Übersicht

Die dé deDM2CEE Mobile Wallbox 11kW ist eine mobile Ladelösung für Elektrofahrzeuge, die ganz ohne Festinstallation auskommt – einfach an eine vorhandene CEE-Steckdose anschließen und schon steht dreiphasige Ladeleistung von bis zu 11 kW bereit. Vom Hersteller deAccessories im Februar 2023 auf den Markt gebracht, hat sich das Gerät im Mittelklasse-Segment schnell einen Namen gemacht und belegt aktuell den ersten Platz in der Amazon-Kategorie für EV-Ladestationen. Für all jene, die keine fest verbaute Wallbox haben oder wollen, ist das ein praktikabler Weg, deutlich schneller zu laden als mit einem gewöhnlichen Haushaltsstecker.

Funktionen & Vorteile

Was diese mobile Ladestation im Alltag tauglich macht, ist vor allem ihre Flexibilität: Die Stromstärke lässt sich in fünf Stufen zwischen 6 und 16 A einstellen, was bedeutet, dass man das Gerät auch an schwächer abgesicherten Stromkreisen betreiben kann. Das 7 Meter lange Kabel mit Typ-2-Anschluss reicht bequem bis in die Einfahrt oder Garage, und ein separates Ladekabel braucht man nicht – es ist bereits integriert. Im Lieferumfang stecken außerdem eine wasserdichte Tragetasche, ein Tragegurt und ein Schuko-Adapter. Fahrzeuge der VW ID-Familie, Tesla Model 3 und Y, Renault Zoe oder Audi e-tron werden problemlos unterstützt. Das Gerät ist CE-zertifiziert und für den Einsatz bei Regen ausgelegt.

Ideal für

Das tragbare EV-Ladegerät richtet sich vor allem an Menschen, die keinen festen Wallbox-Anschluss haben – klassischerweise Mieter, die keine baulichen Veränderungen vornehmen dürfen, oder Eigenheimbesitzer, die die Kosten einer Installation scheuen. Auch wer regelmäßig an wechselnden Standorten lädt oder ein zweites Fahrzeug auf der Einfahrt versorgen möchte, wird hier fündig. Wichtig zu wissen: Ohne roten CEE-Anschluss im Haushalt lässt sich die volle Leistung nicht abrufen. Wer ausschließlich eine Schuko-Steckdose zur Verfügung hat, profitiert zwar vom mitgelieferten Adapter, muss aber erhebliche Abstriche bei der Ladegeschwindigkeit in Kauf nehmen. Für diese Gruppe wäre ein anderes Gerät die sinnvollere Wahl.

Nutzer-Feedback

Mit durchschnittlich 4,6 von 5 Sternen schneidet die CEE-Wallbox von dé im Käuferurteil sehr gut ab. Besonders häufig hervorgehoben werden die unkomplizierte Inbetriebnahme, die durchdachte Verpackung mit dem praktischen Zubehör und die solide Verarbeitung des Kabels. Auf der anderen Seite berichten einige Nutzer, dass das Kabel bei Kälte etwas steif wird – ein bei diesem Kabelquerschnitt nicht ungewöhnliches Phänomen. Fragen zur Langzeithaltbarkeit der Steckverbindungen tauchen in Rezensionen gelegentlich auf, lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht abschließend beantworten. Wer auf eine App-Anbindung oder Ladestatistiken angewiesen ist, sollte wissen, dass diese Funktionen hier nicht vorgesehen sind.

Vorteile

  • Dreiphasiges Laden mit bis zu 11 kW – deutlich schneller als jede Schuko-Steckdose.
  • Keine Installation nötig: einfach an vorhandene CEE-Dose anschließen und sofort laden.
  • Fünf einstellbare Stromstufen ermöglichen flexiblen Betrieb an unterschiedlich abgesicherten Stromkreisen.
  • Sieben Meter Kabellänge reichen auch für entferntere Stellplätze in Garage oder Einfahrt.
  • Integriertes Typ-2-Kabel macht einen separaten Kabelkauf überflüssig.
  • Umfangreiches Zubehör inklusive wasserdichter Tasche, Tragegurt und Schuko-Adapter.
  • Kompatibel mit nahezu allen aktuellen Elektrofahrzeugen mit Typ-2-Anschluss in Europa.
  • Spritzwassergeschützt und CE-zertifiziert – auch für den Einsatz im Freien geeignet.
  • Unkomplizierte Bedienung ohne App oder Konfiguration – sofort einsatzbereit.

Nachteile

  • Bei Kälte wird das Kabel steif und lässt sich deutlich schwerer handhaben.
  • Keine smarten Funktionen: weder App-Steuerung noch Ladeprotokoll oder Zeitplanung.
  • Genaue IP-Schutzklasse wird vom Hersteller nicht ausgewiesen – schafft Unsicherheit.
  • Mit 4,46 kg für häufiges tägliches Ein- und Auspacken auf Dauer etwas schwer.
  • Volle 11-kW-Leistung nur mit fahrzeugseitigem dreiphasigem Onboard-Lader abrufbar.
  • Keine Integration in Photovoltaik- oder Lastmanagementsysteme möglich.
  • Langzeithaltbarkeit der Steckverbindungen bei intensivem täglichem Betrieb noch nicht abschließend belegt.
  • Schuko-Adapter auf der Verpackung als Notlösung wenig kommuniziert – Erwartungen können enttäuscht werden.

Bewertungen

Die dé deDM2CEE Mobile Wallbox 11kW wurde auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus mehreren europäischen Märkten durch eine KI-gestützte Analyse bewertet – Spam-Rezensionen und incentiviertes Feedback wurden dabei systematisch herausgefiltert. Die Scores spiegeln ein ausgewogenes Bild wider: Stärken wie die unkomplizierte Inbetriebnahme und die solide Ladeleistung werden ebenso berücksichtigt wie wiederkehrende Kritikpunkte rund um Kabelverhalten und fehlende Smart-Funktionen. Wer diese mobile Ladestation in Betracht zieht, bekommt hier eine ehrliche Einschätzung aus der realen Nutzungspraxis.

Ladeleistung & Geschwindigkeit
91%
Mit dreiphasigen 11 kW lässt sich ein typisches Elektrofahrzeug mit 60-kWh-Akku in rund 6 Stunden vollständig laden – deutlich schneller als mit einem Schuko-Anschluss, der für denselben Ladestand fast 20 Stunden benötigen würde. Käufer berichten, dass das Fahrzeug morgens zuverlässig vollgeladen bereitsteht.
Die volle Leistung ist nur abrufbar, wenn das Fahrzeug selbst dreiphasiges Laden unterstützt – einige PHEVs und ältere BEVs laden auch an diesem Gerät einphasig und damit langsamer. Das ist kein Fehler des Geräts, sorgt aber gelegentlich für Enttäuschung bei unerfahrenen Käufern.
Einstellbare Stromstärke
88%
Die fünf wählbaren Stromstufen von 6 bis 16 A machen das Gerät flexibel einsetzbar, besonders wenn der CEE-Stromkreis nicht voll ausgebaut ist oder andere Verbraucher parallel laufen. Nutzer schätzen, dass sie die Leistung gezielt drosseln können, ohne auf ein separates Gerät umsteigen zu müssen.
Die Bedienung der Stromstärkeeinstellung wird von manchen Nutzern als wenig intuitiv beschrieben – eine klarere Kennzeichnung am Gerät würde die Handhabung erleichtern. Wer die Einstellung häufig wechselt, muss sich die Schrittfolge anfangs einprägen.
Kabellänge & Reichweite
84%
Sieben Meter reichen in den meisten Einfahrten und Garagen problemlos aus, um das Fahrzeug auch dann zu erreichen, wenn die Steckdose nicht direkt neben dem Stellplatz sitzt. Mehrere Rezensenten heben hervor, dass sie damit sogar ein zweites Fahrzeug auf der Einfahrt laden können.
In größeren Garagen oder bei ungünstig platzierten CEE-Dosen kann die Kabellänge knapp werden. Ein optionales Verlängerungskabel wäre für manche Nutzungssituationen hilfreich, wird vom Hersteller aber nicht angeboten.
Verarbeitungsqualität
79%
21%
Das Gehäuse wirkt solide und die Steckverbindungen sitzen fest – für ein mobiles Gerät in dieser Preisklasse ein gutes Niveau. Käufer berichten, dass das Gerät nach mehreren Monaten intensiver Nutzung keine sichtbaren Verschleißspuren zeigt.
Einige Langzeitnutzer beobachten nach wiederholtem Ein- und Ausstecken eine leicht nachlassende Steckverbindung. Ob das ein strukturelles Problem ist oder auf unsachgemäße Handhabung zurückzuführen ist, lässt sich aus den Bewertungen nicht eindeutig ableiten.
Kabelsteifigkeit & Handhabung
61%
39%
Bei normalen Temperaturen lässt sich das Kabel gut verlegen und aufwickeln. Der mitgelieferte Tragegurt hilft beim Verstauen und verhindert, dass das Kabel im Kofferraum herumliegt.
Bei Temperaturen unter fünf Grad wird das Kabel spürbar steif und lässt sich schwerer führen – ein Problem, das im Winter besonders im Freien auffällt. Mehrere Rezensenten beschreiben das als den größten Alltagsnachteil des Geräts.
Preis-Leistungs-Verhältnis
83%
Im Vergleich zu einer fest installierten Wallbox inklusive Elektrikerkosten spart man mit dieser Lösung schnell mehrere hundert Euro. Das 2-in-1-Konzept mit integriertem Typ-2-Kabel macht einen separaten Kabelkauf überflüssig und verbessert die Gesamtrechnung.
Im direkten Vergleich mit günstigeren No-Name-Alternativen ist der Aufpreis spürbar. Käufer, die das Gerät nur gelegentlich nutzen, könnten die Mehrausgabe gegenüber einem einfacheren Modell als weniger gerechtfertigt empfinden.
Lieferumfang & Zubehör
86%
Wasserdichte Tasche, Tragegurt, Mikrofasertuch und Schuko-Adapter sind inklusive – das ist deutlich mehr als bei vergleichbaren Geräten üblich. Besonders die robuste Tragetasche wird in Rezensionen als echter Mehrwert für die mobile Nutzung hervorgehoben.
Der Schuko-Adapter ist als Notlösung gedacht und liefert nur rund 2,3 kW – wer ihn als primäre Ladeoption nutzt, wird von der Ladegeschwindigkeit enttäuscht sein. Eine klarere Kommunikation dieser Einschränkung im Lieferumfang wäre wünschenswert.
Fahrzeugkompatibilität
89%
Der Typ-2-Ausgang ist der europäische Standard für AC-Laden und wird von nahezu allen aktuellen Elektrofahrzeugen unterstützt – von VW über Tesla bis hin zu koreanischen und französischen Marken. Käufer berichten von problemlosem Betrieb mit sehr unterschiedlichen Fahrzeugen.
Fahrzeuge mit CHAdeMO- oder proprietären Anschlüssen können nicht geladen werden, was in Europa aber kaum noch relevant ist. Nutzer älterer Fahrzeugmodelle sollten vorab prüfen, ob ihr Fahrzeug über einen Typ-2-Anschluss verfügt.
Inbetriebnahme & Benutzerfreundlichkeit
92%
Einstecken und laden – mehr ist es im Grunde nicht. Kein WLAN, keine App, keine Konfiguration: Das Gerät funktioniert sofort und ohne technisches Vorwissen, was gerade für EV-Einsteiger ein echter Vorteil ist. Rezensenten loben den unkomplizierten Einstieg ausdrücklich.
Wer Ladevorgänge protokollieren, Ladezeiten planen oder den Energieverbrauch überwachen möchte, ist hier falsch – smarte Funktionen fehlen vollständig. Für anspruchsvollere Nutzer mit Photovoltaikanlage oder Lademanagementsystem ist das ein relevantes Manko.
Smart-Funktionen & Konnektivität
34%
66%
Das Fehlen von WLAN oder Bluetooth bedeutet umgekehrt, dass es keine Abhängigkeit von Apps, Servern oder Software-Updates gibt. Das Gerät funktioniert auch dann zuverlässig, wenn ein Hersteller seinen Cloud-Dienst einstellt.
Es gibt keine App-Anbindung, kein Ladeprotokoll, keine Zeitsteuerung und kein Lastmanagement. Für Nutzer, die nachts zum günstigeren Niedertarif laden oder den Verbrauch für die Steuererklärung dokumentieren wollen, ist das ein ernsthafter Nachteil.
Wetterschutz & Outdoor-Tauglichkeit
77%
23%
Das Gerät ist spritzwassergeschützt und kann problemlos bei Regen genutzt werden. Die mitgelieferte wasserdichte Tasche schützt das Kabel zusätzlich, wenn es im Freien abgestellt wird.
Eine exakte IP-Schutzklasse wird vom Hersteller nicht kommuniziert, was bei sicherheitsbewussten Käufern für Unsicherheit sorgt. Dauerhafter Einsatz bei extremer Nässe oder in sehr staubiger Umgebung ist nicht explizit freigegeben.
Portabilität & Transport
81%
19%
Mit 4,46 kg und der kompakten Tragetasche lässt sich das Gerät gut im Kofferraum verstauen und bei Bedarf mitnehmen. Pendler, die an verschiedenen Standorten laden, schätzen die Möglichkeit, das Gerät dauerhaft im Fahrzeug zu lassen.
Im direkten Vergleich zu besonders kompakten Reiseladegeräten ist das Gewicht spürbar. Wer das Gerät täglich ein- und auspackt, wird das Gewicht auf Dauer als lästig empfinden.
Langzeithaltbarkeit
67%
33%
Viele Käufer berichten nach einem Jahr intensiver Nutzung von einem weiterhin einwandfrei funktionierenden Gerät. Die Verarbeitung der Steckverbindungen macht insgesamt einen robusten Eindruck.
Belastbare Langzeitdaten über drei oder mehr Jahre liegen aufgrund des relativ jungen Produktalters noch nicht vor. Vereinzelte Berichte über nachlassende Kontaktkräfte nach häufigem Stecken sollten langfristig beobachtet werden.

Geeignet für:

Die dé deDM2CEE Mobile Wallbox 11kW ist die richtige Wahl für alle, die ein Elektrofahrzeug mit Typ-2-Anschluss besitzen und zu Hause oder am Arbeitsplatz über eine CEE-Steckdose (roter Industriestecker, 16 A) verfügen. Besonders profitieren Mieter, die keine fest installierte Wallbox beantragen können oder dürfen – hier erspart das Gerät teure Installationskosten und bürokratischen Aufwand. Pendler, die das Ladegerät im Kofferraum mitführen und an wechselnden Standorten laden möchten, schätzen die kompakte Bauform und das durchdachte Zubehör. Auch Haushalte mit zwei Elektrofahrzeugen finden in dieser mobilen Ladestation eine kostengünstige Zweitlösung für die Einfahrt. Wer unkompliziert und ohne technisches Vorwissen einfach einstecken und laden möchte, ist mit diesem Gerät gut bedient.

Nicht geeignet für:

Die dé deDM2CEE Mobile Wallbox 11kW ist klar ungeeignet für Nutzer, die keine CEE-Steckdose besitzen – wer ausschließlich über eine normale Schuko-Steckdose verfügt, kann zwar den mitgelieferten Adapter nutzen, lädt dann aber nur mit rund 2,3 kW und verschenkt damit den Hauptvorteil des Geräts. Ebenso wenig geeignet ist das tragbare EV-Ladegerät für technikaffine Anwender, die Wert auf smarte Funktionen legen: Zeitgesteuertes Laden, App-Anbindung, Ladeprotokoll oder die Integration in ein Energiemanagementsystem mit Photovoltaik sind nicht möglich. Wer den Stromverbrauch für die Steuererklärung oder für Abrechnungszwecke dokumentieren muss, wird ebenfalls nicht fündig. Und wer ein Fahrzeug ohne Typ-2-Anschluss fährt oder auf Schnellladen mit Gleichstrom angewiesen ist, sollte sich nach einer anderen Lösung umsehen.

Spezifikationen

  • Hersteller: Das Gerät wird von deAccessories unter der Marke dé vertrieben.
  • Modellnummer: Die Modellnummer lautet deDM2CEE, die Seriennummer des Herstellers deDM2C11B7.
  • Ladeleistung: Die maximale Ladeleistung beträgt 11 kW bei dreiphasigem Betrieb mit 400 V und 16 A.
  • Phasen: Das Gerät lädt dreiphasig (3-phasig) über einen CEE-16A-Anschluss.
  • Eingangsspannung: Die Eingangsspannung beträgt 400 V Wechselstrom (CEE-Norm).
  • Stromstärke: Die Ladestromstärke ist in fünf Stufen einstellbar: 6, 8, 10, 13 und 16 A.
  • Eingang Stecker: Als Eingang dient ein roter CEE-16A-Industriestecker (IEC 60309).
  • Ausgang Stecker: Der Fahrzeuganschluss erfolgt über einen Typ-2-Stecker (Mennekes) nach IEC 62196.
  • Kabellänge: Das integrierte Ladekabel ist 7 Meter lang.
  • Gewicht: Das Gesamtgewicht des Geräts inklusive Kabel beträgt 4,46 kg.
  • Abmessungen: Die Verpackungsabmessungen betragen 36,7 x 33,29 x 14,2 cm.
  • Zertifizierung: Das Gerät ist CE-zertifiziert und entspricht den geltenden europäischen Sicherheitsstandards.
  • Schutzklasse: Das Gerät ist spritzwassergeschützt und für den Einsatz im Freien bei Regen geeignet; eine exakte IP-Klasse wird vom Hersteller nicht angegeben.
  • Lieferumfang: Im Lieferumfang enthalten sind Ladestation mit Kabel, wasserdichte Tragetasche, Tragegurt, Mikrofasertuch und Schuko-Adapter.
  • Fahrzeugtyp: Kompatibel mit allen Elektro- und Hybridfahrzeugen, die einen Typ-2-Ladeanschluss (Mennekes) besitzen.
  • Markteinführung: Das Gerät ist seit dem 28. Februar 2023 über Amazon.de erhältlich.

FAQ

Nein, eine Installation ist nicht notwendig. Das Gerät wird einfach an eine vorhandene CEE-16A-Steckdose angeschlossen – fertig. Voraussetzung ist lediglich, dass die Steckdose korrekt abgesichert und von einem Elektriker installiert wurde, was bei CEE-Dosen in der Regel ohnehin schon der Fall ist.

Technisch ja, denn ein Schuko-Adapter liegt im Lieferumfang. Allerdings lädt das Gerät dann nur einphasig mit maximal 2,3 kW statt 11 kW – das entspricht in etwa dem, was jedes einfache Notladekabel bietet. Den eigentlichen Vorteil dieses Geräts kann man so nicht ausschöpfen. Wer langfristig schnell laden möchte, sollte über die Nachrüstung einer CEE-Dose nachdenken.

Ja, der Tesla Model 3 verfügt über einen Typ-2-Ladeanschluss und ist vollständig kompatibel. Das Fahrzeug lädt je nach Modellvariante ein- oder dreiphasig; bei dreiphasigem Onboard-Lader sind bis zu 11 kW möglich.

Das hängt von der Akkukapazität des Fahrzeugs ab. Bei einem typischen 60-kWh-Akku und voller 11-kW-Ladeleistung dauert ein vollständiger Ladevorgang rund 6 Stunden. Mit einem Schuko-Anschluss (2,3 kW) würde derselbe Ladevorgang etwa 26 Stunden in Anspruch nehmen.

Ja, genau dafür gibt es die fünf einstellbaren Stromstufen. Wenn der CEE-Stromkreis nur auf 10 A abgesichert ist oder parallel andere Verbraucher laufen, lässt sich die Stromstärke auf 6 oder 8 A drosseln. So schützt man die Hausinstallation und lädt trotzdem deutlich schneller als mit einer Schuko-Dose.

Das Gerät ist spritzwassergeschützt und für den Außeneinsatz bei Regen ausgelegt. Eine exakte IP-Schutzklasse gibt der Hersteller allerdings nicht an. Für den normalen Heimgebrauch im Freien ist der Schutz ausreichend; dauerhafter Einsatz in extremer Nässe oder starkem Sprühwasser sollte vermieden werden.

Nein, das tragbare EV-Ladegerät verfügt über keine App-Anbindung, kein WLAN und keine Bluetooth-Verbindung. Es gibt auch keine Zeitsteuerung oder ein Ladeprotokoll. Wer diese Funktionen benötigt – etwa für gezielte Nachtladung zum Niedertarif – braucht eine smarte Wallbox-Lösung.

Ja, das ist ein bekanntes Phänomen bei Kabeln dieses Querschnitts. Der dickere Leiter für 16 A benötigt entsprechend mehr Material, das bei niedrigen Temperaturen naturgemäß steifer wird. Es empfiehlt sich, das Kabel vor der Nutzung kurz in einem wärmeren Bereich zu lagern oder es langsam aufzurollen, um die Isolation zu schonen.

Im Paket stecken neben der Ladestation mit integriertem Typ-2-Kabel eine wasserdichte Tragetasche, ein Tragegurt, ein Mikrofasertuch und ein Schuko-Adapter. Ein separates Ladekabel braucht man nicht, da es bereits integriert ist. Für die meisten Heimanwendungen ist das Zubehörpaket vollständig – zusätzliche Anschaffungen sind in der Regel nicht nötig.

Belastbare Langzeitdaten über mehrere Jahre liegen noch nicht flächendeckend vor, da das Gerät erst seit Anfang 2023 auf dem Markt ist. Käufer, die das Gerät täglich verwenden, berichten nach einem Jahr von einem weiterhin einwandfreien Betrieb. Vereinzelt gibt es Hinweise auf nachlassende Steckverbindungen bei sehr intensiver Nutzung; sorgfältiges Einstecken und Lagern verlängert die Lebensdauer erfahrungsgemäß spürbar.