Übersicht

Die AVM FRITZ!Box 7590 ist seit 2019 einer der meistgekauften DSL-Router in Deutschland – und das aus gutem Grund. Wer einen VDSL- oder ADSL-Anschluss hat und Router sowie Telefonanlage nicht trennen möchte, findet hier ein durchdachtes Gesamtpaket. Wichtig zu wissen: Dieses Angebot betrifft eine generalüberholte Einheit, also kein Neugerät. AVM selbst oder zertifizierte Partner überarbeiten solche Geräte, doch Verpackung und Optik können Gebrauchsspuren zeigen. Wer damit leben kann, bekommt bewährte Technik zu einem deutlich niedrigeren Preis. Mittlerweile gibt es mit der 7590 AX und der 7690 neuere Modelle – wer Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 7 braucht, sollte das einkalkulieren.

Funktionen & Vorteile

Der AVM-Router bietet Dual-Band-WLAN mit bis zu 1.733 MBit/s im 5-GHz-Band und 800 MBit/s bei 2,4 GHz, unterstützt durch MU-MIMO 4x4 – das bedeutet konkret: Laptop, Smartphone und Streaming-Box werden gleichzeitig versorgt, ohne sich gegenseitig auszubremsen. Die FRITZ!Repeater lassen sich per Mesh einbinden, sodass größere Wohnungen gut abgedeckt werden. Vier Gigabit-LAN-Ports und zwei USB-3.0-Anschlüsse erlauben den Betrieb eines Netzwerkdruckers oder einer kleinen NAS. Die integrierte DECT-Basisstation unterstützt bis zu sechs Schnurlostelefone und versteht sich auch mit analogen und ISDN-Geräten. Das FRITZ!OS wird regelmäßig aktualisiert und bietet tiefgehende Einstellmöglichkeiten.

Ideal für

Die 7590 passt gut zu Haushalten, die über einen klassischen DSL-Anschluss ins Netz gehen und gleichzeitig noch aktiv das Festnetz nutzen – sei es per DECT-Schnurlostelefon, analogem Apparat oder ISDN-Anlage. Technikaffine Nutzer schätzen die Tiefe von FRITZ!OS, das weit mehr als eine simple Benutzeroberfläche bietet. Wer bereits andere AVM-Geräte zu Hause hat, kann den bestehenden Mesh-Verbund damit erweitern. Für Glasfaser-Haushalte oder alle, die Wi-Fi 6 benötigen, ist der AVM-Router hingegen nicht die richtige Wahl. Budgetbewusste Käufer, die auf Neuware verzichten können und ein erprobtes Gerät suchen, treffen mit diesem Refurbished-Angebot aber eine sinnvolle Entscheidung.

Nutzer-Feedback

Wer Erfahrungsberichte liest, stößt auf ein konsistentes Bild: Die Verbindungsstabilität und die ausgereifte FRITZ!OS-Oberfläche werden fast durchgehend gelobt, ebenso die Tatsache, dass AVM seine Geräte über viele Jahre mit Firmware-Updates versorgt. Auf der anderen Seite berichten einige Käufer der Refurbished-Variante von zerkratzten Gehäusen, fehlenden Zubehörteilen oder wenig ansprechender Verpackung – das sollte man realistisch einkalkulieren. Gelegentlich tauchen Hinweise auf Probleme bei bestimmten ISDN-Konfigurationen auf. Und immer wieder werden Vergleiche mit der 7590 AX gezogen: Wer regelmäßig viele Geräte gleichzeitig verbindet, könnte den Unterschied zu Wi-Fi 6 irgendwann spüren.

Vorteile

  • FRITZ!OS gehört zu den ausgereiftesten Router-Oberflächen im Heimbereich – übersichtlich und funktionsreich.
  • Integrierte DECT-Basisstation ersetzt eine separate Telefonanlage vollständig.
  • AVM versorgt seine Geräte deutlich länger mit Sicherheits-Updates als viele Mitbewerber.
  • MU-MIMO 4x4 ermöglicht echten Parallelbetrieb vieler Geräte ohne spürbare Einbußen.
  • Mesh-Unterstützung erlaubt einfache WLAN-Erweiterung mit FRITZ!Repeatern.
  • Vier Gigabit-LAN-Ports und zwei USB-3.0-Anschlüsse bieten flexible Verkabelungsoptionen.
  • Generalüberholter Preis macht Premium-Hardware für budgetbewusste Käufer zugänglich.
  • Einrichtung läuft bei den meisten DSL-Anbietern weitgehend automatisch und schnell ab.
  • Analog-, ISDN- und DECT-Telefone lassen sich parallel betreiben – selten in dieser Kombination.

Nachteile

  • Qualität generalüberholter Einheiten schwankt – Kratzer und fehlende Kabel sind keine Seltenheit.
  • Kein Wi-Fi 6: Gegenüber der 7590 AX fehlt der Technologiesprung für moderne Endgeräte.
  • Kein Glasfaser- oder Kabelanschluss-Support – reines DSL-Gerät.
  • Mesh-System funktioniert zuverlässig nur mit anderen AVM-Geräten, kein offener Standard.
  • USB-Geschwindigkeit reicht für einfache Drucker-Freigabe, nicht für anspruchsvollen NAS-Betrieb.
  • Vereinzelte Kompatibilitätsprobleme bei bestimmten älteren ISDN-Konfigurationen dokumentiert.
  • Kein verbindliches Datum für Ende des Software-Supports – Planungssicherheit eingeschränkt.
  • In größeren Häusern oder über mehrere Etagen reicht die WLAN-Reichweite allein nicht aus.

Bewertungen

Die AVM FRITZ!Box 7590 gehört seit Jahren zu den meistbewerteten DSL-Routern im deutschsprachigen Raum – und das spiegelt sich in einer breiten Datenbasis wider. Die folgenden Scores hat unsere KI auf Basis tausender verifizierter Käuferbewertungen errechnet, wobei Spam und bezahltes Feedback konsequent herausgefiltert wurden. Stärken wie die ausgereifte Software und die stabile Verbindung werden dabei genauso berücksichtigt wie die bekannten Schwachstellen der generalüberholten Variante.

WLAN-Stabilität
88%
Nutzer berichten übereinstimmend von einer zuverlässigen und konstanten WLAN-Verbindung, auch in Mehrpersonenhaushalten mit vielen gleichzeitig aktiven Geräten. Besonders im 5-GHz-Band wird die Stabilität über längere Zeiträume gelobt.
In Altbauten mit dicken Wänden oder auf größeren Wohnflächen stoßen Nutzer gelegentlich an die Reichweitengrenzen. Ohne zusätzlichen Repeater bleibt die Abdeckung dann lückenhaft.
FRITZ!OS Benutzeroberfläche
91%
Die Oberfläche gilt unter Nutzern als eine der ausgereiftesten im Heimrouter-Segment. Detaillierte Statistiken, Kindersicherung, VPN-Einrichtung und Portfreigaben lassen sich ohne Fachwissen konfigurieren.
Wer von einem Fremdgerät umsteigt, braucht eine gewisse Eingewöhnungszeit – die Fülle der Optionen kann anfangs überwältigen. Einige ältere Menüstrukturen wirken etwas verschachtelt.
Firmware-Updates & Langzeitsupport
86%
AVM pflegt seine Geräte deutlich länger als die meisten Wettbewerber. Nutzer schätzen, dass selbst ältere Modelle regelmäßig Sicherheits-Updates erhalten und damit langfristig im Einsatz bleiben können.
Ein verbindliches Enddatum für Software-Updates nennt AVM offiziell nicht. Wann der Support für dieses Modell ausläuft, bleibt damit offen – ein Restrisiko für Langzeitplaner.
Telefonanlage & DECT-Integration
83%
Die Kombination aus DECT-Basisstation, Analog- und ISDN-Anschluss ist im Heimrouter-Bereich selten. Wer noch Festnetztelefone betreibt, spart sich damit ein separates Gerät und schätzt die reibungslose Einbindung.
Bei bestimmten älteren ISDN-Konfigurationen oder Telefonanlagen von Drittherstellern berichten einzelne Nutzer von Kompatibilitätsproblemen. Eine vollständige Kompatibilitätsliste gibt es seitens AVM nicht.
Preis-Leistungs-Verhältnis (Refurbished)
79%
21%
Als generalüberholtes Gerät kostet der AVM-Router deutlich weniger als ein Neugerät, liefert aber technisch dieselbe Leistung. Für Nutzer, denen Wi-Fi 6 nicht wichtig ist, ist das ein attraktives Angebot.
Wer Neuware erwartet und dann ein sichtlich gebrauchtes Gehäuse oder eine unvollständige Verpackung erhält, ist schnell enttäuscht. Der Mehrwert hängt stark von der Qualität des jeweiligen Refurbishment-Prozesses ab.
Verarbeitungsqualität & Zustand (Refurbished)
61%
39%
Das Grundgerät ist solide gefertigt und zeigt sich im Betrieb robust. Wer Glück hat, erhält ein kaum genutztes Exemplar in einwandfreiem Zustand.
Die Qualität der generalüberholten Einheiten schwankt spürbar. Kratzer, abgenutzte Gehäuseecken oder fehlende Kabel im Lieferumfang sind keine Ausnahme, sondern ein wiederkehrender Kritikpunkt in Nutzerbewertungen.
Einrichtung & Erstinstallation
84%
Die Einrichtung läuft für die meisten DSL-Anschlüsse weitgehend automatisch ab. Viele Nutzer beschreiben, dass sie innerhalb weniger Minuten online waren, ohne manuell eingreifen zu müssen.
Bei weniger verbreiteten Anbietereinstellungen oder manuellen IP-Konfigurationen kann die Ersteinrichtung mehr Zeit in Anspruch nehmen. Der telefonische AVM-Support ist zwar vorhanden, aber nicht kostenlos.
WLAN-Reichweite
72%
28%
In durchschnittlichen Wohnungen bis etwa 100 Quadratmeter versorgt der AVM-Router die meisten Bereiche zuverlässig. Die Mesh-Fähigkeit erlaubt eine gezielte Erweiterung bei Bedarf.
In größeren Häusern oder über mehrere Etagen hinweg reicht die Abdeckung allein nicht aus. Ohne einen oder mehrere Repeater entstehen Funklöcher, die im Alltag störend wirken.
Mesh-Netzwerk-Integration
81%
19%
Die Einbindung von FRITZ!Repeatern in ein Mesh-Verbund funktioniert laut Nutzern unkompliziert und stabil. Geräte wechseln zwischen Access Points ohne spürbare Unterbrechung.
Das Mesh-System funktioniert ausschließlich mit AVM-Geräten zuverlässig. Wer Router anderer Hersteller integrieren möchte, stößt schnell an Grenzen.
USB-Funktionen & NAS-Betrieb
67%
33%
Die zwei USB-3.0-Anschlüsse ermöglichen das Einbinden externer Festplatten oder Drucker ins Heimnetz – für einfache Anwendungsfälle eine praktische Erweiterung ohne zusätzliche Hardware.
Als vollwertiger NAS-Ersatz taugt der AVM-Router nicht. Übertragungsraten und Verwaltungsoptionen sind für anspruchsvollere Szenarien zu begrenzt, und Nutzer mit größeren Datenmengen berichten von spürbaren Geschwindigkeitseinbußen.
Technologische Aktualität
58%
42%
Für klassische DSL-Anschlüsse und den typischen Heimgebrauch ist die Hardware noch immer ausreichend leistungsfähig. Wer keine Wi-Fi-6-Geräte betreibt, merkt im Alltag kaum einen Unterschied.
Mit dem Erscheinen der 7590 AX und der 7690 ist dieses Modell technologisch überholt. Wi-Fi 6 und höhere Durchsatzraten fehlen, was besonders für Haushalte mit vielen modernen Endgeräten zunehmend spürbar wird.
Energieverbrauch
77%
23%
Mit einer Leistungsaufnahme von rund 10 Watt gehört der AVM-Router zu den sparsamen Geräten seiner Klasse. Im Dauerbetrieb fällt das im Jahresverbrauch kaum ins Gewicht.
Ein aktiver Energiesparmodus, der den Verbrauch nachts oder bei Inaktivität weiter reduziert, wird von manchen Nutzern vermisst. Detaillierte Verbrauchsstatistiken bietet FRITZ!OS in dieser Hinsicht nur begrenzt.

Geeignet für:

Die AVM FRITZ!Box 7590 ist die richtige Wahl für Haushalte, die über einen VDSL- oder ADSL-Anschluss ins Internet gehen und dabei Router und Telefonanlage in einem einzigen Gerät bündeln möchten. Besonders wer noch aktiv Festnetztelefone nutzt – ob per DECT, analogem Apparat oder ISDN-Anlage – profitiert von der integrierten Telefonzentrale, die sonst ein separates Gerät erfordern würde. Technikaffine Nutzer, die gerne tief in die Netzwerkverwaltung einsteigen, fühlen sich mit FRITZ!OS in guten Händen: VPN, Kindersicherung, detaillierte Verbindungsstatistiken und Mesh-Verwaltung sind allesamt ohne Expertenwissen zugänglich. Wer bereits andere AVM-Geräte wie Repeater oder Smart-Home-Aktoren besitzt, kann den bestehenden Verbund damit erweitern. Und wer bewusst auf Neuware verzichtet, um bei bewährter Premium-Hardware zu sparen, findet in diesem generalüberholten Angebot ein solides Argument – vorausgesetzt, kleinere optische Mängel am Gehäuse stören nicht.

Nicht geeignet für:

Die AVM FRITZ!Box 7590 ist nicht die richtige Wahl für Nutzer mit Glasfaser- oder Kabelanschluss, da das Gerät ausschließlich DSL-Verbindungen unterstützt. Wer auf aktuelle Wi-Fi-6-Leistung angewiesen ist – etwa weil viele moderne Smartphones, Laptops oder Streaming-Geräte gleichzeitig im Netz hängen – sollte eher zur neueren 7590 AX oder 7690 greifen. Käufer, die ein optisch einwandfreies Gerät in Originalverpackung erwarten, werden mit dem generalüberholten Zustand erfahrungsgemäß nicht glücklich: Kratzer, fehlende Zubehörteile oder unvollständige Lieferung sind reale Risiken. Auch wer eine professionelle NAS-Lösung oder sehr hohe USB-Übertragungsraten benötigt, ist mit dedizierter Hardware besser beraten. Für reine WLAN-Router-Nutzung ohne Telefonbedarf gibt es zudem schlankere und günstigere Alternativen.

Spezifikationen

  • Hersteller: Das Gerät wird von AVM entwickelt und produziert, einem deutschen Unternehmen mit Sitz in Berlin.
  • Modell: FRITZ!Box 7590, erschienen 2019 als High-End-DSL-Router der FRITZ!Box-Produktfamilie.
  • Zustand: Generalüberholt (Refurbished) – kein Neugerät; Optik und Verpackung können Gebrauchsspuren aufweisen.
  • WLAN 5 GHz: Überträgt im 5-GHz-Band mit bis zu 1.733 MBit/s nach IEEE 802.11ac mit MU-MIMO 4x4.
  • WLAN 2,4 GHz: Überträgt im 2,4-GHz-Band mit bis zu 800 MBit/s nach IEEE 802.11n.
  • DSL-Standards: Unterstützt VDSL2 (inkl. Supervectoring 35b) sowie ADSL2+ für klassische Telefonanschlüsse.
  • LAN-Ports: Vier Gigabit-Ethernet-Ports (RJ45) für die kabelgebundene Anbindung von Computern, Konsolen oder Switches.
  • USB-Ports: Zwei USB-Ports (je USB 3.0 abwärtskompatibel zu USB 2.0) für Drucker, Speichermedien oder USB-Hubs.
  • DECT-Basis: Integrierte DECT-Basisstation für den gleichzeitigen Betrieb von bis zu sechs Schnurlostelefonen.
  • Telefonie: Unterstützt analoge Telefone sowie ISDN-Endgeräte direkt am Router ohne zusätzlichen Adapter.
  • Mediaserver: Eingebauter UPnP-AV-Mediaserver verteilt Filme, Musik und Fotos von angeschlossenen USB-Speichern im Heimnetz.
  • Betriebssystem: FRITZ!OS wird von AVM regelmäßig mit Sicherheits- und Funktions-Updates versorgt und ist über den Browser konfigurierbar.
  • WLAN-Mesh: Unterstützt das AVM-Mesh-Protokoll zur Einbindung von FRITZ!Repeatern in ein gemeinsames Funknetz.
  • Abmessungen: Das Gehäuse misst 18,39 x 4,8 x 24,99 cm und ist für die stehende Aufstellung konzipiert.
  • Gewicht: Das Gerät wiegt 1,04 kg und ist damit für einen stationären Router kompakt und handlich.
  • Leistungsaufnahme: Im Betrieb verbraucht der Router typischerweise rund 10 Watt, was einen sparsamen Dauerbetrieb ermöglicht.
  • Stromversorgung: Betrieb über mitgeliefertes Gleichstrom-Netzteil; keine Batterien oder Akkus erforderlich.
  • Lieferumfang: Enthalten sind DSL-/Telefonkabel (4,25 m), TAE/RJ45-Adapterkabel (4 m), LAN-Kabel (1,5 m), TAE-Adapter, Netzteil und Installationsanleitung – Vollständigkeit bei Refurbished-Ware nicht garantiert.

FAQ

Ja, die AVM FRITZ!Box 7590 ist mit allen gängigen deutschen DSL-Anbietern kompatibel, darunter Telekom, Vodafone DSL, 1&1 und viele regionale Anbieter. Die Einrichtung läuft bei den meisten Anbietern weitgehend automatisch ab. Glasfaser- oder Kabelanschlüsse werden hingegen nicht unterstützt.

Generalüberholt bedeutet, dass das Gerät technisch überprüft und funktionsfähig gemacht wurde, aber kein Neugerät ist. Es kann optische Gebrauchsspuren wie Kratzer am Gehäuse geben, und die Originalverpackung fehlt oft oder ist beschädigt. Gelegentlich fehlen auch einzelne Zubehörteile im Lieferumfang. Wer ein makelloses Gerät erwartet, könnte enttäuscht werden – wer auf Neuware verzichten kann, bekommt bewährte Technik zu einem günstigeren Preis.

Zum aktuellen Zeitpunkt wird der AVM-Router noch mit FRITZ!OS-Updates versorgt. AVM ist für seinen langen Support-Zeitraum bekannt – viele Modelle erhalten jahrelang Aktualisierungen. Ein verbindliches Enddatum nennt AVM allerdings nicht offiziell, das bleibt also eine gewisse Unbekannte für die Langzeitplanung.

In der Regel ja – die DECT-Basisstation ist mit dem weit verbreiteten GAM-Standard kompatibel, den die meisten Schnurlostelefone gängiger Marken nutzen. Für erweiterte Funktionen wie Anruferliste auf dem Display oder Komfort-Merkmale empfehlen sich FRITZ!Fon-Modelle von AVM, diese sind aber keine Pflicht.

Technisch unterstützt der AVM-Router dank MU-MIMO 4x4 den gleichzeitigen Datentransfer an mehrere Geräte. In der Praxis können problemlos 15 bis 25 Geräte gleichzeitig verbunden sein, ohne dass die Verbindung zusammenbricht. Bei sehr vielen aktiven Streaming- oder Gaming-Geräten gleichzeitig merkt man aber, dass Wi-Fi 6 – wie es die neuere 7590 AX bietet – effizienter wäre.

Ja, absolut. Die Telefonanlage-Funktionen sind optional – wer kein Festnetztelefon hat, lässt diese Einstellungen einfach unberührt. Der Router funktioniert dann genauso zuverlässig als reines DSL- und WLAN-Gerät.

Für eine durchschnittliche Wohnung bis etwa 100 Quadratmeter ist die Reichweite in der Regel ausreichend. In größeren Häusern, über mehrere Etagen oder bei dicken Betonwänden entstehen erfahrungsgemäß tote Winkel. In solchen Fällen empfiehlt sich ein oder mehrere FRITZ!Repeater, die sich per Mesh einfach einbinden lassen.

Ja, über einen der beiden USB-3.0-Ports lässt sich eine externe Festplatte einbinden und im Heimnetz als Netzwerkspeicher freigeben. Für gelegentliche Dateiübertragungen oder als Backup-Ablage funktioniert das gut. Wer einen echten NAS-Betrieb mit hohen Übertragungsraten oder Dauerzugriff plant, sollte eher auf dedizierte NAS-Hardware setzen.

Der wesentliche Unterschied ist Wi-Fi 6 (802.11ax) bei der 7590 AX gegenüber Wi-Fi 5 (802.11ac) bei dieser Version. Wi-Fi 6 bringt vor allem dann spürbare Vorteile, wenn viele moderne Endgeräte gleichzeitig aktiv sind. Wer hauptsächlich ältere Geräte nutzt oder ein begrenztes Budget hat, wird den Unterschied im Alltag kaum bemerken – für alle anderen ist das neuere Modell aber die zukunftssicherere Wahl.

Ja, für die meisten DSL-Anschlüsse erkennt der AVM-Router die Verbindungsparameter automatisch. Der Einrichtungsassistent führt Schritt für Schritt durch die Konfiguration, und bei gängigen Anbietern ist man oft innerhalb weniger Minuten online. Wer spezielle Einstellungen wie manuelle IP-Konfigurationen oder VPN benötigt, braucht etwas mehr Zeit, wird aber von FRITZ!OS gut durch den Prozess geführt.