Übersicht

Die AVM FRITZ!Box 7690 markiert einen echten Schritt nach vorn im DSL-Router-Segment: Als erstes Modell der bekannten deutschen Marke bringt sie Wi-Fi 7 in den Heimbereich für DSL- und VDSL-Anschlüsse. Damit richtet sich dieser DSL-Router klar an Nutzer, die ihr Heimnetz oder kleines Büro technisch auf dem aktuellen Stand halten wollen – ohne gleich auf einen Glasfaser-Anschluss angewiesen zu sein. Geliefert wird ein vollständiges Paket: Netzteil, LAN-Kabel, DSL-Anschlusskabel und TAE-Adapter liegen bei. Preislich bewegt sich das Gerät im oberen Bereich, was für ein AVM-Flaggschiff allerdings keine Überraschung ist.

Funktionen & Vorteile

Das Herzstück ist das Dualband-WLAN mit bis zu 5.760 MBit/s im 5-GHz-Band und 1.376 MBit/s im 2,4-GHz-Band – Werte, die im Alltag vor allem dann relevant werden, wenn mehrere Wi-Fi-7-fähige Geräte gleichzeitig im Netz aktiv sind. Für kabelgebundene Verbindungen stehen zwei 2,5-Gigabit-LAN-Ports bereit, was besonders für NAS-Systeme oder Gaming-PCs praktisch ist. Hinzu kommt eine integrierte DECT-Basis für bis zu sechs Schnurlostelefone sowie analoge Telefonanschlüsse. Das FRITZ!OS bietet Kindersicherung, Gastnetz, VPN und Fernzugriff über eine übersichtliche Oberfläche. Mesh-fähig ist das Gerät ebenfalls – bestehende FRITZ!Repeater lassen sich problemlos einbinden.

Ideal für

AVMs Wi-Fi-7-Flaggschiff für DSL ist vor allem für Haushalte gemacht, die einen aktiven VDSL-Supervectoring-Anschluss nutzen und dabei keine Abstriche beim WLAN machen wollen. Wer bereits DECT-Telefone oder FRITZ!Repeater im Einsatz hat, profitiert vom gewachsenen FRITZ!-Ökosystem und kann bestehende Geräte ohne Umwege weiternutzen. Familien schätzen die übersichtliche Verwaltung über eine einzige Oberfläche – Kindersicherung und Gastnetz inklusive. Eines sollte man jedoch klar wissen: Für einen Glasfaser-Anschluss ist dieses Modell nicht ausgelegt. Wer bereits auf Glasfaser umgestellt hat oder plant umzusteigen, sollte zu einem anderen Modell greifen.

Nutzer-Feedback

Mit einer Kundenbewertung von 4,5 von 5 Sternen auf Amazon schneidet die FRITZ!Box 7690 stark ab. Gelobt werden vor allem die unkomplizierte Einrichtung, die stabile Verbindung auch in größeren Wohnungen und der Funktionsumfang von FRITZ!OS. Kritischer sehen einige Nutzer das fehlende 6-GHz-Band – als reiner Dualband-Router bleibt Wi-Fi 7 hier unter seinen theoretischen Möglichkeiten. Wer ein Triband-Gerät erwartet, wird enttäuscht sein. Auch die Reichweite in sehr großen Gebäuden stößt ohne zusätzliche Repeater an Grenzen. Insgesamt ein solider, funktionsreicher Router – aber kein Alleskönner für jeden Anwendungsfall.

Vorteile

  • Wi-Fi 7 bringt spürbar stabilere Verbindungen, wenn mehrere Geräte gleichzeitig aktiv sind.
  • FRITZ!OS vereint Kindersicherung, VPN, Gastnetz und Fernzugriff in einer übersichtlichen Oberfläche.
  • Einrichtung gelingt auch ohne Netzwerk-Vorkenntnisse in wenigen Minuten.
  • Zwei 2,5-Gigabit-LAN-Ports ermöglichen schnelle Kabelverbindungen für NAS oder Gaming-PCs.
  • Integrierte DECT-Basis ersetzt eine separate Telefonanlage für bis zu sechs Schnurlostelefone.
  • Mesh-Funktion mit FRITZ!Repeatern arbeitet ohne manuelle Konfiguration zuverlässig.
  • VDSL-Supervectoring 35b wird stabil ausgereizt – Nutzer berichten von konstanten Leitungswerten.
  • WPA3-Unterstützung entspricht aktuellen Sicherheitsstandards ohne zusätzlichen Aufwand.
  • Als deutsches Produkt von AVM genießt der Router einen guten Ruf in Sachen Datenschutz.

Nachteile

  • Kein 6-GHz-Band: Wi-Fi 7 kann sein volles Potenzial hier nicht entfalten.
  • Nur ein USB-Port – für gleichzeitige Nutzung von Netzwerkspeicher und weiterem Gerät zu knapp.
  • Kein garantiertes Software-Update-Enddatum kommuniziert – für sicherheitsbewusste Nutzer unbefriedigend.
  • Mesh-Vorteile greifen nur vollständig mit AVM-eigenen Geräten, nicht mit Fremdprodukten.
  • In sehr großen Häusern oder bei massiven Wänden reicht die Reichweite allein nicht aus.
  • Für Nutzer ohne Telefoniebedarfe ist der Preis im Verhältnis zum reinen Router-Nutzen hoch.
  • Power-User vermissen tiefergehende Netzwerkkonfigurationen, die FRITZ!OS nicht bietet.
  • Kein Kabel-, LTE- oder Glasfaser-Anschluss unterstützt – die DSL-Bindung schränkt Langlebigkeit ein.

Bewertungen

Die AVM FRITZ!Box 7690 gehört zu den meistdiskutierten DSL-Routern des Jahres – und das aus gutem Grund. Die folgenden Scores wurden von einer KI auf Basis tausender verifizierter Nutzerbewertungen aus mehreren Plattformen ermittelt, wobei Spam, Fake-Rezensionen und incentiviertes Feedback konsequent herausgefiltert wurden. Das Ergebnis bildet ein ausgewogenes Bild: Stärken werden ebenso klar benannt wie die Punkte, an denen dieser DSL-Router hinter den Erwartungen zurückbleibt.

WLAN-Leistung
88%
Wi-Fi 7 mit bis zu 5.760 MBit/s im 5-GHz-Band sorgt in modernen Haushalten für spürbar stabilere Verbindungen, besonders wenn mehrere Geräte gleichzeitig streamen oder im Homeoffice genutzt werden. Nutzer berichten von deutlich weniger Verbindungsabbrüchen im Vergleich zu älteren Modellen.
Als reiner Dualband-Router fehlt das 6-GHz-Band, das Wi-Fi 7 eigentlich zu seiner vollen Stärke bringt. Wer ein Triband-Gerät erwartet oder bereits viele Wi-Fi-7-Clients besitzt, wird das Potenzial des Standards hier nicht vollständig ausschöpfen können.
Einrichtung & Bedienung
92%
Die Ersteinrichtung geht in den meisten Fällen innerhalb weniger Minuten über die Bühne – auch ohne tiefes Netzwerk-Vorwissen. FRITZ!OS führt Schritt für Schritt durch den Prozess, und selbst komplexere Funktionen wie VPN oder Portfreigaben sind verständlich erklärt.
Fortgeschrittene Nutzer vermissen gelegentlich tiefergehende Konfigurationsoptionen, die in anderen Router-Betriebssystemen vorhanden sind. Für absolute Power-User kann die vereinfachte Oberfläche auf Dauer einschränkend wirken.
FRITZ!OS Funktionsumfang
94%
Kaum ein anderer Heimrouter bietet ab Werk so viele integrierte Funktionen: Kindersicherung mit Zeitplänen, Gastnetz, VPN, Fernzugriff, Mediaserver und detaillierte Netzwerkanalyse – alles ohne zusätzliche Software. Besonders Familien schätzen die einfache Verwaltung über eine einzige Oberfläche.
Das Betriebssystem erhält regelmäßige Updates, ein offizielles Support-Ende ist jedoch nicht kommuniziert. Wer langfristige Sicherheitszusagen erwartet, findet bei AVM keine verbindlichen Aussagen dazu.
DSL- & VDSL-Leistung
86%
VDSL-Supervectoring 35b mit bis zu 300 MBit/s wird zuverlässig ausgereizt, und die Kompatibilität mit ADSL2+ macht das Gerät auch für ältere Anschlüsse tauglich. In der Praxis berichten Nutzer von stabilen Leitungswerten ohne nennenswerte Schwankungen im Dauerbetrieb.
Glasfaser-Anschlüsse werden nicht unterstützt – wer auf FTTH oder FTTB umgestellt hat oder plant umzusteigen, ist mit diesem Modell schlicht am falschen Gerät. Das ist kein Mangel, muss aber klar kommuniziert werden.
Telefonie & DECT
89%
Die integrierte DECT-Basis unterstützt bis zu sechs Schnurlostelefone und zwei analoge Anschlüsse – für viele Haushalte und kleine Büros reicht das vollkommen aus. Die Sprachqualität in Verbindung mit FRITZ!Fon-Geräten wird durchgehend als klar und ausfallsicher bewertet.
Wer mehr als sechs DECT-Geräte betreiben oder komplexere Telefonanlagen aufbauen möchte, stößt schnell an Grenzen. In größeren Büroumgebungen ist die integrierte Telefonanlage kein vollwertiger Ersatz für dedizierte Systeme.
LAN-Konnektivität
83%
Zwei 2,5-Gigabit-LAN-Ports sind für einen DSL-Router ein echtes Plus und erlauben schnelle kabelgebundene Verbindungen für NAS-Systeme oder Gaming-PCs. Zusätzlich stehen zwei klassische Gigabit-Ports zur Verfügung, was die Flexibilität im Netzwerkaufbau erhöht.
Ein einzelner USB-Port fällt im Vergleich zu manchen Konkurrenzmodellen etwas knapp aus, besonders wenn man gleichzeitig einen Netzwerkspeicher und ein anderes USB-Gerät betreiben möchte. Hier wären zwei Ports wünschenswert gewesen.
WLAN-Reichweite
76%
24%
In mittelgroßen Wohnungen bis etwa 100 Quadratmeter versorgt der Router die meisten Bereiche gut. Dank Mesh-Unterstützung lassen sich tote Winkel mit FRITZ!Repeatern unkompliziert beseitigen, ohne das Netzwerk neu konfigurieren zu müssen.
In größeren Häusern oder Wohnungen mit massiven Wänden reicht der Router allein nicht aus. Das fehlende 6-GHz-Band bedeutet zudem, dass die typischen Reichweiteschwächen des 5-GHz-Bands nicht durch ein zusätzliches Band kompensiert werden.
Mesh & Netzwerkerweiterung
84%
Die Mesh-Funktion funktioniert im FRITZ!-Ökosystem besonders reibungslos. Wer bereits FRITZ!Repeater betreibt, kann diese ohne Konfigurationsaufwand einbinden – das Netz verhält sich danach wie ein einheitliches System mit automatischem Band-Steering.
Das Mesh-System funktioniert am besten ausschließlich mit AVM-Geräten. Wer Produkte anderer Hersteller einbinden möchte, verliert viele der automatischen Funktionen und muss auf Standard-WLAN-Konfiguration zurückgreifen.
Sicherheit & Datenschutz
87%
WPA3 und WPA2 werden beide unterstützt, was den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. AVM hat als deutsches Unternehmen einen guten Ruf hinsichtlich Datenschutz, und FRITZ!OS wird regelmäßig mit Sicherheits-Patches versorgt.
Ein offiziell garantiertes Datum für Software-Updates bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gibt AVM nicht an. Für sicherheitsbewusste Nutzer, die langfristige Zusagen schätzen, ist das ein offener Punkt.
Verarbeitungsqualität & Design
78%
22%
Das Gehäuse wirkt solide und ist für den Dauerbetrieb ausgelegt. Das schlichte weiße Design fügt sich unauffällig in Wohnräume ein, und die LED-Anzeigen geben schnell Auskunft über den Betriebsstatus.
Optisch bleibt AVMs Wi-Fi-7-Flaggschiff für DSL dem bewährten, aber wenig aufregenden FRITZ!Box-Design treu. Wer auf ein modernes, markantes Erscheinungsbild Wert legt, findet bei der Konkurrenz ansprechendere Gehäusedesigns.
Preis-Leistungs-Verhältnis
73%
27%
Für den gebotenen Funktionsumfang – Wi-Fi 7, DECT-Basis, VPN, Mediaserver, umfangreiches FRITZ!OS – ist der Preis aus Sicht vieler Nutzer vertretbar. Wer all diese Funktionen sonst mit mehreren Geräten abdecken müsste, spart unterm Strich.
Im direkten Vergleich mit Konkurrenzroutern ohne Telekommunikationsfunktionen wirkt der Preis für einen reinen Dualband-Router ohne 6-GHz-Band hoch. Wer keine Telefonie benötigt, zahlt hier für Funktionen, die er nie nutzen wird.
Kompatibilität & Anschlussvielfalt
81%
19%
Die Unterstützung von ADSL2+ bis VDSL-Supervectoring 35b macht das Gerät für einen breiten Kreis an DSL-Anschlüssen nutzbar. Auch ältere Endgeräte ohne Wi-Fi 7 profitieren weiterhin vom stabilen 2,4-GHz-Netz.
Glasfaser, Kabel-Internet oder LTE-Backup werden nicht unterstützt. In einer Zeit, in der viele Haushalte auf FTTH umsteigen, schränkt die reine DSL-Ausrichtung die Langlebigkeit des Geräts für manche Nutzer spürbar ein.

Geeignet für:

Die AVM FRITZ!Box 7690 ist die richtige Wahl für alle, die einen aktiven DSL- oder VDSL-Supervectoring-Anschluss haben und ihr Heimnetz auf den aktuellen Stand der Technik bringen möchten. Besonders Familien profitieren vom umfangreichen FRITZ!OS mit Kindersicherung, Gastnetz und übersichtlicher Verwaltung über eine einzige Oberfläche. Wer bereits FRITZ!Repeater oder DECT-Telefone im Einsatz hat, bekommt hier das passende Herzstück, das sich reibungslos ins bestehende Ökosystem einfügt. Auch kleine Büros, die Telefonie, VPN und stabiles WLAN aus einem Gerät benötigen, sind gut bedient. Nutzer, die mit Wi-Fi 7 langfristig planen und trotzdem nicht auf integrierte Telefonie verzichten wollen, finden hier eines der wenigen Geräte, das beides vereint.

Nicht geeignet für:

Wer bereits einen Glasfaser-Anschluss hat oder in absehbarer Zeit auf FTTH umsteigt, sollte die AVM FRITZ!Box 7690 nicht kaufen – das Gerät unterstützt ausschließlich DSL- und VDSL-Anschlüsse, kein Glasfaser. Auch Nutzer, die das volle Potenzial von Wi-Fi 7 ausschöpfen wollen, werden enttäuscht sein: Ohne 6-GHz-Band bleibt der neue Standard hinter seinen Möglichkeiten. Wer eine Triband-Lösung für sehr dicht besiedelte Netzwerkumgebungen sucht, ist mit spezialisierten Konkurrenzprodukten besser beraten. Reine Netzwerk-Enthusiasten, die tiefgreifende manuelle Konfigurationen und offene Firmware bevorzugen, werden das auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegte FRITZ!OS als zu einschränkend empfinden. Und wer Telefonie schlicht nicht benötigt, zahlt letztlich für Funktionen, die er nie anfassen wird.

Spezifikationen

  • Hersteller: Das Gerät wird von AVM, einem deutschen Netzwerkhersteller mit Sitz in Berlin, entwickelt und produziert.
  • WLAN-Standard: Der Router unterstützt Wi-Fi 7 (802.11be) sowie Wi-Fi 6 (802.11ax) im Dualband-Betrieb auf 2,4 GHz und 5 GHz.
  • 5-GHz-Band: Im 5-GHz-Band werden Brutto-Übertragungsraten von bis zu 5.760 MBit/s erreicht.
  • 2,4-GHz-Band: Im 2,4-GHz-Band sind Brutto-Übertragungsraten von bis zu 1.376 MBit/s möglich.
  • DSL-Technik: Unterstützt werden VDSL-Supervectoring 35b mit bis zu 300 MBit/s sowie ADSL2+ für ältere Anschlüsse.
  • LAN-Ports: Vorhanden sind zwei 2,5-Gigabit-LAN-Ports sowie zwei klassische Gigabit-LAN-Ports für kabelgebundene Endgeräte.
  • USB: Ein USB-Port ist integriert und ermöglicht den Anschluss externer Speichermedien oder Drucker als Netzwerkgeräte.
  • DECT-Basis: Die eingebaute DECT-Basis unterstützt bis zu sechs Schnurlostelefone sowie zwei analoge Telefonanschlüsse.
  • Sicherheit: Für die WLAN-Verschlüsselung werden WPA3 und WPA2 unterstützt; VPN ist ebenfalls integriert.
  • Betriebssystem: Als Firmware kommt FRITZ!OS zum Einsatz, das Funktionen wie Kindersicherung, Gastnetz, Fernzugriff und Mediaserver umfasst.
  • Mesh: Der Router ist vollständig mesh-fähig und lässt sich mit kompatiblen FRITZ!Repeatern zu einem einheitlichen Heimnetz verbinden.
  • Abmessungen: Das Gehäuse misst 25 x 18,4 x 4,8 cm und wiegt 660 g.
  • Farbe: Das Gerät ist in Weiß erhältlich.
  • Stromversorgung: Der Router wird über 230 V Wechselstrom betrieben; ein passendes Netzteil liegt im Lieferumfang bei.
  • Lieferumfang: Im Paket enthalten sind die Box selbst, ein 1,5-m-LAN-Kabel, ein 4-m-DSL-Anschlusskabel, ein TAE/RJ11-Adapter, das Netzteil sowie eine gedruckte Installationsanleitung.
  • Artikelnummer: Die offizielle AVM-Modellnummer lautet 20003057, die Amazon-ASIN ist B0D63DSFJ6.

FAQ

Nein, dieser Router ist ausschließlich für DSL- und VDSL-Anschlüsse konzipiert. Wer bereits auf Glasfaser (FTTH oder FTTB) umgestellt hat oder das plant, benötigt ein anderes Modell – zum Beispiel eine FRITZ!Box aus der Glasfaser-Serie von AVM.

Nein, nicht unbedingt. Auch ältere Geräte mit Wi-Fi 5 oder Wi-Fi 6 profitieren von der stabilen und leistungsstarken Funkbasis. Wi-Fi 7 entfaltet sein volles Potenzial allerdings erst, wenn auch die Endgeräte den Standard unterstützen – das wird mit der Zeit immer mehr der Fall sein.

Ja, bestehende FRITZ!Repeater lassen sich problemlos einbinden und arbeiten im Mesh-Verbund zusammen. Die automatische Kanalverwaltung und das Band-Steering funktionieren dabei am besten, wenn alle Geräte aus dem AVM-Ökosystem stammen.

Kaum. FRITZ!OS führt per Assistent durch die Ersteinrichtung, und für Standard-DSL-Anschlüsse ist das in der Regel in unter zehn Minuten erledigt. Wer später VPN oder Portfreigaben einrichten möchte, braucht etwas mehr Geduld, aber die Oberfläche erklärt die einzelnen Schritte verständlich.

Die integrierte DECT-Basis unterstützt bis zu sechs Schnurlostelefone. Zusätzlich stehen zwei analoge Anschlüsse für klassische Kabeltelefone oder Faxgeräte zur Verfügung. Für größere Büros mit mehr Endgeräten könnte das eng werden.

Nein. Die FRITZ!Box 7690 arbeitet als Dualband-Gerät nur auf 2,4 GHz und 5 GHz. Das 6-GHz-Band, das Wi-Fi 7 eigentlich für maximale Leistung nutzt, fehlt hier. Wer ein Triband-Gerät mit 6 GHz benötigt, sollte sich die FRITZ!Box 5690 Pro ansehen.

In Wohnungen bis etwa 100 bis 120 Quadratmeter ohne besonders dicke Wände reicht der Router in der Regel gut aus. Bei größeren Flächen oder mehreren Stockwerken empfiehlt sich die Ergänzung durch einen FRITZ!Repeater, der sich dank Mesh-Funktion einfach einbinden lässt.

AVM veröffentlicht für seine FRITZ!Box-Modelle regelmäßig FRITZ!OS-Updates, die sowohl Sicherheits-Patches als auch neue Funktionen bringen. Ein offiziell garantiertes Enddatum für den Update-Support wird von AVM allerdings nicht kommuniziert – das ist ein bekannter Kritikpunkt.

Ja, der Router unterstützt Fernzugriff über MyFRITZ! sowie VPN. Über die MyFRITZ!-App lässt sich das Heimnetz auch mobil verwalten, Dateien auf einem angeschlossenen USB-Speicher abrufen oder die Netzwerkübersicht einsehen.

Das kommt auf die eigenen Prioritäten an. Der größte Unterschied ist Wi-Fi 7 statt Wi-Fi 6 und die neuen 2,5-Gigabit-LAN-Ports. Wer bereits ein stabiles Netz mit der 7590 AX betreibt und keine Wi-Fi-7-Endgeräte hat, wird im Alltag kaum einen Unterschied bemerken. Wer hingegen langfristig plant und zukunftssichere Hardware möchte, bekommt hier das modernere Fundament.