Übersicht

Der Brother MFC-J6940DW ist ein A3-fähiges Business-Tintenstrahl-Multifunktionsgerät, das sich klar an kleine Büros und Homeoffice-Nutzer richtet, die mehr brauchen als einen einfachen Heimdrucker. Mit 23,4 kg und Abmessungen von knapp 58 cm Breite sollte man sich vorher ehrlich fragen, ob der Schreibtisch das hergibt – das ist kein Gerät, das man mal eben umstellt. Im Vergleich zu Laser-Alternativen punktet dieser A3-Multifunktionsdrucker mit niedrigeren Anschaffungskosten und sehr guter Farbqualität, zahlt dafür aber beim Tintenkostenvergleich einen gewissen Tribut. Die 3 Jahre Vollgarantie gibt immerhin ein gutes Sicherheitsgefühl bei dieser Investition.

Funktionen & Vorteile

Was das Brother-Gerät aus der Masse hebt, ist die vollwertige A3-Vollduplex-Funktion: beidseitiges Drucken, Scannen und Kopieren bis DIN A3 – das ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Zwei geschlossene 250-Blatt-Kassetten plus eine 100-Blatt-Multifunktionszufuhr sorgen für ordentlich Puffer im Alltag. Die angegebenen 28 Seiten pro Minute klingen beeindruckend; in der Praxis liegt man bei Farbdruck etwas darunter, aber das Tempo bleibt brauchbar. Pigmentierte Tinte liefert scharfe Texte und wischfeste Ausdrucke. Der 8,8-cm-Touchscreen macht die tägliche Bedienung merklich angenehmer, und die Einbindung per WLAN oder LAN funktioniert ohne großen Aufwand.

Ideal für

Dieser Tintenstrahl-Allrounder passt am besten zu Selbstständigen oder kleinen Teams, die regelmäßig A3-Dokumente wie Pläne, Präsentationen oder Layouts ausgeben müssen – und dabei keine zweite Hardware für Fax anschaffen wollen. Wer einen bunten Mix aus Farb- und Schwarzweißdruck hat, wird die Flexibilität zu schätzen wissen. Allerdings: Bei sehr hohem Druckvolumen laufen die Tintenkosten schnell aus dem Ruder, und der Patronenwechsel ist häufiger als bei einem Laserdrucker. Für beengte Arbeitsbereiche ist das Gerät schlicht zu klobig. Wer das weiß und entsprechend plant, bekommt einen ernstzunehmenden Bürohelfer.

Nutzer-Feedback

Mit einer Durchschnittsbewertung von 4,4 von 5 Sternen schneidet das Brother-Gerät gut ab, und das Lob konzentriert sich vor allem auf die Druckqualität bei A3-Farbausdrucken sowie die solide Verarbeitungsqualität. Langzeitnutzer berichten von stabilen Betriebskosten, sofern man auf XL-Patronen setzt statt auf die beiliegenden Starterpatronen – deren Reichweite von ca. 375 Seiten überrascht viele Käufer unangenehm. Häufiger Kritikpunkt ist außerdem der fehlende Hinweis auf das nicht enthaltene Datenkabel sowie ein etwas umständlicher Ersteinrichtungsprozess. Die App-Unterstützung für iOS und Android wird überwiegend positiv bewertet, Treiberprobleme unter Windows tauchen vereinzelt auf, sind aber lösbar.

Vorteile

  • A3-Vollduplex-Druck, Scan und Kopie – selten in dieser Preisklasse verfügbar.
  • Pigmentierte Tinte liefert wischfeste, kontrastreiche Ausdrucke auch auf Normalpapier.
  • Zwei separate Papierkassetten ermöglichen gleichzeitigen Betrieb verschiedener Papierformate.
  • Stabiler WLAN- und LAN-Betrieb für mehrere Nutzer im Netzwerk.
  • 8,8-cm-Touchscreen macht die tägliche Bedienung intuitiv und schnell.
  • 3 Jahre Vollgarantie – für ein Gerät dieser Preisklasse überdurchschnittlich gut.
  • Kompatibel mit iOS, Android und Windows 11 – breite Gerätebasis abgedeckt.
  • Fax, Kopie, Scan und Druck in einem Gerät spart Platz und Anschaffungskosten.
  • Automatischer beidseitiger Scan per ADF beschleunigt das Digitalisieren mehrseitiger Dokumente erheblich.

Nachteile

  • Starterpatronen reichen nur rund 375 Seiten – Nachkauf kurz nach Inbetriebnahme fast unvermeidlich.
  • Kein USB-Datenkabel im Lieferumfang – sorgt regelmäßig für Frust beim ersten Anschluss.
  • Tintenkosten pro Seite liegen spürbar höher als bei vergleichbaren Laserdruckern.
  • Mit 23,4 kg und fast 58 cm Breite ist das Gerät schwer umzuplatzieren oder zu transportieren.
  • Treiber-Installation unter Windows kann manuelle Eingriffe erfordern.
  • A3-Farbduplex-Druck ist deutlich langsamer als die angegebene Maximalgeschwindigkeit.
  • Fax über VoIP oder Internet wird nicht nativ unterstützt.
  • Das Menü wirkt bei komplexeren Einstellungen wie Scan-to-Email unnötig verschachtelt.
  • Bei intensivem Druckbetrieb steigen die laufenden Kosten schnell – ohne XL-Patronen kaum wirtschaftlich.

Bewertungen

Der Brother MFC-J6940DW gehört zu den meistdiskutierten A3-Multifunktionsdruckern im mittleren Preissegment – und das spiegelt sich in einer breiten Datenbasis wider. Die folgenden Scores hat unsere KI aus Tausenden verifizierter Nutzerbewertungen weltweit destilliert, wobei Spam, Kurzbewertungen ohne Inhalt und incentiviertes Feedback konsequent herausgefiltert wurden. Stärken und Schwächen fließen gleichwertig ein, damit du ein ehrliches Bild bekommst.

Druckqualität Farbe
88%
Nutzer berichten durchgehend von scharfen, farbkräftigen A3-Ausdrucken – besonders bei Präsentationen und technischen Zeichnungen. Die pigmentierte Tinte sorgt dafür, dass Texte auch auf leicht feuchtem Papier nicht verwischen, was im Büroalltag ein echtes Plus ist.
Bei sehr hohen Druckauflösungen auf Normalpapier können feine Farbverläufe leicht körnig wirken. Fotodruck auf Hochglanzpapier ist möglich, aber nicht die Kernstärke dieses Geräts.
Druckqualität Schwarzweiß
84%
S/W-Ausdrucke werden von den meisten Nutzern als knackig scharf und gut lesbar beschrieben, auch bei kleineren Schriftgrößen. Für Bürodokumente, Verträge und interne Berichte liefert das Gerät zuverlässig saubere Ergebnisse.
Im direkten Vergleich mit Laserdruckern in ähnlicher Preisklasse wirken S/W-Seiten manchmal minimal weniger kontraststark. Bei sehr hohem reinen Textvolumen lohnt sich der Preisvergleich mit einem dedizierten Laserdrucker.
A3-Funktionalität
91%
Das vollwertige A3-Vollduplex – also beidseitiges Drucken, Scannen und Kopieren im A3-Format – wird von Nutzern als klares Alleinstellungsmerkmal hervorgehoben. Architekten, Grafikdesigner und Büros mit Planbedarf schätzen besonders, dass kein zweites Gerät nötig ist.
Der A3-Duplex-Scan ist langsamer als der A4-Betrieb, was bei größeren Scan-Stapeln spürbar wird. Einige Nutzer berichten, dass schweres A3-Papier gelegentlich zu leichten Einzugsproblemen führt.
Druckgeschwindigkeit
76%
24%
Im A4-Schwarzweißbetrieb kommt das Gerät dem angegebenen Maximalwert von 28 Seiten pro Minute deutlich näher als viele Konkurrenten. Für ein Tintenstrahldgerät dieser Klasse ist das Tempo respektabel und im Büroalltag gut nutzbar.
Bei A3-Farbdruck mit hoher Auflösung halbiert sich die Geschwindigkeit spürbar. Wer regelmäßig große Farbstapel in A3 druckt, sollte realistische Erwartungen mitbringen – die Herstellerangaben gelten für optimierte Bedingungen.
Papierhandling
83%
Zwei geschlossene 250-Blatt-Kassetten plus die 100-Blatt-Multifunktionszufuhr ermöglichen es, verschiedene Papiersorten gleichzeitig einzulegen – ein echter Komfortvorteil für gemischte Büroumgebungen. Nutzer loben, dass die Kassetten stabil und gut verarbeitet wirken.
Das Gesamtfassungsvermögen von 600 Blatt klingt viel, reicht aber in stark frequentierten Büros nur für einen halben Arbeitstag. Nachfüllintervalle und das Gewicht beim Wechseln voller Kassetten werden vereinzelt als unpraktisch erwähnt.
Betriebskosten & Tintenverbrauch
61%
39%
Mit XL- oder XXL-Patronen lässt sich der Kostenpreis pro Seite auf ein akzeptables Niveau drücken. Nutzer, die konsequent auf hochkapazitive Patronen setzen, berichten von einer deutlich besseren Wirtschaftlichkeit im Vergleich zum Einstieg mit Starterpatronen.
Die beiliegenden Starterpatronen mit rund 375 Seiten Reichweite sind für viele Käufer eine unangenehme Überraschung. Grundsätzlich liegen die Seitenkosten bei Tinte höher als bei vergleichbaren Lasergeräten – besonders bei intensivem Farbdruck summiert sich das schnell.
Einrichtung & Inbetriebnahme
67%
33%
Die WLAN-Einrichtung über den Touchscreen funktioniert für die meisten Nutzer ohne großen Aufwand, und die Brother-App erleichtert die mobile Anbindung von iOS und Android erheblich. Wer sich etwas Zeit nimmt, hat das Gerät innerhalb von 20–30 Minuten einsatzbereit.
Kein USB-Datenkabel im Lieferumfang – das sorgt regelmäßig für Frust, da viele Käufer das erst beim Auspacken bemerken. Treiber-Installationen unter älteren Windows-Versionen verlaufen nicht immer reibungslos und erfordern gelegentlich manuelle Eingriffe.
Konnektivität
86%
USB 2.0, LAN und WLAN gleichzeitig verfügbar – das Gerät lässt sich in praktisch jede Büroinfrastruktur einbinden. Die WLAN-Verbindung gilt laut Nutzern als stabil, auch über längere Distanzen zum Router.
NFC oder eine direkte Cloud-Druckfunktion ohne Umweg über die App fehlen. Für einige moderne Arbeitsumgebungen wirkt das Konnektivitätsangebot deshalb leicht veraltet.
Bedienkomfort & Display
82%
18%
Der 8,8-cm-Touchscreen reagiert flüssig und ist gut lesbar, auch in hellen Büroumgebungen. Häufig genutzte Funktionen lassen sich als Favoriten ablegen, was die tägliche Bedienung spürbar beschleunigt.
Das Menü wirkt auf den ersten Blick etwas verschachtelt, besonders bei Scan-to-Email-Einstellungen. Nutzer ohne Vorerfahrung mit Brother-Geräten brauchen eine kurze Eingewöhnungsphase.
Scanqualität
81%
19%
Der Flachbettscanner liefert scharfe, farbechte Ergebnisse, die für Archivierung und digitale Weiterverarbeitung gut geeignet sind. Das beidseitige Scannen per ADF spart bei mehrseitigen Dokumenten erheblich Zeit.
Bei sehr feinen Vorlagen oder dünnem Papier kann der automatische Einzug gelegentlich klemmen. Die maximale optische Auflösung des Scanners ist solide, aber für professionelle Bilddigitalisierung nicht ausreichend.
Kopierfunktion
79%
21%
Kopien in A3 und A4 gelingen schnell und mit guter Qualität, was für ein Bürogerät dieser Klasse der Grundanforderung entspricht. Die automatische Größenanpassung und Duplex-Kopierfunktion werden von Nutzern positiv hervorgehoben.
Bei sehr hohen Kopierstapeln (50+ Seiten) erwärmt sich das Gerät merklich, was die Geschwindigkeit leicht drosselt. Feine Graustufen werden beim Kopieren gelegentlich weniger differenziert wiedergegeben als beim direkten Druck.
Faxfunktion
73%
27%
Für Nutzer, die Fax noch im Einsatz haben, ist die integrierte Funktion ein klarer Vorteil gegenüber dem Kauf separater Hardware. Die Einrichtung mit einer analogen Telefonleitung funktioniert laut Nutzern problemlos.
In modernen Büros ohne analogen Anschluss ist die Faxfunktion praktisch wertlos. Internet-Fax oder Fax over IP ist nicht nativ unterstützt, was den Nutzen in zunehmend VoIP-basierten Umgebungen einschränkt.
Verarbeitungsqualität & Langlebigkeit
78%
22%
Das Gehäuse wirkt robust und gibt bei Langzeitnutzern kaum Anlass zur Kritik. Mehrere Rezensenten berichten von problemlosem Betrieb über zwei bis drei Jahre ohne größere Ausfälle.
Manche Nutzer bemängeln, dass einzelne Kunststoffteile – etwa die Papierführungen – nach intensivem Einsatz an Stabilität verlieren. Das hohe Gewicht deutet zwar auf solide Bauweise hin, schränkt aber die Mobilität des Geräts erheblich ein.
Preis-Leistungs-Verhältnis
74%
26%
Wer A3-Vollduplex-Druck wirklich braucht, findet in diesem Preissegment kaum ernsthafte Alternativen mit vergleichbarem Funktionsumfang. Für die Zielgruppe – kleine Büros mit echtem A3-Bedarf – stimmt die Relation.
Wer hauptsächlich A4 druckt, zahlt für Funktionen, die er selten nutzt. Die laufenden Tintenkosten relativieren den günstigen Anschaffungspreis über die Zeit, besonders bei hohem Farbdruckanteil.

Geeignet für:

Der Brother MFC-J6940DW ist die richtige Wahl für Selbstständige, kleine Büros und Homeoffice-Nutzer, die regelmäßig im A3-Format drucken, scannen oder kopieren müssen – etwa Architekten, Grafikdesigner oder Büros mit Planbedarf. Wer bislang für A3-Ausdrucke in ein Copyshop musste, findet hier eine echte Alternative für den eigenen Schreibtisch. Auch Nutzer, die Farb- und Schwarzweißdruck in einer einzigen Maschine vereinen wollen, ohne auf Duplex oder Scan-Funktionen zu verzichten, sind hier gut aufgehoben. Die integrierte Faxfunktion macht das Gerät außerdem für Branchen attraktiv, in denen analoge Kommunikation noch eine Rolle spielt – Steuerberater, Anwälte oder Ärzte. Wer zudem Wert auf eine mehrjährige Herstellergarantie legt und keinen kurzlebigen Heimdrucker sucht, wird die solide Bauweise und die 3-jährige Vollgarantie zu schätzen wissen.

Nicht geeignet für:

Wer täglich hunderte Seiten druckt und dabei primär auf niedrige Betriebskosten achtet, sollte den Brother MFC-J6940DW kritisch hinterfragen – in diesem Szenario schlägt ein Laserdrucker den Tintenstrahl-Allrounder auf lange Sicht beim Kostenpreis pro Seite deutlich. Auch für beengte Arbeitsbereiche ist das Gerät schlicht ungeeignet: 57,6 cm Breite und knapp 24 kg lassen sich nicht wegdiskutieren. Nutzer, die ausschließlich A4 drucken und A3 nie brauchen, zahlen für Funktionen, die sie nie einsetzen. Wer ein einfaches Plug-and-Play-Erlebnis erwartet, könnte von der Einrichtung und den gelegentlichen Treiberproblemen unter Windows überrascht werden. Und wer nach dem Auspacken sofort loslegen will, sollte wissen: Ein USB-Datenkabel liegt nicht bei, und die Starterpatronen reichen nur für rund 375 Seiten.

Spezifikationen

  • Drucktechnologie: Tintenstrahl mit pigmentierter Tinte für wischfeste, kontrastreiche Ausdrucke auf Normalpapier.
  • Funktionsumfang: 4-in-1-Gerät mit Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen in einem Gehäuse.
  • Papierformat: Unterstützt Papierformate bis DIN A3, inklusive Vollduplex-Betrieb in diesem Format.
  • Papierkassetten: Zwei geschlossene Kassetten à 250 Blatt sowie eine Multifunktionszufuhr für bis zu 100 Blatt.
  • Druckgeschwindigkeit: Bis zu 28 Seiten pro Minute in Farbe und Schwarzweiß gemäß ISO/IEC 24734.
  • Auflösung Farbe: Maximale Farbdruckauflösung von 6000 × 1200 dpi für detailreiche Grafiken und Präsentationen.
  • Auflösung S/W: Maximale Schwarzweiß-Druckauflösung von 1200 dpi für scharfe Textdokumente.
  • Duplex: Automatischer beidseitiger Druck, Scan und Kopie (Vollduplex) bis DIN A3.
  • Scannertyp: Flachbettscanner mit automatischem Dokumenteneinzug (ADF) und doppelseitiger Scan-Funktion.
  • Display: 8,8-cm-Touchscreen-Farbdisplay zur direkten Steuerung aller Gerätefunktionen.
  • Konnektivität: USB 2.0, LAN (Ethernet) und WLAN ermöglichen flexible Einbindung in bestehende Netzwerkinfrastrukturen.
  • Kompatibilität: Unterstützt Windows 11 sowie iOS- und Android-Geräte über die Brother-App.
  • Abmessungen: 47,7 cm Tiefe × 57,6 cm Breite × 37,5 cm Höhe – Stellfläche vor dem Aufstellen prüfen.
  • Gewicht: 23,4 kg – das Gerät sollte dauerhaft auf einer stabilen, festen Unterlage stehen.
  • Garantie: 3 Jahre Vollgarantie durch den Hersteller Brother; gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
  • Lieferumfang: Enthalten sind das Gerät, vier Starterpatronen (BK/C/M/Y, je ca. 375 Seiten), ein Netzkabel und eine Installationsanleitung; ein USB-Datenkabel liegt nicht bei.
  • Energieverbrauch: Betriebsleistung von 29 Watt im aktiven Druckbetrieb.
  • Farbtiefe Scan: 24 Bit Farbtiefe beim Scannen für natürliche Farbreproduktion digitalisierter Dokumente.

FAQ

Nein, leider nicht. Das ist einer der häufigsten Kritikpunkte in Nutzerbewertungen. Wer das Gerät per USB anschließen möchte, muss ein USB-2.0-A-auf-B-Kabel separat kaufen – das ist im Handel für wenige Euro erhältlich.

Die vier beiliegenden Starterpatronen (Schwarz, Cyan, Magenta, Gelb) reichen jeweils für rund 375 Seiten gemäß ISO/IEC 24711. Das klingt nach nicht viel – und das ist es auch nicht. Wer gleich beim Kauf XL- oder XXL-Patronen mitbestellt, spart sich frühe Nachkäufe und drückt den Kostenpreis pro Seite deutlich.

Ja, und genau das ist das Alleinstellungsmerkmal dieses Tintenstrahl-Allrounders. Der vollautomatische Duplexbetrieb funktioniert in allen vier Hauptfunktionen – also Drucken, Scannen, Kopieren und sogar Faxen – bis DIN A3. Das ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.

Für die meisten Nutzer ist das erledigt in unter zehn Minuten. Der Touchscreen führt Schritt für Schritt durch die WLAN-Konfiguration, und die Brother-App hilft zusätzlich bei der Einbindung von Smartphones. Wer den Drucker per LAN-Kabel ins Netzwerk hängt, hat es noch einfacher.

Offiziell ausgewiesen ist Windows 11, aber Brother stellt auch macOS-Treiber auf seiner Website bereit. Die Erfahrungen von Mac-Nutzern sind überwiegend positiv, auch wenn der Support dort etwas weniger ausführlich dokumentiert ist als für Windows.

Das Brother MFC-J6940DW ist kein leises Gerät – im Druckbetrieb hört man es deutlich, besonders beim Einzug von A3-Seiten. Für ein offenes Großraumbüro mag das störend sein; in einem eigenen Büroraum ist es gut tolerierbar.

Ja. Über den USB-Anschluss an der Gerätefront lassen sich Dateien direkt von einem USB-Stick ausgeben. Für Smartphones steht die Brother-App zur Verfügung, die sowohl unter iOS als auch Android funktioniert und drahtloses Drucken und Scannen ermöglicht.

Das hängt stark vom Druckvolumen und den verwendeten Patronentypen ab. Mit den Standard-Patronen liegt der Seitenpreis spürbar höher als bei einem vergleichbaren Laserdrucker. Wer auf XL-Patronen wechselt und regelmäßig druckt, kommt auf akzeptable Kosten – wer das Gerät jedoch nur gelegentlich nutzt, riskiert zudem, dass Tinte eintrocknet.

Plane mindestens 65 cm Breite, da beim Öffnen der Frontklappen und beim A3-Ausdruck etwas Spielraum nach vorne und zur Seite nötig ist. Mit 23,4 kg sollte die Unterlage auch stabil genug sein – ein normaler Schreibtisch hält das aus, aber ein wackeliges Regal eher nicht.

Nein, das ist eine wichtige Einschränkung. Das Fax-Modul ist für analoge Telefonleitungen ausgelegt. Wer nur noch einen VoIP-Anschluss hat, kann die Faxfunktion in der Regel nicht direkt nutzen – zumindest nicht ohne einen zusätzlichen Analog-Adapter.