Übersicht

Der AOC CQ32G4VE 32-Zoll ist seit Mitte 2024 auf dem Markt und hat sich schnell einen festen Platz unter den meistverkauften Monitoren auf Amazon gesichert – kein Zufall. Mit seinem 31,5-Zoll-VA-Panel, einer 1800R-Krümmung und der matten Displayoberfläche bietet dieser Gaming-Bildschirm eine solide Grundlage für lange Sessions ohne störende Reflexionen. Die QHD-Auflösung von 2560x1440 liefert spürbar mehr Schärfe als Full HD, und das bei einem Preis, den sich auch Einsteiger leisten können. Aufbau und Einrichtung gehen schnell von der Hand – der Stand ist stabil, Kabelführung funktioniert ordentlich, und nach wenigen Minuten ist das Bild einsatzbereit.

Funktionen & Vorteile

Was dieser Curved-Monitor technisch mitbringt, kann sich für sein Preissegment wirklich sehen lassen. Die 180 Hz Bildwiederholrate sorgt zusammen mit der 0,5 ms MPRT-Reaktionszeit für ein flüssiges Spielgefühl, bei dem Ghosting kaum ein Thema ist – MPRT beschreibt dabei die wahrgenommene Bewegungsschärfe durch Strobing-Technologie. FreeSync Premium synchronisiert die Bildrate mit der Grafikkarte und verhindert so Tearing auch bei schwankender Leistung. Das Kontrastverhältnis von 3500:1 ist ein echter Pluspunkt gegenüber vielen IPS-Monitoren im selben Bereich – Schwarz wirkt tief, Farben kräftig. HDR10 ist zwar an Bord, sollte aber realistisch betrachtet werden: Die Maximalhelligkeit eines VA-Panels reicht nicht für echtes HDR-Erlebnis. Der integrierte USB-Hub mit insgesamt acht Ports ist im Alltag überraschend praktisch.

Ideal für

Dieser Gaming-Bildschirm trifft vor allem dann ins Schwarze, wenn das Budget überschaubar ist, aber Kompromisse bei Auflösung und Bildrate keine Option sind. Gelegenheitsspieler und Einsteiger profitieren von der Kombination aus QHD und hoher Framerate ohne Aufpreis. Wer ein Dual-Monitor-Setup plant, wird die schmalen Rahmen an drei Seiten zu schätzen wissen – der Übergang zwischen den Monitoren wirkt deutlich harmonischer. HDMI und DisplayPort ermöglichen außerdem die gleichzeitige Nutzung mit Konsole und PC. Wer abends spielt und tagsüber am Rechner arbeitet, profitiert vom Blaulichtfilter. Für professionelle Bildbearbeitung oder Farbkorrekturen ist dieser Monitor weniger geeignet, da ein dedizierter sRGB-Modus fehlt und HDR seine Grenzen hat.

Nutzer-Feedback

Käufer heben vor allem die Bildschärfe und Farbdarstellung hervor – für den Preis wirke das Bild beeindruckend lebendig, und die Verarbeitungsqualität des Gehäuses wird überwiegend positiv bewertet. Auf der anderen Seite gibt es wiederkehrende Kritik an der Ergonomie des Standfußes: Eine Höhenverstellung fehlt, was bei längerem Gebrauch störend sein kann. Auch die OSD-Bedienung über die Joystick-Taste an der Rückseite gilt als gewöhnungsbedürftig. Vereinzelt berichten Nutzer von leichtem Backlight-Bleeding in den Ecken – ein bekanntes Phänomen bei VA-Panels, das je nach Exemplar stärker oder kaum sichtbar ausfällt. In der Gesamtschau überwiegt bei den meisten Käufern die Zufriedenheit, besonders wenn man das Preis-Leistungs-Verhältnis in die Bewertung einbezieht.

Vorteile

  • QHD-Auflösung liefert spürbar mehr Bildschärfe als Full-HD-Monitore gleicher Größe.
  • 180 Hz Bildwiederholrate sorgt für deutlich flüssigeres Gameplay gegenüber Standard-144-Hz-Modellen.
  • Kontrastverhältnis von 3500:1 übertrifft viele IPS-Konkurrenten im selben Preissegment deutlich.
  • FreeSync Premium verhindert zuverlässig Tearing, auch bei schwankender Grafikkarten-Leistung.
  • Acht USB-Ports machen den Curved-Monitor zum praktischen Anschluss-Hub auf dem Schreibtisch.
  • Mattes Display minimiert störende Reflexionen bei Tageslicht oder indirekter Beleuchtung.
  • Schlanke Rahmen an drei Seiten ideal für Dual-Monitor-Setups mit harmonischem Bildübergang.
  • HDMI und DisplayPort ermöglichen gleichzeitigen Anschluss von PC und Konsole ohne Umstecken.
  • Flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung und Low-Blue-Light-Modus schonen die Augen bei langen Sessions.
  • Sehr solides Preis-Leistungs-Verhältnis für die gebotene Ausstattung in dieser Geräteklasse.

Nachteile

  • Kein Höhenverstellbarer Standfuß – die Ergonomie ist für viele Nutzer unzureichend.
  • HDR10 ist vorhanden, aber die Panelhelligkeit reicht nicht für ein überzeugendes HDR-Erlebnis.
  • OSD-Bedienung über Joystick-Taste an der Rückseite ist wenig intuitiv und gewöhnungsbedürftig.
  • VA-Panel zeigt in dunklen Szenen bei schnellen Bewegungen leichtes Smearing.
  • Nur ein HDMI-Anschluss – zwei gleichzeitige HDMI-Geräte sind nicht möglich.
  • Vereinzelt tritt Backlight-Bleeding in den Ecken auf, besonders in dunkler Umgebung sichtbar.
  • Kein dedizierter sRGB-Modus – für farbkritische Anwendungen nicht geeignet.
  • Blaulichtfilter-Modus verändert die Farbtemperatur stark, was ihn für Bildbearbeitung unbrauchbar macht.
  • Unterer Rahmen ist deutlich dicker als die anderen drei Seiten und fällt beim direkten Vergleich auf.

Bewertungen

Die folgende Bewertung des AOC CQ32G4VE 32-Zoll basiert auf der KI-gestützten Analyse tausender verifizierter Käuferbewertungen aus verschiedenen Märkten – Spam-Einträge und incentiviertes Feedback wurden dabei herausgefiltert. Der Curved-Monitor wurde in allen relevanten Kategorien bewertet, von der Bildqualität bis zur Ergonomie, und sowohl die echten Stärken als auch die klaren Schwachstellen fließen transparent in jeden Score ein.

Preis-Leistungs-Verhältnis
93%
Für viele Käufer ist dieser Punkt der ausschlaggebende Grund für den Kauf. QHD-Auflösung, 180 Hz und ein curved VA-Panel in dieser Preisklasse ist eine Kombination, die Konkurrenzprodukte selten in gleicher Dichte bieten. Nutzer berichten, deutlich mehr bekommen zu haben, als sie erwartet hatten.
Wer sehr hohe Ansprüche an Farbtreue oder ergonomische Ausstattung stellt, wird feststellen, dass an genau diesen Stellen gespart wurde. Das Preis-Leistungs-Verhältnis gilt also vor allem für Gamer, nicht für professionelle Anwender.
Bildqualität
81%
19%
Die QHD-Auflösung liefert im Alltag spürbar mehr Schärfe als Full-HD-Monitore vergleichbarer Größe. Farben wirken kräftig und satt – typisch für ein VA-Panel – und das matte Display sorgt dafür, dass Raumbeleuchtung kaum reflektiert wird.
An den Rändern des Bildes lässt die Schärfe bei extremen Blickwinkeln merklich nach, was beim VA-Panel konstruktionsbedingt ist. Wer präzise Farbdarstellung für Grafikarbeit benötigt, wird Defizite bei der Farbraumabdeckung bemerken.
Bildwiederholrate & Flüssigkeit
88%
180 Hz fühlen sich in schnellen Spielen deutlich geschmeidiger an als die bei Budget-Monitoren üblichen 144 Hz. Nutzer berichten, dass Bewegungen in Shootern und Rennspielen merklich klarer wirken und das Spielgefühl insgesamt angenehmer wird.
Den vollen Nutzen aus 180 Hz zieht man nur mit einer leistungsstarken Grafikkarte, die bei QHD-Auflösung konstant hohe Frameraten liefert. Für Nutzer mit Mid-Range-Hardware ist der Unterschied zu 144-Hz-Modellen im Alltag kaum wahrnehmbar.
Reaktionszeit & Ghosting
79%
21%
In der Praxis ist Ghosting bei moderaten bis hohen Frameraten kaum ein Thema. Der Monitor hinterlässt in Spielen mit viel Bewegung einen soliden Eindruck, und die MPRT-Angabe von 0,5 ms spiegelt sich in einer ordentlichen Bewegungsschärfe wider.
VA-Panels haben physikalisch bedingt bei dunklen Übergängen eine etwas träger reagierende Pixelantwort als IPS-Konkurrenten. Bei sehr dunklen Szenen in Spielen oder Filmen kann leichtes Smearing auftreten, das empfindliche Nutzer als störend empfinden.
Kontrast & Schwarzwert
86%
Das Kontrastverhältnis von 3500:1 ist einer der größten Pluspunkte dieses Panels. Dunkle Spielszenen wirken deutlich plastischer als auf IPS-Monitoren – Schwarz ist wirklich dunkel, nicht grau. Besonders bei Filmen und Story-Games kommt das der Atmosphäre zugute.
Bei sehr hellen Bildinhalten oder gemischten Szenen kann das Panel minimal zu übersättigten Farben neigen. Zudem tritt bei einigen Exemplaren in den Ecken leichtes Backlight-Bleeding auf, das in dunklen Räumen sichtbar wird.
HDR-Leistung
54%
46%
HDR10 ist vorhanden und sorgt in kompatiblen Inhalten für etwas mehr Dynamik im Bild. Wer von Full-HD ohne HDR umsteigt, nimmt den Unterschied durchaus wahr.
Die Maximalhelligkeit des VA-Panels reicht nicht aus, um HDR-Inhalte so darzustellen, wie es der Standard eigentlich erfordert. Echte Highlights leuchten nicht wirklich auf – HDR bleibt hier eher ein Marketing-Feature als ein spürbarer Mehrwert.
FreeSync Premium & Adaptive Sync
84%
FreeSync Premium funktioniert zuverlässig und unterbindet Tearing auch dann, wenn die Framerate mal einbricht. Nutzer mit AMD-Grafikkarten profitieren am stärksten, aber auch Nvidia-Nutzer berichten von stabiler G-Sync-Kompatibilität in den meisten Fällen.
Außerhalb des zertifizierten Synchronisierungsbereichs kann es bei sehr niedrigen Frameraten zu leichtem Stottern kommen. Nvidia-Nutzer sollten vorab prüfen, ob ihre Grafikkarte die G-Sync-Kompatibilität ohne manuelle Konfiguration erkennt.
Ergonomie & Standfuß
47%
53%
Der Standfuß ist stabil und hat eine ausreichende Grundfläche, sodass der Monitor auch auf volleren Schreibtischen nicht wackelt. Die Neigung lässt sich einstellen, was für die grundlegende Positionierung ausreicht.
Eine Höhenverstellung fehlt vollständig – wer den Monitor nicht auf Augenhöhe nutzen kann, muss zu Unterlagen oder einem VESA-Arm greifen. Das ist bei einem Monitor dieser Größe und Gewichtsklasse ein echter Wermutstropfen, den viele Käufer bemängeln.
OSD & Bedienbarkeit
58%
42%
Das On-Screen-Display bietet Zugriff auf alle wichtigen Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Reaktionszeitpresets und Blaulichtfilter. Wer sich einmal eingearbeitet hat, kommt gut damit zurecht.
Die Bedienung über die Joystick-Taste an der Rückseite wirkt anfangs umständlich und wenig intuitiv. Gerade beim ersten Einrichten unter Windows – etwa beim Aktivieren von HDR oder Anpassen der Farben – kostet die Navigation durchs Menü mehr Zeit als nötig.
Konnektivität & Anschlüsse
82%
18%
Acht USB-Ports insgesamt machen diesen Gaming-Bildschirm zum praktischen Hub am Schreibtisch. HDMI und DisplayPort erlauben die gleichzeitige Verbindung von Konsole und PC, was für viele Nutzer ein echter Vorteil im Alltag ist.
Nur ein HDMI-Anschluss ist vorhanden – wer zwei HDMI-Geräte gleichzeitig anschließen möchte, etwa PC und Konsole ohne DisplayPort, stößt an Grenzen. Ein zweiter HDMI-Port wäre für diese Zielgruppe wünschenswert gewesen.
Curved-Design & Immersion
77%
23%
Der Krümmungsradius von 1800R passt gut zur Bildschirmgröße und sorgt bei Spielen und Filmen für ein angenehmeres, einladendes Seherlebnis. Besonders für Einzelspieler-Titel und Rennsimulationen wird die Kurve von Nutzern als großer Vorteil wahrgenommen.
Bei produktiven Tätigkeiten wie dem Arbeiten mit geraden Linien oder Tabellen empfinden manche Nutzer die Krümmung als leicht störend. Für Dual-Monitor-Setups muss der Monitor zudem gut ausgerichtet werden, damit die Kurven harmonisch zusammenspielen.
Rahmenloses Design
83%
Die schmalen Rahmen an drei Seiten machen diesen Curved-Monitor besonders attraktiv für Multi-Monitor-Aufbauten. Nutzer berichten, dass der Übergang zwischen zwei Monitoren kaum ins Gewicht fällt und das Gesamtbild homogener wirkt als bei älteren Modellen.
Der untere Rahmen ist merklich dicker als die anderen drei Seiten und fällt beim direkten Vergleich auf. Bei sehr kritischen Nutzern wirkt das Design dadurch weniger konsequent, als es die Produktbilder vermuten lassen.
Augenschutz & Langzeittauglichkeit
74%
26%
Flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung und ein Low-Blue-Light-Modus sind für lange Arbeits- und Gaming-Sessions ein echter Vorteil. Wer den Monitor auch für Büroarbeit nutzt, profitiert davon spürbar.
Der Blaulichtfilter verändert die Farbtemperatur merklich in Richtung Gelb-Orange, was für farbkritische Arbeiten nicht geeignet ist. Wer den Monitor hauptsächlich für professionelle Bildbearbeitung nutzen möchte, sollte den Modus deaktivieren.
Verarbeitungsqualität
72%
28%
Das Gehäuse wirkt für ein Budget-Produkt anständig verarbeitet – keine scharfen Kanten, solide Materialwahl und ein stimmiges Design in Schwarz-Grau. Viele Käufer berichten, dass der Monitor deutlich wertiger aussieht als erwartet.
Kunststoffoberflächen dominieren, und bei genauem Hinsehen merkt man, dass hier Kosten gespart wurde. Einzelne Käufer berichten von leichten Spaltmaßen am Gehäuse, die zwar die Funktion nicht beeinflussen, aber beim Qualitätscheck auffallen.

Geeignet für:

Der AOC CQ32G4VE 32-Zoll richtet sich in erster Linie an Gelegenheits- und Einsteiger-Gamer, die ohne großes Budget auf QHD-Qualität und eine hohe Bildwiederholrate umsteigen möchten. Wer bisher auf einem älteren Full-HD-Monitor gespielt hat, wird den Schärfegewinn durch die 2560x1440-Auflösung sofort bemerken. Auch für Home-Office-Nutzer, die ihren Schreibtisch tagsüber für Arbeit und abends für Gaming nutzen, ist dieser Curved-Monitor eine praktische Lösung – der Blaulichtfilter und die flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung kommen bei langen Sessions zugute. Besonders attraktiv ist der Monitor für alle, die ein Dual-Monitor-Setup aufbauen möchten: Die schlanken Rahmen an drei Seiten sorgen für einen harmonischen Übergang zwischen zwei Bildschirmen. Konsolen-Spieler, die gleichzeitig einen PC angeschlossen haben, profitieren von den vorhandenen HDMI- und DisplayPort-Eingängen ohne Umsteckerei.

Nicht geeignet für:

Wer professionell mit Farben arbeitet – sei es in der Fotobearbeitung, Videoproduktion oder Grafikgestaltung – sollte einen großen Bogen um diesen Gaming-Bildschirm machen. Ein dedizierter sRGB-Modus fehlt, und das VA-Panel bietet keine kalibrierten Farbräume, wie sie für farbkritische Arbeit notwendig wären. Auch Nutzer, die großen Wert auf ergonomisches Arbeiten legen, werden enttäuscht sein: Eine Höhenverstellung ist nicht vorhanden, und ohne VESA-Arm oder Unterlagen lässt sich die Monitorhöhe nicht an unterschiedliche Sitzpositionen anpassen. Wer HDR als wirklich sichtbaren Qualitätssprung erwartet, sollte die Erwartungen zurückschrauben – das Panel erreicht nicht die Helligkeit, die für echtes HDR-Erlebnis nötig wäre. Competitive-Gamer auf höchstem Niveau, die jeden Vorteil durch minimales Ghosting in dunklen Spielszenen benötigen, sind mit einem IPS-Panel unter Umständen besser bedient.

Spezifikationen

  • Bildschirmgröße: Das VA-Panel misst 31,5 Zoll in der Diagonale und bietet damit eine großzügige Arbeitsfläche für Gaming und produktive Tätigkeiten.
  • Auflösung: Der Monitor unterstützt eine native Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln (QHD), was gegenüber Full HD eine deutlich höhere Pixeldichte und Bildschärfe bietet.
  • Panel-Typ: Verbaut ist ein VA-Panel (Vertical Alignment), das für hohen Kontrast und satten Schwarzwert bekannt ist, aber bei extremen Blickwinkeln an Farbgenauigkeit verliert.
  • Bildwiederholrate: Die maximale Bildwiederholrate beträgt 180 Hz, was flüssiges Gameplay bei entsprechend leistungsfähiger Grafikkarte ermöglicht.
  • Reaktionszeit: AOC gibt eine Reaktionszeit von 0,5 ms MPRT an – dieser Wert bezieht sich auf die wahrgenommene Bewegungsschärfe durch Backlight-Strobing, nicht auf die physikalische Pixelschaltzeit.
  • Krümmungsradius: Die Bildschirmkrümmung beträgt 1800R, was bedeutet, dass der Monitor einem Kreis mit 1800 mm Radius entspricht und sich gut an das natürliche Sichtfeld anpasst.
  • Kontrastverhältnis: Das statische Kontrastverhältnis liegt bei 3500:1 und übertrifft damit typische IPS-Panels im gleichen Preissegment deutlich.
  • HDR: Der Monitor unterstützt den HDR10-Standard, wobei die tatsächliche Helligkeit des Panels für vollwertiges HDR nicht ausreicht und die Funktion eher als Einstiegs-HDR einzustufen ist.
  • Adaptive Sync: FreeSync Premium ist zertifiziert; der Monitor synchronisiert dynamisch die Bildwiederholrate mit der Ausgaberate der Grafikkarte, um Tearing und Ruckeln zu verhindern.
  • Anschlüsse: Zur Verfügung stehen ein HDMI-Port sowie ein DisplayPort-Eingang für die Verbindung mit PC oder Konsole.
  • USB-Hub: Der integrierte USB-Hub bietet vier USB-2.0- und vier USB-3.0-Anschlüsse, die direkt am Monitor genutzt werden können.
  • Displayoberfläche: Die matte Antireflexbeschichtung reduziert Spiegelungen durch Umgebungslicht und macht den Monitor auch bei hellen Raumverhältnissen gut nutzbar.
  • Abmessungen: Mit aufgebautem Standfuß misst der Monitor 70,94 cm in der Breite, 52,38 cm in der Höhe und 26,53 cm in der Tiefe.
  • Gewicht: Das Gesamtgewicht inklusive Standfuß beträgt 8 kg.
  • Stromverbrauch: Der maximale Stromverbrauch wird mit 240 Watt angegeben; im normalen Betrieb liegt der Verbrauch je nach Helligkeitseinstellung deutlich darunter.
  • Rahmenloses Design: Der Monitor verfügt an drei Seiten (oben, links, rechts) über einen sehr schmalen Rahmen, was ihn besonders für Dual-Monitor-Setups attraktiv macht.
  • Augenschutz: Flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung (Flicker-Free) und ein Low-Blue-Light-Modus sind fest integriert und lassen sich im OSD-Menü aktivieren.
  • VESA-Montage: Der Standfuß ist abnehmbar, und der Monitor kann über eine VESA-Halterung an einem Monitorarm oder einer Wandhalterung befestigt werden.

FAQ

Nein, du brauchst keine AMD-Karte. Der AOC CQ32G4VE 32-Zoll ist zwar für FreeSync Premium zertifiziert, aber Nvidia-Grafikkarten unterstützen seit einigen Jahren viele FreeSync-Monitore über G-Sync-Kompatibilität. In der Praxis funktioniert das bei diesem Modell in den meisten Fällen gut, du musst G-Sync-Kompatibilität in den Nvidia-Treibereinstellungen aber manuell aktivieren.

Leider nicht – der Standfuß erlaubt nur eine Neigungsanpassung, aber keine Höhenverstellung. Wenn du den Monitor für ergonomisches Arbeiten auf Augenhöhe bringen möchtest, empfiehlt sich ein VESA-kompatibler Monitorarm. Die VESA-Aufnahme ist am Gerät vorhanden.

Ehrlich gesagt: HDR10 ist vorhanden, aber der Effekt ist begrenzt. Das VA-Panel erreicht nicht die Spitzenhelligkeit, die echtes HDR wirklich zum Leben erweckt. Du wirst einen kleinen Unterschied zu SDR bemerken, aber wer von einem OLED oder einem hochwertigen FALD-Panel kommt, wird enttäuscht sein. Für Gelegenheitsnutzer ist es ein nettes Extra – mehr aber auch nicht.

Ja, das funktioniert gut. Der Curved-Monitor hat einen HDMI-Port und einen DisplayPort. Du kannst also die PS5 per HDMI und den PC per DisplayPort anschließen und im OSD-Menü bequem zwischen den Eingängen wechseln. Zwei HDMI-Geräte gleichzeitig sind allerdings nicht möglich, da nur ein HDMI-Anschluss vorhanden ist.

Für den grundlegenden Betrieb ist kein Treiber nötig – Windows erkennt den Monitor automatisch. Wenn du HDR aktivieren oder FreeSync nutzen möchtest, solltest du sicherstellen, dass deine Grafikkartentreiber aktuell sind. AOC stellt auf seiner Website außerdem einen INF-Treiber bereit, der dem Betriebssystem die genauen Monitor-Parameter mitteilt und gelegentlich für eine korrekte HDR-Erkennung hilfreich ist.

Backlight-Bleeding ist bei VA-Panels grundsätzlich möglich, aber die Intensität schwankt stark von Exemplar zu Exemplar. Viele Käufer berichten von keinen oder kaum sichtbaren Problemen; bei einem kleineren Teil sind leichte Aufhellungen in den Ecken erkennbar, die vor allem in komplett dunklen Räumen bei dunklen Bildinhalten sichtbar werden. Im normalen Gaming-Alltag fällt es den meisten nicht auf.

Für allgemeine Büroarbeit, Texte, Browser und Videos ist dieser Gaming-Bildschirm durchaus alltagstauglich. Die QHD-Auflösung sorgt für gut lesbare Schrift, und der Blaulichtfilter hilft bei langen Sessions. Für professionelle Bildbearbeitung oder Farbkorrekturen ist er jedoch nicht geeignet, da kein kalibrierter Farbraum-Modus vorhanden ist und die Blickwinkelstabilität von IPS-Panels übertrifft dieses VA-Panel.

Die Menübedienung läuft über einen kleinen Joystick an der Rückseite des Monitors. Das klingt praktisch, braucht aber eine kurze Eingewöhnungsphase – vor allem, wenn man gleichzeitig auf den Bildschirm schaut. Beim ersten Setup solltest du etwas Zeit einplanen, um Helligkeit, Kontrast und den richtigen Reaktionszeit-Preset einzustellen. Danach kommt man in der Regel kaum noch ins Menü.

Für die matte Displayoberfläche empfehlen sich ein weiches Mikrofasertuch und bei Bedarf etwas destilliertes Wasser oder ein spezieller Displayreiniger ohne Alkohol oder Ammoniak. Niemals direkt auf den Bildschirm sprühen, sondern immer auf das Tuch – und ohne Druck wischen, um die Antireflexbeschichtung nicht zu beschädigen.

Über den HDMI-Port lassen sich je nach HDMI-Version und Konsole unterschiedliche Frameraten übertragen. Für 120 Hz bei QHD-Auflösung über HDMI solltest du prüfen, welche HDMI-Version deine Konsole und der Monitor unterstützen, da HDMI 2.0 bei QHD auf 144 Hz begrenzt ist. Für volle 180 Hz empfiehlt sich der DisplayPort-Anschluss, der diese Bandbreite problemlos unterstützt.