Übersicht

Der Brother DCP-L3560CDW ist seit Herbst 2023 auf dem Markt und hat sich in der Amazon-Kategorie der Laser-Multifunktionsgeräte schnell einen festen Platz erarbeitet. Technisch gesehen arbeitet das Gerät mit LED-basierter Drucktechnologie, was viele Käufer zunächst überrascht: Statt einer rotierenden Lasertrommel belichten hier feststehende LEDs die Drucktrommel – das Ergebnis ist vergleichbar, der Mechanismus kompakter. Im gehobenen Mittelklassesegment positioniert, richtet sich dieser Bürodrucker an alle, die regelmäßig Farbe brauchen, aber keine teuren Großgeräte anschaffen wollen. Im Lieferumfang sind neben dem Gerät Startertoner, Trommel- und Transfereinheit sowie alle nötigen Kabel enthalten – man kann direkt loslegen.

Funktionen & Vorteile

Drucken, Scannen, Kopieren – dieser Farb-LED-Multifunktionsdrucker deckt die drei wichtigsten Büroaufgaben ab, verzichtet aber bewusst auf Fax, was für die meisten Nutzer kein Verlust ist. Die 26 Seiten pro Minute klingen zunächst beeindruckend; im Alltag bedeutet das, dass auch längere Dokumente zügig fertig sind, ohne dass man am Gerät wartet. Die Auflösung von 1200 x 1200 dpi liefert scharfe Texte und ordentliche Grafiken – für Präsentationsausdrucke absolut ausreichend. Der automatische Duplexdruck und der ADF für mehrseitige Dokumente sparen Zeit und Papier. Über WLAN, Gigabit-LAN oder USB lässt sich das Brother-Gerät flexibel in nahezu jede Büroumgebung einbinden, und der Touchscreen macht die tägliche Bedienung unkompliziert.

Ideal für

Wer regelmäßig Farbdokumente druckt und nicht bei jedem Ausdruck zum Copyshop laufen möchte, ist mit diesem Farb-LED-Multifunktionsdrucker gut beraten. Besonders profitieren kleine Teams mit bis zu fünf Personen, die ein gemeinsames Netzwerkgerät suchen, sowie Nutzer, die täglich mehrseitige Dokumente scannen oder kopieren müssen – der ADF ist dabei ein echter Zeitgewinn. Wer hingegen Fotos in Druckqualität ausgeben oder Fax-Funktionen nutzen möchte, sollte sich anderweitig umsehen. Auch bei sehr geringem monatlichem Druckvolumen lohnt sich die Anschaffung kaum: Toner und Verbrauchsmaterialien der TN-248-Serie haben ihren Preis, und die Gesamtbetriebskosten amortisieren sich erst ab einem mittleren Druckaufkommen wirklich.

Nutzer-Feedback

Käufer heben vor allem die hohe Druckgeschwindigkeit und die stabile Netzwerkeinbindung hervor – das Brother-Gerät findet sich im WLAN oder per LAN schnell zurechtgefunden, und auch die Treiberinstallation unter Windows und macOS verläuft nach Berichten meist reibungslos. Als wiederkehrende Kritikpunkte fallen das Gewicht von 20 kg und die Lautstärke beim Aufwärmen auf – wer den Drucker im Heimarbeitszimmer direkt am Schreibtisch stehen hat, sollte das einkalkulieren. Ein Thema, das viele erst nach dem Kauf bemerken: Der mitgelieferte Startertoner hat eine spürbar reduzierte Reichweite, sodass die ersten Nachkaufkosten früher anfallen als erwartet. Wer das weiß, wird nicht überrascht.

Vorteile

  • 26 Seiten pro Minute in Farbe und Schwarzweiß – auch längere Dokumente sind schnell fertig.
  • Automatischer Duplexdruck spart im Alltag spürbar Papier und Zeit.
  • ADF ermöglicht das Scannen und Kopieren mehrseitiger Dokumente ohne manuelles Einlegen.
  • Stabile Netzwerkverbindung über WLAN, Gigabit-LAN und USB – flexibel für verschiedene Setups.
  • Scharfe Textqualität bei 1200 x 1200 dpi – Geschäftsdokumente und Präsentationen sehen ordentlich aus.
  • Touchscreen-Bedienfeld macht die Menünavigation im Alltag deutlich komfortabler als klassische Tastenfelder.
  • Papiermagazin fasst bis zu 350 Blatt – seltenes Nachfüllen auch bei höherem Druckaufkommen.
  • Brother-Toner der TN-248-Serie gut verfügbar, XL-Varianten senken die Kosten pro Seite.
  • Robuste Verarbeitung und zuverlässiger Betrieb auch bei regelmäßiger Nutzung durch mehrere Personen.

Nachteile

  • Mitgelieferter Startertoner hat reduzierte Kapazität – erste Nachkaufkosten kommen früher als erwartet.
  • Mit 20 kg ist das Gerät für ein Heimbürogerät sehr schwer und kaum alleine zu transportieren.
  • Die Aufwärmphase nach längeren Standzeiten ist deutlich hörbar – in ruhigen Räumen störend.
  • Unter macOS berichten einige Nutzer von Schwierigkeiten bei der Treiberinstallation.
  • Für sehr geringes Druckvolumen sind Anschaffungs- und Verbrauchskosten wirtschaftlich kaum sinnvoll.
  • Kein Fax – wer diese Funktion benötigt, muss sich nach einem anderen Modell umsehen.
  • Fotodruck mit Farbverläufen wirkt flach – für bildstarke Drucksachen nicht geeignet.
  • Standfläche von 45 x 41 cm ist für kleine Schreibtische oder beengte Büros eine echte Herausforderung.

Bewertungen

Der Brother DCP-L3560CDW wurde auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen aus verschiedenen Märkten analysiert – Spam-Einträge und incentiviertes Feedback wurden dabei konsequent herausgefiltert. Die nachfolgenden Scores spiegeln ein ausgewogenes Bild wider: Stärken werden klar benannt, aber auch die Punkte, die Käufer im Alltag tatsächlich gestört haben, fließen vollständig in die Bewertung ein. So entsteht eine ehrliche Einschätzung, die bei der Kaufentscheidung wirklich weiterhilft.

Druckgeschwindigkeit
91%
26 Seiten pro Minute in Farbe und Schwarzweiß – das ist für ein Heimbürogerät dieser Klasse ein sehr solider Wert. Wer regelmäßig mehrseitige Berichte oder Präsentationen ausdruckt, merkt schnell, dass Wartezeiten hier kaum eine Rolle spielen.
Die angegebene Spitzengeschwindigkeit gilt unter Idealbedingungen; bei komplexen Farbgrafiken oder nach einer längeren Druckpause durch die Aufwärmphase kann es spürbar langsamer werden.
Druckqualität
84%
Texte und Strichgrafiken kommen bei 1200 x 1200 dpi scharf und klar aufs Papier – für Geschäftsdokumente, Angebote oder interne Unterlagen ist die Qualität absolut überzeugend. Auch farbige Diagramme und Logos wirken sauber und gut lesbar.
Für Fotodruck ist dieser Bürodrucker nicht konzipiert: Fotos mit feinen Farbverläufen wirken flacher als bei Tintenstrahldruckern. Wer regelmäßig bildstarke Drucksachen produziert, sollte das einkalkulieren.
Netzwerkeinbindung & Konnektivität
88%
WLAN, Gigabit-LAN und USB decken praktisch jedes Heimnetz- oder Büroszenario ab. Mehrere Nutzer berichten, dass das Gerät im Netzwerk stabil erreichbar bleibt und sich auch nach Neustarts zuverlässig wieder verbindet.
Einzelne Nutzer schildern beim ersten WLAN-Setup gelegentliche Schwierigkeiten, insbesondere in Netzwerken mit strikten Sicherheitseinstellungen. Eine kurze Einrichtung per LAN-Kabel löst dieses Problem in der Regel schnell.
Einrichtung & Treiberinstallation
76%
24%
Unter Windows läuft die Treiberinstallation für die meisten Nutzer ohne größere Hürden durch. Brother stellt aktuelle Treiberpakete bereit, und der Assistent führt gut durch den Prozess.
Unter macOS berichten einige Nutzer von zusätzlichem Aufwand, insbesondere bei neueren Betriebssystemversionen. Wer wenig Erfahrung mit Netzwerkdruckern hat, sollte etwas mehr Zeit für die Ersteinrichtung einplanen.
Automatischer Duplexdruck
87%
Beidseitiger Druck funktioniert zuverlässig und ohne nennenswerte Geschwindigkeitseinbußen – ein echter Alltagsvorteil für alle, die größere Dokumentenmengen produzieren und Papier sparen wollen.
Bei sehr dünnem Papier kann es vereinzelt zu leichten Wellen oder Staus beim automatischen Wenden kommen. Mit gängigem 80g/m²-Büropapier tritt dieses Problem nach Käuferberichten kaum auf.
ADF & Scanfunktion
82%
18%
Der automatische Dokumenteneinzug ist für viele Käufer einer der Hauptgründe für dieses Gerät. Mehrseitige Verträge, Rechnungsbelege oder Formulare lassen sich ohne manuelles Einlegen Seite für Seite scannen oder kopieren.
Der ADF ist als Bogeneinzug konzipiert – gebundene Dokumente oder empfindliche Originale können nicht eingezogen werden und müssen manuell aufgelegt werden. Die Scanauflösung ist für Archivierungszwecke ausreichend, aber nicht herausragend.
Bedienung & Touchscreen
79%
21%
Der Touchscreen macht die Menünavigation spürbar komfortabler als klassische Tastenfelder. Häufig genutzte Funktionen sind schnell erreichbar, und auch weniger technikaffine Nutzer finden sich gut zurecht.
Das Display ist für ein Gerät dieser Preisklasse eher klein, und die Reaktionsgeschwindigkeit beim Tippen wird von einigen Nutzern als träge empfunden. Für einen reinen Alltagsbetrieb reicht es, aber verwöhnte Smartphone-Nutzer merken den Unterschied.
Verarbeitungsqualität & Haptik
74%
26%
Das Gehäuse macht insgesamt einen soliden, zweckorientierten Eindruck. Klappen und Fächer schließen satt, und das Gerät wirkt stabil genug für den täglichen Bürobetrieb über mehrere Jahre.
Hochwertige Materialanmutung ist bei diesem Bürodrucker keine Priorität – Kunststoffoberflächen wirken funktional, aber nicht premium. Auf einem Empfangsschreibtisch macht das Gerät optisch keinen besonderen Eindruck.
Handhabung & Aufstellfläche
61%
39%
Mit 45 x 41 x 40 cm und einem Papiermagazin für bis zu 350 Blatt bietet das Gerät für seinen Funktionsumfang eine vertretbare Standfläche. Wer einen festen Platz auf einem Büroregal oder Sideboard hat, kommt gut damit zurecht.
20 Kilogramm sind für ein Heimgerät erheblich – Umstellen oder Transport erfordern zwei Personen. Wer einen kompakten Drucker für einen kleinen Schreibtisch sucht, wird von den Abmessungen schnell überrascht.
Geräuschentwicklung
58%
42%
Im laufenden Betrieb hält sich das Brother-Gerät bei normalen Druckjobs akustisch im Rahmen – beim Drucken selbst ist die Lautstärke mit vergleichbaren Geräten dieser Klasse durchaus konkurrenzfähig.
Die Aufwärmphase nach längeren Standzeiten ist deutlich hörbar. Wer den Drucker direkt neben dem Arbeitsplatz betreibt und empfindlich auf Lärm reagiert, könnte das als störend empfinden – besonders in ruhigen Arbeitsumgebungen.
Toner-Reichweite & Starterset
53%
47%
Die Toner der TN-248-Serie sind gut verfügbar und in XL-Varianten erhältlich, was die laufenden Druckkosten bei regelmäßigem Betrieb überschaubar hält. Wer gleich auf XL-Toner umsteigt, kommt deutlich günstiger weg.
Der mitgelieferte Startertoner hat eine spürbar reduzierte Kapazität – viele Käufer müssen die ersten Ersatztoner früher kaufen als erwartet. Das ist ein bekanntes Branchenprinzip, trifft aber Erstkäufer oft unvorbereitet und hinterlässt einen schalen Nachgeschmack.
Betriebskosten & Preis-Leistungs-Verhältnis
69%
31%
Für Nutzer mit regelmäßigem bis hohem Druckvolumen amortisieren sich Anschaffung und Verbrauchsmaterialien gut. LED-Technologie und automatischer Duplexdruck tragen zur Effizienz bei, und der Gesamtbetrieb ist bei entsprechender Auslastung wirtschaftlich.
Bei sehr geringem monatlichem Druckaufkommen ist das Gerät schlicht überdimensioniert. Toner, Trommel und Transfereinheit kosten zusammen im Ersatz nicht wenig – wer selten druckt, zahlt pro Seite verhältnismäßig viel.
Langlebigkeit & Zuverlässigkeit
83%
Brothers Ruf für robuste Bürogeräte spiegelt sich in Langzeitberichten wider: Trommeleinheit und Mechanik erweisen sich bei moderatem bis mittlerem Volumen als dauerhaft zuverlässig. Papierstaus treten bei geeignetem Papier selten auf.
Langzeiterfahrungen über mehrere Jahre sind aufgrund des Marktstarts im Herbst 2023 noch begrenzt verfügbar. Erste Berichte sind positiv, aber belastbare Langzeitdaten über die Trommellebensdauer fehlen noch.

Geeignet für:

Der Brother DCP-L3560CDW ist eine durchdachte Wahl für alle, die im Homeoffice oder in einem kleinen Büro regelmäßig Farbdokumente drucken, scannen und kopieren – ohne dafür jedes Mal zum Copyshop zu fahren. Besonders profitieren kleine Teams mit bis zu fünf Personen, die ein gemeinsam genutztes Netzwerkgerät suchen: WLAN und Gigabit-LAN machen die Einbindung in bestehende Büronetzwerke unkompliziert. Wer täglich mehrseitige Verträge, Berichte oder Formulare einscannt, wird den automatischen Dokumenteneinzug schnell als unverzichtbar schätzen – Seite für Seite einlegen gehört damit der Vergangenheit an. Auch Nutzer, die viel beidseitig drucken und dabei Papierkosten im Blick behalten wollen, kommen mit dem automatischen Duplexdruck auf ihre Kosten. Kurzum: Wer ein mittleres bis höheres Druckvolumen hat und Wert auf Zuverlässigkeit und Druckqualität bei Texten und Grafiken legt, bekommt hier ein gut ausgestattetes Arbeitsgerät.

Nicht geeignet für:

Wer nur gelegentlich druckt – sagen wir, ein paar Seiten pro Woche – wird mit diesem Bürodrucker auf Dauer draufzahlen: Toner, Trommeleinheit und Transfereinheit kosten im Ersatz einiges, und die Gesamtbetriebskosten amortisieren sich erst ab einem soliden Druckvolumen. Fotografie-Enthusiasten oder alle, die regelmäßig bildstarke Drucksachen mit feinen Farbverläufen produzieren wollen, sollten sich nach einem Tintenstrahldrucker umsehen – für Fotodruck ist das Gerät schlicht nicht ausgelegt. Wer auf Fax angewiesen ist, schaut ebenfalls in die Röhre: Das 3-in-1-Konzept lässt Fax bewusst weg. Darüber hinaus sollte jeder, der wenig Platz hat oder Wert auf ein leichtes Gerät legt, die Abmessungen (45 x 41 x 40 cm) und das Gewicht von 20 kg nüchtern einkalkulieren – Umstellen ist hier wirklich eine Zwei-Personen-Aufgabe. Und wer erwartet, mit dem Startertoner lange auszukommen, wird früher als gedacht zum ersten Mal nachkaufen müssen.

Spezifikationen

  • Funktionen: Das Gerät vereint Drucken, Scannen und Kopieren in einem Gehäuse – Fax ist nicht vorgesehen.
  • Drucktechnologie: Verwendet LED-basierte Farbdrucktechnologie, bei der feststehende LEDs die Drucktrommel belichten, anstelle eines rotierenden Laserstrahls.
  • Druckgeschwindigkeit: Erreicht bis zu 26 Seiten pro Minute, sowohl bei Farb- als auch bei Schwarzweißdruck.
  • Druckauflösung: Maximale Druckauflösung von 1200 x 1200 dpi für Farb- und Schwarzweißdruck.
  • Papierkapazität: Das integrierte Papiermagazin fasst bis zu 350 Blatt Normalpapier im Format bis A4.
  • Duplexdruck: Automatischer beidseitiger Druck ist serienmäßig integriert und erfordert kein manuelles Wenden.
  • ADF: Ein automatischer Dokumenteneinzug (ADF) ermöglicht das selbständige Scannen und Kopieren mehrseitiger Vorlagen.
  • Scannertyp: Bogeneinzugsscanner über den ADF; Farbtiefe beträgt 24 bpp.
  • Konnektivität: Unterstützt WLAN, Gigabit-LAN (1000Base-T) und USB 2.0 für flexible Einbindung in Netzwerke.
  • Bedienfeld: Ausgestattet mit einem Touchscreen-Display für die direkte Bedienung am Gerät.
  • Abmessungen: Das Gerät misst 45 cm (Tiefe) x 41 cm (Breite) x 40 cm (Höhe).
  • Gewicht: Das Betriebsgewicht beträgt 20 kg; für Transport und Aufstellung werden zwei Personen empfohlen.
  • Stromverbrauch: Der maximale Stromverbrauch im Betrieb liegt bei 560 Watt.
  • Toner: Kompatibel mit der Brother TN-248-Serie, erhältlich in Standard- und XL-Varianten für alle vier Farben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz).
  • Lieferumfang: Im Paket enthalten sind Gerät, Startertoner, Trommeleinheit, Transfereinheit, Toner-Abfallbehälter, Netzkabel, Installationsanleitung und Garantiekarte.
  • Kompatibilität: Funktioniert mit Laptops, Desktops, Smartphones und Tablets unter Windows, macOS und gängigen mobilen Betriebssystemen.
  • Garantie: Brother gewährt eine begrenzte Herstellergarantie; genaue Laufzeit und Bedingungen sind der beiliegenden Garantiekarte zu entnehmen.
  • Marktverfügbarkeit: Das Gerät ist seit September 2023 erhältlich und wird vom Hersteller aktiv weiterentwickelt – kein Auslaufartikel.

FAQ

Technisch gesehen arbeitet der Brother DCP-L3560CDW mit LED-Technologie statt einem klassischen rotierenden Laserstrahl. Im Alltag spielt das kaum eine Rolle: Die Druckqualität, Geschwindigkeit und Haltbarkeit sind mit herkömmlichen Laserdruckern vergleichbar. Der LED-Aufbau ist schlicht kompakter und wartungsärmer – ein Vorteil, kein Nachteil.

Die WLAN-Verbindung gilt unter Käufern als solide und zuverlässig. Nach längeren Standzeiten verbindet sich das Gerät in der Regel selbständig wieder mit dem Netzwerk. Falls es in komplexen Netzwerken mit strikten Sicherheitseinstellungen hakt, empfiehlt sich die Erstkonfiguration per LAN-Kabel – das löst die meisten Verbindungsprobleme.

Unter Windows läuft die Treiberinstallation für die meisten Nutzer problemlos. Unter macOS gibt es vereinzelt Berichte über zusätzlichen Aufwand, insbesondere bei neueren Betriebssystemversionen. Brother stellt aktualisierte Treiber auf seiner Website bereit – ein Blick dorthin vor der Installation lohnt sich, um direkt die neueste Version zu nutzen.

Hier sollte man realistisch sein: Der Startertoner ist absichtlich auf reduzierte Kapazität ausgelegt, was branchenüblich ist. Er reicht für eine erste Orientierung, aber deutlich weniger als die Vollkapazität der regulären TN-248-Toner. Wer direkt mit voller Reichweite starten möchte, sollte gleich XL-Toner dazubestellen.

Der automatische Duplexdruck steht sowohl beim Drucken als auch beim Kopieren zur Verfügung. In Kombination mit dem ADF lassen sich mehrseitige Originale eingescannt und beidseitig ausgedruckt kopieren – das spart deutlich Zeit und Papier gegenüber manuellem Handling.

Während des Druckens selbst hält sich das Gerät im für diese Klasse üblichen Rahmen. Etwas störender kann die Aufwärmphase nach längeren Pausen sein – ein kurzes, deutlich hörbares Geräusch beim ersten Druckauftrag. Wer besonders empfindlich ist, sollte das Gerät nicht direkt neben dem Schreibtisch aufstellen.

Die Trommeleinheit hält in der Regel deutlich länger als die Toner und wird separat verkauft. Die genaue Lebensdauer hängt vom Druckvolumen ab; das Gerät meldet rechtzeitig, wenn ein Austausch fällig wird. Die Kosten für Trommel und Transfereinheit sollten bei der Gesamtkostenplanung berücksichtigt werden – wer das von Anfang an einkalkuliert, wird nicht überrascht.

Technisch ja, aber das Ergebnis ist nicht mit einem Tintenstrahldrucker vergleichbar. Feine Farbverläufe und fotorealistische Details wirken bei diesem Bürodrucker flacher und weniger brillant. Für Geschäftsdokumente, Präsentationen oder Grafiken ist die Qualität sehr gut – für Fotodrucke im engeren Sinne ist dieses Gerät schlicht nicht die richtige Wahl.

Ja, das Brother-Gerät unterstützt mobiles Drucken von Smartphones und Tablets. Über WLAN und die Brother-App lassen sich Dokumente und Fotos direkt vom Mobilgerät senden. Auch AirPrint für Apple-Geräte und Mopria für Android werden unterstützt – eine zusätzliche App ist dafür nicht zwingend nötig.

Mit Abmessungen von 45 x 41 x 40 cm und einem Gewicht von 20 kg ist das Gerät kein Leichtgewicht und kein Platzwunder. Auf einem großen Schreibtisch oder Sideboard findet es seinen Platz, aber ein kleiner Schreibtisch wird eng. Am besten misst man den geplanten Aufstellungsort vorher aus und plant einen eigenen, festen Standort ein – nachträgliches Umstellen erfordert ohnehin zwei Personen.