO ist explizit mit der Nintendo Switch 2 kompatibel. Du kannst ihn sowohl im TV-Modus als auch im Tisch-Modus verwenden – am zuverlässigsten über den 2.4G-Dongle oder per Kabel.

Leider nein. Dieser Controller unterstützt weder PlayStation- noch Xbox-Konsolen in irgendeiner Variante. Wenn du eine dieser Konsolen besitzt, brauchst du ein anderes Modell.

Herkömmliche Controller-Sticks nutzen mechanische Potentiometer, die sich mit der Zeit abnutzen und dadurch anfangen, unkontrollierte Eingaben zu senden – das nennt man Stick-Drift. Hall-Effect-Sticks arbeiten stattdessen magnetisch und haben keinen direkten Kontaktverschleiß, was sie deutlich langlebiger und dauerhaft präziser macht. Für Gelegenheitsspieler ist das ein netter Bonus; für Vielnutzer ist es ein echter Vorteil.

Im 2.4G-Modus arbeitet der Controller mit 1000 Hz Polling-Rate, was bedeutet, dass deine Eingaben sehr schnell ans Gerät übertragen werden. Bluetooth bietet nur 125 Hz, was für Mobilgeräte oder entspanntes Gaming absolut ausreicht, aber bei schnellen PC-Spielen spürbar verzögerter sein kann. Wer kompetitiv oder reaktionsschnell am PC spielt, sollte immer den 2.4G-Modus bevorzugen.

Der Unterschied ist tatsächlich wahrnehmbar. Die Silikondämpfer machen das Klicken deutlich weicher und leiser – vergleichbar mit dem Unterschied zwischen einer mechanischen Tastatur und einer Membrantastatur. Wer nachts spielt oder in einem gemeinsamen Raum, wird das schätzen. Das Druckgefühl ist dabei etwas weicher als bei ungeDämpften Tasten, was Gewöhnungssache sein kann.

Das hängt stark davon ab, ob die RGB-Beleuchtung aktiv ist. Mit ausgeschalteter Beleuchtung berichten viele Nutzer von mehreren Stunden Spielzeit; mit RGB läuft der 1000-mAh-Akku merklich schneller leer. Für sehr lange Sessions empfiehlt es sich, die Beleuchtung zu deaktivieren oder den Controller zwischendurch per USB-C aufzuladen.

Die Programmierung erfolgt direkt am Controller ohne Software – du hältst eine bestimmte Tastenkombination gedrückt und weist der Zusatztaste anschließend die gewünschte Funktion zu. Die genaue Vorgehensweise ist in der beigelegten Anleitung beschrieben. Eine dedizierte PC-App, die das komfortabler machen würde, ist derzeit nicht verfügbar.

Ja, der Controller verbindet sich per Bluetooth mit iOS-Geräten und wird von Spielen, die Controller-Unterstützung bieten, direkt erkannt. Eine separate App ist für die grundlegende Nutzung nicht nötig. Nicht jedes iOS-Spiel unterstützt Controller-Eingaben – das liegt aber am jeweiligen Spiel, nicht am Gamepad.

Die Abmessungen von 18,1 × 14,4 × 7,4 cm entsprechen in etwa einem mittelgroßen Controller-Format, vergleichbar mit einem Xbox-Controller. Nutzer mit mittleren bis großen Händen berichten von einem angenehmen Grip. Wer sehr kleine Hände hat, könnte die Griffbreite als etwas weit empfinden.

Im Kabel- und 2.4G-Modus wird der Controller von Windows in der Regel als XInput-Gerät erkannt und funktioniert ohne zusätzliche Treiber mit den meisten Spielen direkt. Falls ein Spiel nur XInput unterstützt, klappt das ohne weitere Einrichtung. Eine optionale Konfigurationssoftware für erweiterte Einstellungen ist aktuell nicht verfügbar.